Wer ist der Helfer?
Gott redete ...
Zieh dich von den Schmerzen Anderer zurück, und du wirst weniger von den deinen haben. Es gibt viele Dinge, an denen du teilhast, doch der Schmerz eines Anderen ist nicht drunter. Du bist nicht erhabener dafür, dass du den Schmerz eines Anderen annimmst. Das ist nicht deine Rolle, obgleich viele unter euch das zu ihrer Rolle gemacht haben. Ihr habt euch die Rolle im Leben eines Anderen als Löser seiner Schmerzen gedacht, indes ist das nicht die von euch zu erfüllende Rolle. Ihr könnt den Schmerz eines Anderen nicht lösen. Entfernt einen Dorn, und sie werden einen anderen finden. Jeder muss lernen, worum es auch geht, was ihm zu lernen ansteht.
Du kannst nicht die ganze Welt ernähren. Du kannst nicht die ganze Welt unterweisen.
Du hilfst deinem Nachbarn am besten, wenn du seinen Schmerz nicht annimmst. Deinem Herzen wehtun nützt niemandem.
Ich rede hier nicht davon, herzlos, gleichgültig oder teilnahmslos zu sein. Ich spreche davon, hinter ihren Schmerz zu schauen und sich Meines Platzes in ihrem Leben zu entsinnen. Deine Hilfe kann nur so weit gehen, und die Meine kann die äußeren Grenzen überschreiten.
Schau, dass du im Leben eines Anderen nicht so bedeutend bist.
Schau, zuzuhören und zu verstehen. Die Meisten möchten deinen Rat oder dein überlegenes Wissen nicht. Möchtest du jene eines Anderen?
Möchtest du jemand, der sich selbst zum Erretter ernennt? Ich denke, nein.
Hilf anderen Menschen, ohne offensichtlich zu sein. Sei nicht hinsichtlich des Gebens derart selbst-bewusst.
Niemand hat zu wissen, dass du hilfst. Hilf, so wie du vermagst, und ziehe die Aufmerksamkeit nicht auf dich. Es gibt eine Neigung, dann, wenn du einem Anderen hilfst, ihn als minder zu empfinden, nicht als mehr. Niemand möchte Wohltätigkeit. Du bist nicht wohltätig, um Anderen gegenüber klarzustellen, dass du mehr als sie hast – mehr Geld, mehr Gaben im Leben, mehr Verstand, mehr von was auch immer du deines Erachtens habest. Fasse ins Auge, dass jemand, der dich empfinden lässt, du seist gütig, zu dir gütig war.
Ich rede zu euch nicht davon, Anderen nichts zu geben. Ich sage, gebt in Meinem Namen. Das ist Geben im Anonymen. Auf diese Weise haben sie dir gegenüber nicht dankbar zu sein. Und es hilft ihnen dabei, zu erkennen, woher die Hilfe eigentlich kommt, und das ist von Mir.
Das ist wichtig, was Ich euch sage.
Hinterlasst Essen an der Tür eines Anderen, aber seid kein lärmender Geber. Zählt nicht, was ihr gebt. Zählt, was euch gegeben wird.
Entsinnt euch, Wer euch eure Gaben überreicht hat.
Ich bin der Anonymste Geber von allen. Entsinne dich, es bin Ich, Der gibt, und öfters gebe Ich mittels dir. Du bist der Botschafter. Ein guter Botschafter weiß, dass die Botschaft, die er mit sich führt, nicht die seine ist. Er ist ein Auslieferer der Kunden. Bei Tag oder Nacht überreicht er eine Kunde vom einen zum anderen. Er ist ein unparteiischer Auslieferer. Er überreicht im Namen Anderer große Wohltaten.
Und demnach seid ihr Meine großen Botschafter.
Wasimmer Gutes ihr verrichtet, Ich habe es euch gegeben zu tun, und Ich habe euch das dazu Nötige gegeben.
Etliche überbringen Essen. Etliche Geld. Etliche Weisheit. Aber du bist schier ein Spediteur dessen, was Ich dir gegeben habe, um es zu überbringen. Wahres Geben ist zu erkennen, dass nicht du es bist, der gibt.
Der Staat ist kein Geber. Die Bundesregierung ist kein Geber. Ich bin der Geber. Sie mögen den Scheck ausstellen, doch bin Ich der Geber. Alles Wohlbefinden kommt von Mir. Jede Wohlfahrt kommt von Mir.
Du bepflanzt nicht einmal einen Garten. Vielleicht gräbst du für einen Baum ein Loch, und du wirst ihn hochheben, ihn reinstellen und es mit Erde anfüllen, und du nährst und gießt den Baum, aber es bin Ich, der der Pflanzer des Baumes ist, den Ich dir gab.
Du magst ein Kind auf die Welt bringen, aber es ist Mein Kind. Ich erfasste es geistig und überbrachte es dir, um es auf die Welt zu tragen. Die Geburt eines Kindes befindet sich nicht in eurer Berechnung. Sie steht in der Meinen.
Und so steht es um die Ideen. Sie kommen von Mir. Du magst denken, sie kommen von dir, aber sie entstammen Mir. Auch du bist Meine Idee, und Ich erfasste dich, um Mir zu helfen, und nicht so sehr, um Anderen zu helfen.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wer-ist-der-helfer.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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