Und dennoch ...

God said:

Gott redete...

Du bist ein Investor im Leben. Du investierst halb. Du heißt das Leben zur selben Zeit willkommen, wie du dich von ihm wegwendest. Du willst und du willst nicht.

Das gleiche hast du mit dem Tod. Du sehnst dich nach ihm, und hältst dich vor ihm verborgen. Du rennst vor ihm weg.

So wie du den Tod ansiehst, so schaust du das Leben an.

Du gehst mit dem Wandel nicht immer gut um.

Das Gesamt des Lebens ist ein Transit vom einen Augenblick zum anderen. Alles ist im Übergang. Du schlüpfst vom einen Augenblick in einen anderen. Der Körper wandelt sich Minute um Minute einhergehend mit Änderungen anderswo. Du bist nie die gleiche, und dennoch sehnst du dich danach, die gleiche zu sein, so, als wäre ein Augenblick davor besser als derjenige eben jetzt.

Du siehst das Leben als planlos. Auch den Tod. Und dich ebenfalls.

Du sehnst dich nach Erfolg, und dennoch weichst du womöglich ihm seitlich aus.

Du stößt das Versagen ab, und dennoch wirst du es herbeirufen.

Du bist vom Leben gelangweilt, und dennoch möchtest du jedes Ereignis als monumental ansehen, was auch immer. Es ist so wichtig für dich.

Möchtest du nicht denken, du seist bis jetzt daran gewöhnt, dich zu wandeln?

Auf das Geld wird auch als Wandel Bezug genommen, und auf Transaktionen als Exchange. Zu viel Wandel, nicht genug Wandel. Wie du das Geld siehst, ist auch, wie du das Leben und dich und die Welt siehst.

Womöglich denkst du, das Leben sei mit dir knauserig, aber vielleicht bist du es mit ihm. Oder verschwenderisch, so, als wäre Leben gar nichts. Vielleicht versuchst du, das Leben zu horten oder es zu verbergen oder jeden wissen zu lassen, wie viel du hast, oder niemanden wissen zu lassen. So wie du mit dem Geld stehst, bist du mit dem Leben.

Das ist nicht das reale Du, von dem Wir hier reden. Das reale Du ist ein weitaus verschiedenartigerer In-Dienst-Nehmender.

Du brauchst dir über Wandel keine Sorgen zu machen. Besser ist es, ihn zu akzeptieren. Du musst der Änderungen halber nicht herumwuseln, denn Änderung wird dich bald genug erreichen.

Laut deiner Befürchtung, sind Leben und Tod nicht gar so verschieden. Aber das Leben ist deine gegenwärtige Gelegenheit, und der Tod ist schier ein jetzt nutzloser Körper, der hinter sich gelassen wurde.

Du würdest weder so viel weinen noch so viel Angst haben, wenn du nicht so sehr in den physischen Körper investiert hättest. Du dachtest, dein Körper seist du. Du hast ihn verhätschelt oder ihn missbraucht oder ihn verleugnet, und demnach machst du mit dem Leben so deine Umstände. Und du hast dir auch vorgestellt, dass andere Menschen ihre Körper in einem unversehrten Zustand sind.

Vielleicht bist du im Leben ein Vortreiber. Die meisten sind das. Du bewohnst eine Welt, die leer zu sein scheint, und deine Augen sind vakant. Du gehst von einer Örtlichkeit zur anderen, und während du den Wandel tadelst, betrauerst du, dass alles das gleiche ist.

Das Leben ist ein Aberwitz, und Aberwitz ist Leben. Und ihr seid um so Vieles mehr, als man euch anleitete zu glauben. Eure Hoffnung lautet, dass das stimmt.

Im Leben, da findet ihr heraus, wer ihr seid. Ihr stolpert über euch selbst und denkt, ihr seid über jemanden oder über sonst etwas gestolpert. Und wenn ihr die Herrlichkeit seht, denkt ihr, auch sie gehöre einem Anderen zu.

Du bist ein Seh-er des Lebens. Du bist der Bezeuger von ihm. Du bist der Akteur in ihm. Du bist der Schöpfer der Vorkommnisse, die du siehst. Mit Sicherheit hast du etliche von ihnen gemacht.

Mache genügend von dir. Erkühne dich zu glauben, dass du etwas wert bist und dass du zu einem großen Zweck hier bist. Wisse, dass die Schritte und Bühnen deines Lebens Trittsteine für durchaus etwas mehr sind. Wisse, dass du ein Reisender im Leben bist, und dass du himmelwärts reist. Wisse, dass jeder Schritt und jedes Ereignis in einer Welt, die dafür anfällig ist, zu entwerten, seinen Wert hat. Kenne deine Bedeutsamkeit für Mich. Wisse, dass Ich dich und die Welt liebe, und dass ein reiner Strom durch dein Leben fließt, und dass du ein Reflektor von ihm bist.

Wisse, es gibt für das Auge mehr zu sehen. Wisse, es gibt für dich mehr. Wisse, dass du ein Licht bist. Dein Herz fliegt auf Vogelschwingen zu Mir.

Wisse, dass du in deiner Futtersuche nach Mir machtvoll bist, und dass Ich von jeher gefunden werde. Der Finder von dir wird gefunden. Gefunden meint: direkt vor deinen Augen erblickt, direkt dort, wo Ich von jeher war. Kein Bedarf, Verstecken zu spielen. Ich bin vor aller Augen.

Obschon in Meiner Schöpfung nichts vergeudet ist, auch nicht das Weinen, sind deine Tränen indes für nichts.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on