Einssein des Glücks
Gott redete …
Ich habe zahlreiche schöne Geschenke für dich. Sie befinden sich in den Kulissen und sind an dich adressiert. Eine Menge Fortüne wartet auf dich.
Komm und greife auf, was für ein unglaubliches Glück du hast. Gutglück ist dein. Es ist für dich bestimmt. Ich möchte, dass du es hast.
Erhasche einen Blick darauf.
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass ein Einzelner alleine Glück hat. Was immer dich an Fortüne erreicht, ein Jeder bekommt den Nutzen von deinem Glück-Haben mit. Egal was die Stimmung am einen Ufer hebt, es wird überdies am anderen Ufer entgegengenommen. Einssein ist zugegen, und da ist Einssein des Glück-Habens. Was dem einen nutzt, ist allen förderlich.
Was auch immer den einen herunterzieht, zieht alle herunter. Ob du das nun weißt oder nicht, dies ist der Fall. Das Wasser steigt an. Die Welt kann nicht selbstisch sein. Alles ist allen gemein.
Halte deine Stimmung hoch, sofern nicht für dich selber, dann für die Welt im Großen.
Jemand, der aufwacht, weckt Andere auf.
Dies eine Gähnen pflanzt sich fort.
Mag es oder mag es nicht - es gibt kein Leben für dich selber und schier für dich. Ob es dir nun lieb ist oder nicht, du teilst deinen Reichtum.
Du lebst in einem Land der Fülle. Du bist derjenige, auf den Ich zähle, das Bewusstsein der Welt zu heben.
Alles ist ein Wunder, und nichts ist ein Wunder. Alles ist staunenswert, dennoch ist nichts staunenswert. Wunder sind natürliche Vorkommnisse. Es gibt nicht einen einzigen Moment des Lebens, welcher kein Wunder ist. Ein jeder Atemzug ist ein Wunder. Du bist ein Wunder.
Die Armut in der Welt rührt von der Armut des Seelengeistes her. Schiebe nicht jenen Schuld zu, die arm sind. Diejenigen, die begütert sind, können arm im Geiste sein. Jemand, der arm ist, kann reich im Geiste sein. Du hast nicht alles herausgekriegt. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass du nichts herausbekommen hast. Besser ist es, nichts zu wissen, als zu meinen, es alles zu wissen.
In Wahrheit ist alles bekundet.
Wie gegenläufig ist doch das Leben in der Welt. Alles ist gekannt, und nichts ist gekannt. Alles ist in deutlicher Sicht, und nichts ist wie es scheint, zum allerwenigsten dir.
Du möchtest gerne erleuchtet sein, und doch kann es sein, dass du deine Augen ungern aufmachen möchtest. Du möchtest der gleiche bleiben. Du möchtest Wandel, du freilich möchtest dich nicht wandeln. Du möchtest an deinen Meinungen festhalten. Du magst sie, allerdings sind deine Meinungen nicht viel wert, ausgenommen - dir.
Das Leben, in dem alle Dinge möglich sind – mitunter bist du unmöglich. An der gleichen Stelle stehenbleiben ist ein Ding der Unmöglichkeit, dennoch hältst du dich kräftig fest, weigerst du dich, los zu lassen. Indessen ist die Lebenskraft stärker als dein Wille, und wachsen, das wirst du. Los lassen, das wirst du, selbst während du festhältst. Versuche es wie du möchtest, du hältst an nichts über längere Zeit fest.
Es ist dir klar, alles was du in den Kühlschrank legst, hält nicht unbegrenzt.
Du, der du ewiges Leben hast, hältst an dem Zeitweiligen fest, als wäre das Temporäre die Gesamtsumme deiner Existenz. Du wirst in Richtungen gezogen, von denen du keine Idee hast. Du bist weit weg und nahe, allesamt zur selben Zeit. Du bist nah und fern, und weißt nicht, wo du bist, oder was du tust oder weswegen du es tust.
Du bist dir selber ein Rätsel. Du, der du allwissend bist, kneifst dir die Augen zusammen. Du drückst dich wohl eher um das Leben herum, anstatt es dir liebend zueigen zu machen.
Dennoch wird dich das Leben zum Aufstehen und aus deinem bequemen Stuhl heraus bringen. Das Leben wird dich aus dem Gleichgewicht stoßen, sodass du Gleichgewicht erlangst. Was deiner Auffassung nach Gleichgewicht ist, ist wohl eher Ungleichgewicht.
Komme von Kopf bis Fuß mit Mir. Gehe mit Mir. Fahre mit Mir. Erkunde mit Mir. Sieh, wie Ich sehe. Gib, wie Ich gebe. Spiegle Mich ab. Strahle Größe wider. Genug von der Kleinheit. Du bist aus dir selber herausgewachsen. Du bist, dem entsprechend wie du wahrnimmst. Gib mehr, und du wirst mehr einstreichen. Öffne die Fenster deines Herzens. Lasse frische Luft in dein Herz hinein. Lasse dein Herz frei strömend sein. Was wäre, wenn Geben zur Freude deines Lebens geriete? Was wäre, wenn du wüsstest, dass du angelegt bist, zu geben, und dass du alles, was du gibst, von Mir her weiterreichst? Auf diese Weise gerätst du zu Meinem Botschafter. Sei Mein Bote der Liebe. Jetzt im Augenblick, sei es, und sei es für immer, denn dies ist Mein Wille.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/einssein-des-gluecks.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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