Gott stellt dir eine Frage
Gott redete …
Wovor habt ihr Angst? Ihr wisst es nicht einmal, nicht wirklich. Euch ängstigen Möglichkeiten. Armut, Alter, Alleinsein, schlechte Gesundheit, euer Tod, das Sterben anderer Leute, und das Leben. Ihr fürchtet das Leben. Ihr fürchtet Entwicklungsgänge. Ihr häuft Unzulänglichkeiten auf. Wovor habt ihr Angst, ihr Lieben?
Und was möchtet ihr? Was wird euch glücklich machen?
Ihr mögt erwidern, dass ihr, wenn euch dieser oder jener gernhaben würde, glücklich wärt. Das allerdings wäre nicht hinreichend. Die Liebe auf Erden, euer Traum davon, wird euch womöglich entschlüpft sein. Ihr denkt an euren Traum vielleicht in Bewandtnissen von gewinnen, von obsiegen, und alldieweil ist individuelle, persönliche Liebe auf lange Sicht nicht immer erfüllend oder nicht hinreichend erfüllend.
Du weißt es verstandesmäßig, dass finanzieller Wohlstand nicht auskömmlich ist, um dir Glück zu verleihen. Darüber bist du dir bereits im Klaren, und dennoch bist du auf ihn versessen, als sei er als Antwort auf all das ausgewiesen, was du schwierig findest. Ich segne dich, begütert zu sein. Auf lange Sicht bist du mit Vermögen und du ohne Vermögen das gleiche.
Es bist du selber, der schwierig ist. Du und du alleine stehst deinem eigenen Glücklichsein im Wege. Vielleicht bist du ein Schnutenzieher. Selbst wenn all deine sehnlichen Wünsche zu deiner Lebzeit erfüllt wären, könntest du das Gefühl haben: „Wieso sind sie nicht früher hergekommen? Warum hatte ich so lange auf sie zu warten? Warum musste ich so lange auf sie verzichten und um sie kämpfen? Warum überhaupt konnte ich das Glück nicht gehabt haben?“
Und dies frage Ich euch: „Warum konntet ihr nicht früher glücklicher gewesen sein, mit oder ohne all das, was ihr euch wünschtet? Wieso konnte euch eure eigene Liebe nicht genügen? Warum errichtetet ihr Barrieren davor, euch selber zu lieben? Warum wimmeltet ihr das Glücklichsein ab und hießt es auf dieses oder jenes angewiesen?“
Vielleicht verschiebt ihr momentan das Glücklichsein. Was hält euch vom Glücklichsein ab? Warum fühlt ihr oder hattet ihr das Gefühl, es liege jenseits von euch? Was bringt euch auf den Gedanken, euer Glücklichsein sei von etwas außerhalb von euch abhängig, unterdessen es auf euch selber angewiesen ist?
Warum zieht jemandes Knappheit an Liebe für euch hinter euch her und warum läuft sie vor euch her? Wovor lauft ihr weg und wohin seid ihr am Rennen?
Macht euch nichts aus dem, was um die Ecke liegt. Was ist jetzt mit dir?
Falls du wirklich für wahr hieltest, dass Zeit nicht real ist, würdest du dann auf eine andere Zeit warten, welche in deinem Herzen Glück bewahrt?
Wessen harrt ihr?
Ganz gewiss, es sieht immer danach aus, dass ihr, wenn ihr bloß dies hättet … oder wenn ihr bloß jenes hättet …, glücklich wärt, dass ihr überglücklich wärt - wärt ihr das freilich?
Was ist dieser Einflussfaktor namens Glücklichsein, und weswegen, oh, weswegen habt ihr ihn nicht bereits?
Ich sage, er ist euer. Ich sage, ihr könnt ihn haben. Ihr sagt, ihr stellt ihm nach, und er entschlüpfe euch.
Wo ist dieser Hüttensänger des Glücks? Man sagt, er weile in deinem eigenen Garten.
Es wird so sein, du hast ihn bereits und wirst der letzte sein, der davon weiß. Du kannst ihn vor dir selber versteckt haben. Glücklichsein existiert, und es existiert inwendig in euch, und alles was ihr zu tun habt, ist, es von dort herauszuziehen, wohin ihr es verbracht habt. Das Glück ist euer. Gesteht das zu. Geleitet es in euer Herz hinein.
Sofern ihr jetzt momentan glücklich wärt, was hätte da anders zu sein? Einzig du, Geliebte, Geliebter. Einzig du. Du hättest einen anderen Blick zu haben. Du hättest dein immenses Glückhaben zur Kenntnis zu nehmen.
Und allemal, du fragst dich andere Dinge. Du wirst dir etwa die Frage stellen: „Wie kann ich obdachlos sein, und glücklich sein?“
Was wäre, wenn du Gedanken wie diese abschafftest und sie ersetztest durch: „Ich kann obdachlos sein und glücklich sein. Ein Heim haben war nicht hinlänglich, um mich glücklich zu halten, warum hat mich die Absenz von etwas unglücklich zu machen?“
Geliebte, wonach seht ihr euch um? Nach Glücklichsein oder nach Unglücklichsein? Was tut ihr euch auf? Glücklichsein oder Unglücklichsein? Was für Gutenacht-Geschichten erzählt ihr euch selber?
Was wäre, falls ihr glücklich sein könntet oder glücklich genug sein könntet, so, dass es einen Tag lang andauert? Wenn ihr einen Tag lang Glücklichsein innezuhaben imstande seid, warum dann nicht einen weiteren? Und noch einen und noch einen.
Warum auf dem Unglücklichsein herumreiten, derweil ihr Glücklichsein haben könnt? Wieso, oh wieso?, das frage Ich euch.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/gott-stellt-dir-eine-frage.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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