Ein Sonnenstrahl

God said:

Wie schön ist Meine Schöpfung, die vor euch liegt. Wie schön ist ein Blatt, ein Streifenzug des Erschaffenen, ein Schnipsel, ein Gesicht, ein Sonnenstrahl. Wie schön seid ihr. Liebt die Schöpfung. Liebt euch. Liebt den Strom des Bewusstseins, der ihr seid.

Alles fließt. Alles fließt vom Ozean her. Das ist die Bewegtheit des Lebens. Die Schöpfung schwimmt vor euch. Arme rotieren im Wasser und spritzen. Dies ist Leben, Leben, was in konzentrischen Kreisen zubereitet ist, Strudel, die in der Welt in einer Konfiguration namens Leben angerichtet sind.

Wenn es Leben in der Welt gibt, muss es auch Leben nicht in der Welt geben. Das Leben in der Welt und das Leben außerhalb dieser Welt sind allesamt ungeheure Anlässe zum Feiern.

Ihr seid Mein Freudenschrei. Ich feiere euch, Geliebte. Ich war Gastgeber eines großen Fests, zu dem ihr geladen wart. Ihr nahmt die Einladung an, und ihr kamt rechtzeitig zu der Veranstaltung.

Es war keine Mitbringsel-Party, das Fest, das Ich gab, ihr aber brachtet trotzdem etwas mit. Ich brachtet die Gaben mit, die Ich euch gegeben hatte. Ihr ließt sie nicht auf einem Tisch im Foyer stehen. Ihr habt sie bei euch getragen. Ihr zeigtet Mir, wie beglückt ihr damit wart, was euch gegeben worden war und was ihr mit euch brachtet.

Ihr sangt für Mich das, was euch angelegen war zu singen. Ihr spieltet Klavier, Trillertöne. Ihr schriebt Schauspielstücke und spieltet sie zum Nutzen aller.

Bei dieser Großen Party, die Ich im Vorraum des Himmels gab, saht ihr Mich nicht die ganze Zeit im Gedränge. Ich hatte so viele Hände, gleichwohl kümmerte Ich Mich um all Meine Gäste auf ein Mal.

Ich bewegte Mich so schnell und Mein Licht so hell, dass ihr geblendet wurdet. Ihr blinzeltet mit euren Augen. Meine Augen flackerten nicht von den euren weg, nicht eine Minute lang.

Sobald etwas verkleckerte, war Ich da, um beim Aufwischen zu helfen. Ich sah nach euch, dass ihr nicht ausrutscht darin, was euch widerfahren war. Ich polsterte euren Fall ab. Ich hob euren Kopf hoch. Wenn dein Atem anhielt, weckte Ich dich im Herzen des Himmels auf, und du erwachtest in Meinen Armen, du, der Gast Meines Herzens, Mein zurückgekehrter Schlag.

Du nahmst den Rhythmus Meines Herzens auf. Du liefst in ihm. Du betratst Mein Seien ebenso voll und leicht, als wärest du niemals aus ihm herausgetreten, als wärest du immer ein Puls Meines Herzens gewesen, was natürlich ganz der Fall ist.

Du erwachst, wo du immer gewesen warst. Bloß jetzt warst du nicht abgelenkt. Mit dem Physischen, was hinter dich gebracht war, war dir völlige Versenkung in Mir zuteil, und du wusstest darum. Das war der Himmel, und ihr habt euch selbst willkommen geheißen. Ihr habt euch selbst bewillkommnet. Hineingeleitet in die inneren Kammern Meines Herzens, richtet ihr euch Zuhause häuslich ein.

Alle Ströme, Bänder und Fäden des Lebens begegnen einander in diesem einzigartigen Augenblick der Ewigkeit. Alle kehrten zur Quelle zurück, der sie nie den Rücken kehrten. Fortgehen ist eine Unmöglichkeit. Wie könnt ihr dort fortgehen, was niemals von euch fortgeht?

Auf dich kommt es Mir an, auf dich, der du dich selbst täuschtest, du seist von Mir getrennt. Einssein warst du, und zum Einssein kamst du. Einssein glitzerte im Sonnenlicht, und Einssein glühte in der Nacht. Und Einssein hastete in seine eigenen Arme und schleuderte sich zum Universum, tanzte wild auf der Mondoberfläche, katapultierte sich zur Erde und nahm sich dort auf, von wo es losgezogen war.

Kein Schritt oder Schlag wurde verfehlt. Du erhobst dich und nahmst die Welt zu deiner Tanzfläche hinaus. Du feiertest fröhlich, selbst obschon du es manchmal Kummer nanntest. Du schiedst dich scheinbar vom Strom der Liebe ab, auf dem du dahin paddeltest. Du schwammst Freischwimmen und dachtest, du habest dich verirrt, unterdessen es die ganze Zeit schon keinen Weg gab, von dem abzukommen gewesen wäre. Du konntest den Pfad des Lebens nicht verlieren, da nichts anderes zugegen war, auf dem man sich hätte befinden können.

Ihr tanztet, und ihr schaukeltet in der Luft, stets in Meinen Armen gehalten, stets Mein Gedanke, der sich selbst nachsetzt.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on