Die Menschliche Verfassung
Gott redete …
Wie kannst du nicht mitempfindend sein mit jedem anderen Menschen, der ohne Kenntnis, wohin zu gehen und was zu tun sei, auf Erden wandelt? Welches Menschenseinswesen auf der Erde weiß denn darum, was sich zutragen wird? Von einem irdischen Gesichtspunkt aus sind überall Landminen der einen oder anderen Art auszumachen. Ehedem traten Meine geliebten Kinder auf der Erde vor das Tor und hatten sich vor wilden Tieren in Acht zu nehmen. Jetzt sind es Busse, Autos und jede Menge Tritte, bei denen man sich umzusehen hat.
Es gibt keine Bewehrung, die man sich anlegen kann. Selbst Stahl funktioniert nicht. Schutzhelme funktionieren nicht immer. An jedem Tag wachen auf der Erde alle zu einer Welt auf, in der sie sich auf die eine oder andere Weise verwunden können, und - Herzen sind zart.
Von einem menschlichen Blickwinkel her in Betracht genommen, ist jeder Mensch kühn, am Morgen aufzuwachen, unter Unkenntnis, was in ihrem Leben ihnen wie auch jenen, die ihnen am Nächsten sind, Sonderliches zustoßen wird, desgleichen den so genannten Fremden.
Ich frage noch einmal: Wie kann dein Herz nicht gegenüber jedermann, der auf der Erde, der mit dir im gleichen Haus oder in einem weit entfernten Land lebt, zärtlich sein?
Jeder wacht vom Schlaf auf, und jeder hat auf den Tag einzugehen, sei es nun, was immer der Tag bereithält, oder was er nicht bereithält.
Just das wird als die menschliche Verfassung bezeichnet.
Wie kann jedermanns Herz nicht jeden anderen befürworten? Das Wenigste, was jemand tun kann, der auf der Erde wandelt, ist, sich eines jeden anderen anzunehmen.
Es stimmt, ihr seid alle gemeinsam in diesem Leben. Einssein meint Eins mit Mir, und Einssein meint Eins mit einander und mit allem.
In Wahrheit gibt es nicht allzu viele Entscheidungen, die du zu treffen hast. Du denkst, du habest eine Myriade an Beschlüssen zu fassen. Das ist nicht so. An dir ist es, die Welt für alle Herzen und Seelen auf der Erde zu einem angenehmen Ort zu machen, so gut du es kannst. Du bist nicht über-beflissen, dennoch hast du im Sinn, dass du Mir dienst, und dass du den Kindern Gottes dienst. Du dienst all den Kreaturen und der gesamten Vegetation. Du dienst den Bergen und den Ebenen. Du dienst wie einer, der Wasser serviert. Es ist nicht wirklich eine solch große Sache, zu dienen. Es ist eine natürliche Sache.
Wenn du eine Kokosnuss aufmachst, teilst du das Kokosnuss-Wasser mit Anderen. Wenn du eine Kuh oder Ziege melkst, lässt du die Milch rund gehen. Du hast kein schweres Joch zu tragen. Keineswegs. Es wird eine Leichtigkeit in deinem Schritt sein.
Du gibst dem Universum schier das zurück, was Ich dir gegeben habe. So du hast, gibst du.
Es ist nicht so, dass du den Armen gibst. Lasse da keinen Armen sein. Wer bist du, dass du Menschenseinswesen separierst und sie als arm bezeichnest?
Welcher Mann, welche Frau oder welches Kind oder Tier auf Erden, oder welcher Vogel des Himmels soll Hunger leiden?
Geben nimmt nichts von dir weg. Es nährt dich.
Es ist besser, dass es keine Verursachung für ein Betteln gibt? Mildtätigkeit bedeutet nicht, du bist höher als ein Anderer. Vielleicht hast du größeres Glück gehabt, ja. Höher? Nein. Stelle eine Welt her, wo es keine Bettler gibt, wo ein solches Konzept wie betteln nicht vorkommt. Niemand soll als eine Bürde ausgewiesen sein, der Andere veranlasst, von ihm wegzuschauen.
Erzeugen jene Menschen, die sich gewiss sind, dass sie größere Verdienste haben - erzeugen sie Bettelhaftigkeit? Mit Sicherheit können sich Bettler nicht insgesamt alleine für sich erschaffen. Erzeugt die Welt diejenigen, die größeres Glück haben, um die weniger Begünstigten zuwege zu bringen?
Lasse einen jeden Menschen am Morgen mit Wohlwollen in seinem Herzen für Alle aufwachen.
Am Morgen putzt du dir die Zähne. Reinige nun auch dein Herz. Sofern jeder seine Tür einen Spalt weit mit Wohlwollen in seinem Herzen offenhielte, was wäre da fortan die Welt?
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-menschliche-verfassung.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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