Wer regiert dich?
Es scheint so zu sein, dass Meine Kinder alles glauben wollen. Sprich, alles außer der Wahrheit. Es scheint euch schwer anzukommen, zu bejahen, dass ihr ein heiliges Kind Gottes seid. Ihr tut gar alles Erdenkliche, um zu beweisen, dass ihr es nicht seid. Es scheint für euch einfacher zu sein, Minderes von euch zu akzeptieren, als die Ganzheit von euch zu bejahen. Gleichwohl liegt alles inwendig in euch.
Außerhalb von euch greift ihr nach Strohhalmen. Stroh wird euch nicht in die Höhe halten. Die auswärtige Welt wird euch nicht in die Höhe halten. Sie ist schlicht eine Requisite. Die Requisiten, die die Welt ausreicht, sind aus Stroh oder Gummi gemacht. Die äußere Stütze und Motivation, die die Welt ausgibt, sind nicht dein Unterhalt. Die Welt ist schlicht dort, wo du eine Gelegenheit hast, die sichernde Huld und Gnade von dir zum Ausdruck zu bringen.
Doch glaubst du immer wieder von Zeit zu Zeit, dass die Welt über dich eine Menge das Sagen habe, und dass du ihr den Vorzug geben müssest. Dass du ihr zum Wenigsten einen Gefallen zu erweisen habest. Die Welt ist zu deinem Arbeitgeber geworden. Sie segnet dein Leben auf der Erde und sie zieht schlicht, wie es eben mit der Mode so steht, ihre Wohltaten zurück. Andere Menschen haben nicht die Macht, dich zu regulieren. Die Welt hat dazu nicht die Macht. Du hast sie.
Es gibt in dir einen tiefen Brunnen, aus dem du herausschöpfst. Dir dessen gewahr oder nicht, du ziehst aus ihm hoch. Öfters ordnest du ihm wenig Anerkennung zu. Du wirst meinen, dass dein inneres Selbst nicht insgesamt so wundervoll sein kann, da du nicht denkst, du seist wundervoll. Dies ist ein Denkirrtum, ein Irrtum, dem du beikommen wirst.
Es ist, wie wenn du im Bett mit dem Gesicht unter der Bettdecke gelegen hast, und du meinst, du befändest dich in der Dunkelheit. Wenn du feststellst, dass die Decke über deinem Gesicht liegt und dass Licht zugegen ist, dann lügst du dir öfters selbst in die eigene Tasche, dass du zu warten habest, bis sonstwer komme, um die Decke wegzuheben, bevor du sehen könnest. Du wartest auf jemanden von außerhalb von dir, um das Licht, das das deine ist, es zu enthüllen, dem Blick freizugeben.
Nutze jedwedes Vehikel, was dir nützlich ist. Nutze es, verlasse dich indes auf dich. Alles, was du bist, und alles, was du siehst, und alles, was du tust, sind dir anheimgestellt, niemand anderem. Du bist deine eigene Gewähr. Sobald du das gänzlich bejahst, bist du zur Hälfte zuhause. Nein, du bist mehr als die Hälfte zuhause. Du befindest dich auf der Schwelle, und hernach ist alles, was es dir zu tun gilt, darüber zu schreiten.
Du möchtest nicht mehr länger auf jemanden warten, um dich hinüber zu tragen. Warte nicht einmal auf ein Signal von Mir. Kein Bedarf, auf Erlaubnis einzutreten, zu warten. Gehe schlicht über die Schwelle. Du brauchst kein Ticket, um reinzukommen. Du hast bereits eine Reservierung. Sie ist in dein Herz gestempelt.
Selbst-Erkenntnis ist Selbst-Zustandekommen und -Erfüllung. Du bist derjenige, der sich einbringt. Niemand kann sich für dich verwirklichen. Gleich welchen Wohlwollens ein Anderer ist, einerlei wie deine eingebildete Not ist, es ist an dir, den Himmel zu betreten und ihn unter deinem eigenen Dampf zu betreten.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wer-regiert-dich.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

