HEAVEN #2797 Mit Gott schwimmen
MIT GOTT SCHWIMMEN
Lasst uns der Sache doch ins Gesicht sehen, Geliebte. Ich gerate in eurem Leben ins Gesichtsfeld. Das ist für euch nicht immer eine leichte Übergangszeit. Vielleicht habt ihr gedacht, das sei es. Ihr habt das erstrebt. Ihr habt das Bestreben, Mir zu dienen.
Vielleicht können Wir das damit vergleichen, wie man sich in eurem Land der Armee anschließt. Ihr macht die Grundausbildung, und inmitten des Trainings wird es euch schwer und ihr schreit auf. All das nützt nichts, denn ihr seid jetzt in der Armee. Eure Entscheidung ist gefallen. Ihr habt sie mit Freude getroffen, und dennoch gibt es da scharfe Kanten, die abgeschmirgelt gehören.
Ihr seid mit Freuden in Meinen Dienst getreten, und dann stellt ihr ihn vielleicht in Frage. Es gibt kein sich Zurückwenden, gleichwohl schaut ihr zurück und sehnt euch vielleicht nach den Tagen, als euer einziges Territorium die Oberfläche des Lebens war. Nun lebt ihr in einem ausgedehnteren Land. Du bist da ein Pionier, kein Siedler, und sich Vorwagen ist nicht immer etwas Angenehmes für dich.
Ich sage: „Komm mit Mir zum Himmel.“ Du eilst herbei, und dennoch findest du etliche Burggräben, die zu durchqueren sind, und deine Füße werden schwer. Vielleicht sagst du sogar: „Was habe ich getan? Was tue ich? Ich bin doch ein ganz gewöhnlicher Mensch. Ich bin aus meinem Rahmen gefallen. Gottes Rahmen ist nicht der meine. Ich sehe nicht, wie ich, ich mit all meinem Menschsein, für Gott irgendeine Hilfe sein könnte. Ich drehe und drehe mich, und weiß nicht, was mit den Kreisen zu tun ist, in denen ich mich befinde.“
Du bewegst dich rasch. Du kannst da nicht raus, und dennoch kannst du da kaum drin bleiben. „Wann werde ich den Boden und die Gewissheit des Himmels erreichen?“, fragst du. „Gott, Du sagst, ich bin bereits im Himmel, dann also frage ich Dich: Wann werde ich wissen, dass meine Füße den Boden berühren? Wann werde ich die Stabilität fühlen, die Du mir versprochen hast? Ich fühle mich so, als würde ich immer noch über den Graben zum Himmel schwimmen, und ich sehne mich aufs Tiefste, gar aufs Verzweifeltste, danach, die Küste zu erreichen. Ich weiß nicht, ob ich mit dem Schwimmen durchhalten kann.“
Wenn ihr euch, Geliebte, so fühlt, dann bekommt schlicht durch die Wellen Meiner Liebe Auftrieb. Schwebt auf ihnen. Lasst Mich euch zur Küste bringen. Ihr habt es vielleicht zu schwer versucht. Lasst Mich euch einfach zur Küste schleppen, euch zur Küste in eurer Erkenntnis schleppen.
Begebt euch in die Vorstellung, dass das Überqueren der Meere des gewöhnlichen Lebens etwas Leichtes darstellt. Kommt einfach, und entspannt euch in Meinen Armen. Ich halte euch über'm Wasser. Ihr werdet nicht ertrinken. Ihr werdet aus der See, die ihr ja als schwerfällig erlebt, herauskommen und auf trockenem Land gehen. Ihr werdet an den Küsten des Himmels anlangen, bevor ihr es wisst. Scheinbar auf einen Schlag werdet ihr euch in einem Blumenfeld ergehen, dieses Blumenfeld ist mit einer solchen Leuchtkraft erfüllt, dass ihr dort, wo ihr steht, zu pflücken anfangt.
Ja wahrhaftig, Geliebte, alles, was es für euch braucht, ist, dort, wo ihr seid, zu ernten. Ihr braucht nicht mehr weiter waten. Ihr seid einfach so sehr daran gewöhnt, gegen die Gezeiten zu schwimmen, dass ihr nicht recht wisst, was damit anzufangen ist, euch den Gezeiten zu übergeben und es ihnen zu überlassen, euch an jene Küsten zu bringen, die ihr so lange ersehnt habt.
Alles, was ihr in eurem bewussten Gewahrsein zu tun habt, ist, diese Minute in einem Überfluss an Liebe zu leben. Liebe ist das Meer, in dem ihr schwimmt. Ihr habt etwas anderes gedacht, jetzt allerdings könnt ihr euer Denken ändern. Ihr seid in Gedanken geschwommen, wohingegen alles, was ihr zu tun habt, darin besteht, in Meiner Liebe zu schwimmen. Was denn ist leichter? Was denn könnte leichter sein, ausgenommen, ihr macht es euch schwer?
Vielleicht denkt ihr, ihr wisst nicht wie schwimmen geht. Geliebte, Ich leite euch darin an. Lehnt euch zurück. Meine Arme der Liebe umfassen euch sanft, und es gibt nichts für euch zu tun, als Mich euer Gewahrsein dorthin bringen zu lassen, wo Ich bin und wo ihr euch sehntet zu sein.


hello
hi