Die Einheit der Liebe

God said:

Wenn du von der Eintracht der Liebe herkommst, gibt es nichts zum darüber Nachdenken. Aus der Einheit der Liebe her ist kein Unterschied auszumachen zwischen einem Anderen geben und dir geben. Dessen unbenommen, wenn du von einem Ort der Liebe herkommst, denkst du nicht: „Ich muss die Bedürfnisse anderer Menschen erfüllen.“ Du denkst nicht: „Ich muss eine Menge von mir weggeben.“

Aus der Geschlossenheit der Liebe her ist deine Sicht umfänglicher als Einzelnen dienen, denn du dienst Mir. In dem Verlaufsgeschehen ist es so, du hilfst Einzelnen, aber Einzelne sind nicht dein Hauptaugenmerk.

Christus diente Mir. Er half Einzelnen, aber seine Aufmerksamkeit lag auf dem Erfüllen Meines Willens. Er dachte nicht: „Ich muss diesem und jenem Menschen helfen, und es gibt so viele davon, wie kann ich da durchhalten?“

Er dachte: „Ich diene heute Gott.“

Christus war nicht auf die Gnade einzelner Willen angewiesen. Er hatte niemals viel zu tun. Sein Leben war simpel. Er dehnte sich aus, aber er überdehnte sich nicht. Er rannte nicht hier und nicht dort hin. Er hatte eine leichte Gangart.

In deinem Falle – was oft vonstatten geht, ist, dass du dich selbst, in deinem Trachten, liebevoll zu sein und Liebe zu geben, dir untertan machst. Du bist kein Heiliger. Noch auch ist es an dir, vorzugeben, du seist einer oder versuchest, einer zu sein. Noch auch sagte Ich dir jemals, einer zu werden.

Heilige wissen nicht, dass sie Heilige sind. Sie machen sich nicht auf den Weg, Heilige zu sein, so wie man sich daran macht, ein Buchhalter zu sein. Das ist nicht ihr Ehrgeiz. Ihr Ehrgeiz lautet Mir dienen, und infolgedessen dem Universum. Dies ist ihre Mission.

Heilige opfern sich nicht. Sie tun schlicht, was sie sehen, zu tun. Sie sehen so, wie sie sehen. Was sie auch geben, sie spüren den Segen, den sie verschenken.

Es stimmt, ihre Leben waren nicht ihre eigenen, wie dein Leben das deine ist. Sie stellten sich weder an die erste Stelle, noch an die letzte. Sie folgten Mir. Sie waren öfters an erster Stelle, Mir zu folgen. Sie gaben nichts auf. Sie waren, wo sie waren.

Ebenso ist es nicht an dir, dich selbst zu opfern. Streiche die Auffassung aus, die du innehattest, dass sich Heilige opferten, dass du ein Heiliger sein und dass du Buße tun und Opfer bringen müssest. Du dienst Mir nicht, indem du dich selbst auszehrst. Du bist Mein Kind ebenso sehr wie jeder. Entsinne dich Meiner Liebe für dich. Ich bitte dich nicht, dich auf Eisenbahnschienen zu legen und überfahren zu lassen. Liebe, liebe im Namen von Liebe. Liebe alle, und das schließt dich mit ein.

Es ist wahr, dass Viele ichbezogen sind. Ihr Augenmerk liegt übermäßig auf ihnen unter Ausschluss Anderer. Aber du, der du dies liest, bist nicht so. Andere sind womöglich noch nicht zu dem Zustand der Liebe herangewachsen. Du indes doch. Sei eingedenk, dich ebenfalls zu lieben. Lerne, dich selbst mehr zu lieben.

Du bist keine Kartoffel, die geraspelt wird, bis Andere genug von dir haben. Du sollst Mir nicht bis hin zum Raubbau an dir dienen. Halte dein Auge auf Mir, und nicht auf Menschen, denen Ich durchhelfe.

Habe nie das Empfinden, du schuldetest etwas. Sobald du das Empfinden hast, zehrst du dich aus. Geben ist nicht jemandem etwas schuldig sein. Geben ist geben, gemäß deinem Bewusstheitsstand.

Christus kam von diesem Bewusstheitsstand her, und er lehrte Liebe und Zutrauen in Mich. Er richtete seine Aufmerksamkeit dorthin, wo sie im Dienst an Mir am Nützlichsten war. Er wusste, Ich bin sein Vater und dass er der Sohn ist, dass er immer und ewig der Sohn des Vaters ist, und er wusste, dass das Königreich im Inneren war. Nicht anders musst du wissen, dass es inwendig in dir ist. Dies ist deine Quelle. Und dies ist deine Ausrichtung.

Translated by: theophil

 

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