Sei heute glücklich

God said:

Gott redete …

Wie du die Dinge siehst, stellt das dar, was für dich wahr ist. Wenn du der Auffassung bist, du durchlaufest eine schwere Zeit, tust du das bestimmt. Was als eine rauhe Zeit bestellt, das ist relativ.

Für Etliche ist es ein guter Tag, wenn etwas zu essen auf dem Tisch steht. Für etliche ist es ein schlechter Tag, wenn du, relativ gesprochen, nicht das erhalten hattest, was du gerne aus dem Tag hast herauskommen sehen mögen.

Das Leben wird in der Tat seine Melodie singen, deine Gedanken über das Leben freilich haben einen gewissen Ton an sich. Besser ist es, ihn höher anzustimmen.

Sobald du etwas als verdrießlich bezeichnest, bist du dir wohl sicher, dass es dir davor graut. Und wenn du, als Beispiel, deinen Job einbüßt, oder wenn ein Liebster „Tschüs, Adieu“ sagt, oder wenn du deinen Geldbeutel verlierst, so bist du dir sicher, dies sei ein grässlicher Tag.

Was wäre, Geliebte, wenn ihr, was kommt, mit Gelassenheit nehmen könntet? Dann würdet ihr es ohne Aufruhr in Empfang nehmen.

Es ist kein Begräbnis, wenn ihr auf eurer Arbeitsstelle entlassen werdet. Danach war es euch nicht - dennoch mag es euch so scheinen, als sei euch der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Lasst uns einmal sagen, im nächsten Monat findet ihr einen anderen Job, einen, den ihr mehr mögt. Wenn ihr das gewusst hättet, hättet ihr anstelle einer schweren Zeit eine Erholung verlebt.

Das Leben kann euch in der Tat Abstecher zureichen. Ihr wisst nicht im Voraus, wohin euch die Abstecher nehmen. Wenn ihr euch sicher seid, dass euch die Abstecher zu Düsternis und größerem Ungemach nehmen werden, könnt ihr dann nicht möglicherweise ebenso sicher sein, dass jene euch genauso gut zum Glück hin führen und gereichen können?

Es scheint natürlich, Verlust und schlimme Vorkommnisse zu fürchten. So manches Mal habe Ich vorgetragen - es gibt nicht Verlust, dennoch glaubst du nach wie vor inbrünstig an das Eignen und In-Besitz-Haben und fürchtest das Verlieren.

Es wurde lange weithin bekundet, Haltung sei alles. Mit Sicherheit ordnen eure Gedanken und Emotionen euer Leben und euer Gebaren in ihm an. Euer Leben ist nicht so viel, was sich in ihm begibt, wie es das ist, auf welche Weise ihr jenem begegnet. Warum im Voraus am Boden zerstört sein? Warum überhaupt verheert sein?

Irgendwie hattet ihr eine Wahrnehmung, und sie ist eurem Dafürhalten nach unantastbar. Ihr gabt womöglich die Wahrnehmung, ihr wärt wertlos, sofern ihr nicht dies oder das so hättet, wie es euch lieb ist. Wenn ihr euren Job verliert, ist das ein Hieb. Hat es das zu sein? Warum kann nicht deinen Job verlieren einen Schritt nach oben bedeuten, oder gar eine gesegnete Wohltat?

Wenn du obdachlos bist, scheint es wie das Ende der Welt. Es fühlt sich wie das Ende der Welt an, dennoch ist nichts das Ende der Welt. Nicht der Tod. Ich verstehe, und du verstehst, es sind Erwartungen da, die du unterhältst, und ohne deine erfüllten Erwartungen weißt du nicht mehr weiter. Wenn du sagst, du habest eine Stufe oder zwei herunterzusteigen, hast du das bestimmt zu tun. Deine Wertigkeit ist nicht von einer Arbeitsstelle, von einem Anwesen oder von Obdachlosigkeit abhängig.

Furcht ist eine Keule, mit der du auf dich einschlägst. Furcht kann dich bis an den Rand eines Kliffs nehmen, selbst dann, wenn unter deinen Füßen ein Schatz liegt. Was deiner Auffassung nach dein Leben anordnet, hat nicht das zu sein, was dein Leben beherrscht.

Sofern Andere sich über dasjenige hinaus, was sich die Welt, großartigen Gewinnaussichten entgegen, etabliert, erheben können und die Dinge auf die Beine stellen können, kannst du das ebenso. Nichts ist in Stein gemeißelt. Nun gut, nichts außer dass du und Ich Eins sind, und dass Wir Eins Sind. Wie auch deine Wahrnehmung ausfällt, Unserem Einssein kommt kein Ummodeln zu.

Lasse den Glauben an Grässliches los. Sofern alles möglich ist, ist alles möglich. Was gibt es, was du nicht sein kannst? Ihr seid durch eure Gedanken beschränkt, Geliebte. Womöglich möchtet ihr gerne andere Gedanken denken, Gedanken, die mit mehr Güte und Erbarmen und mit unverblümter Freude erfüllt sind?

Seid heute glücklich, ob die Sonne nun scheint oder ob es zu einem Wolkenbruch kommt. Wenn du dich geknechtet fühlst, wie glücklich wärest du sodann jetzt im Augenblick, sofern du dich zu einer anderen Zeit in deinem Leben zurückbegeben könntest, selbst dann, wenn dir da ein Tag missfiele, einer, den du just in diesen Tagen preisen würdest. Wie glücklich kannst du doch sein. Sei es. Sei jetzt glücklich, und mehr Glück wird zu dir herbeilaufen.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on