Ein Traum, der dermaßen real scheint
Gott redete …
Wenn dir das Leben trostlos zu sein scheint, heftest du Gründe an weswegen das Leben trostlos sei. Manchmal bist du dir, sobald es dir düster ist, im Unklaren, wieso, oder was für Belangen dein Herzschmerz beigegeben ist. Du bist unfähig, die Ursache auszumachen. Die Ursache, Geliebte, ist stets die gleiche, oder Wir können sagen, es existiert kein Grund. Sich niedergeschlagen fühlen ist sich selbst nachhaltend. Ihr fühlt euch verloren, weil ihr euch verloren fühlt. Ihr fühlt euch ungeerdet, weil ihr euch ungeerdet fühlt. Ihr habt das Empfinden, dabei gebe es kein Ende, da es eurem Empfinden nach kein Ende hat.
Da der Beweggrund allemal in euch zu liegen kommt. Ihr werdet etwa nie imstande sein, den Beweggrund zu lokalisieren, und dennoch wird die Niedergeschlagenheit von alleine weggehen, so, wie sie kam. Eines Tages wird sie vorüber sein. Ihr habt nicht dort zu bleiben. Ihr sitzt keine Strafe ab.
Ihr werdet wohl nicht wissen Wie, freilich habt ihr etwas damit zu tun, wo ihr euch befindet. Gleich ob ihr euch in einem Palast oder in einer Hütte aufhaltet, ihr hattet etwas damit zu tun. Es ist euch womöglich nicht klar, wie ihr hierherkamt, allerdings seid ihr hierhergekommen. Und falls euch ein Gefühl der Niedergeschlagenheit erfasst hat, wo ihr euch aufhaltet, hattet ihr etwas mit dem Zutritt der Bedrückung zu tun. Selbst wenn ihr sie nicht willkommen hießt, machtet ihr die Tür auf.
Wenn ihr euch niedergeschlagen fühlt, habt ihr eine Gelegenheit, euch dabei nicht länger aufzuhalten. Ihr mögt euch niedergeschlagen fühlen, gleichwohl seid ihr nicht verpflichtet, dort zu bleiben.
Falls es zutreffend ist, dass es schier diesen Augenblick soeben gibt, was hat dann das Vergangene von schier einem Augenblick früher mit dir zu tun, ausgenommen, just du gibst an, was es mit dir zu tun hat?
Schau her, sofern dieses Leben auf der Erde eine Fata Morgana ist, ist die Schimäre imstande, sich umzumodeln. Sie hat das immer getan.
Verwandelt eure Gedanken, Geliebte. Selbst dann wenn ihr euch verloren fühlt, seid ihr irgendwo. Ihr wisst, wo ihr in diesem Moment seid. Seid da. Ihr habt von dort, wo ihr seid, nicht wegzurennen. Ihr wisst, ihr wisst ausgesprochen, dass ihr nicht eure Umstände seid. Redet euch nicht ein, ihr wärt eure Umstände. Glücklichsein kann unter jedweden Umständen euer sein. Identifiziert euch nicht so sehr mit euren Umfeldern. Umgebt euch mit anderen Gedanken.
Entsinnt euch, dass Ich, wo auch immer ihr seid oder wo ihr auch nicht seid, bei euch bin. Ich bin nicht bloß unter gewissen Umständen bei euch. Egal wo ihr euch befindet, es hat nichts mit euch, mit dem Herzen von euch, zu tun. Wenn ihr in den Matsch gefallen seid, braucht ihr dort nicht zu bleiben. Und falls ihr im Augenblick dort nicht herauskommen könnt, seid ihr nach wie vor ihr, im Matsch, oder nicht in ihm. Ebenso wenig gibt es ein von Mir Wegkommen. Ich bin, wo ihr seid, und ihr seid bei Mir. Was kann das Problem sein?
Nun, schaut zu Mir her. Es gibt für euch keine Notwendigkeit, euch von Mir wegzudrehen. Geliebte, ruft euch ins Gedächtnis, dass ihr bei Mir seid, und dass Ich bei euch bin. Dies ist immerfort der Fall. Ich bin auf Erden bei euch, und ihr seid im Himmel bei Mir. Wart ihr wirklich der Auffassung, es könnte anders sein?
In euren Gedanken, da könnt ihr aus Meiner Umarmung herausgetreten sein. Schier in euren Gedanken kann dies sein. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr ohne Mich sein könnt. Ich halte euch an Mich. Ich lasse euch nicht fallen. Es gibt kein Fallen, derweilen ihr in Meinen Armen seid. Es gibt in Wirklichkeit keine Stelle, wovon ihr fallen könnt. Egal wo euer Körper ist, ihr seid bei Mir.
Ihr habt euch aus eurer physischen Örtlichkeit nicht allzu viel zu machen. Das Physische ist insgesamt ein Traum, wenngleich ein durchaus überzeugender Traum, dennoch ist es ein Traum, derweil ihr schlaft. Wacht sodann auf. Wacht zu Mir auf. Ihr seid aufgegangen.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/ein-traum-der-dermassen-real-scheint.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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