Die Richtung deiner Gedanken
Gott redete …
Damit du andere Gedanken hast, hast du andere Gedanken zu haben. Ändere dein Denken und sieh dann, was sich darüberhinaus ändert. Dein Denken ändern meint, dir das was sich im Leben abspielt anders, als du es gewöhnt gewesen bist, anzuschauen. Anders gesagt, lasse los, löse es aus, stülpe deinen Blick auf das Leben um, der dir lieb und teuer gewesen ist. Manchmal, nur manchmal - je mehr du aufbegehrst, umso mehr davon erhebt sich vor dir, um dagegen aufzubegehren. Es ist, als ob du dessen Namen rufst, und es kommt zu dir her. Dein Entschluss, etwas nicht zu haben, was du nicht möchtest, ist derart stark, dass du es zu dir her rufst, und dass es darauf eingeht.
Ich sage nicht, du seist die Ursache. Ich sage, dass was auch immer dir überkommt, dessen unbenommen wie unschuldig du dabei bist, es ist nunmehr und jetzt deine Verantwortlichkeit. Betrachte Gedanken, die nicht-liebenswerte Situationen überblicken, wie Reisende in einem Sturm. Nimm sie eine Weile zu dir herein, und verabschiede dich dann von ihnen. Behalte sie nicht um dich herum. Sie sollen nicht für immer bei dir leben. Noch auch haben deine Gedanken um diese Bewandtnisse länger anzudauern.
Wenn dich bei einem Sturm ein klapperndes Fenster umtreibt, stehst du einfach auf und hilfst dem Fenster ab. Es hat einen Sturm gegeben, und du hast über die Sache keinen Sturm herausgeredet, Denn dann hättest das Klappern des Fenster wieder aufleben lassen und es bekräftigt. Alle die Verirrungen und die ganze Beklommenheit, an die du dich hältst, sind klappernde Fenster.
Nimm im Leben Schritte daraufzu, wonach du sehnlichst strebst. Lasse das Nichterwünschte
hinter dir. Es ist bereits hinter dir. Bringe es nicht nach vorne. Es ist nicht förderlich, in ihm herumzuschmoren. Nimm es zur Kenntnis, und gehe alsdann weiter. Dies umfasst Stimmungen, jene flackernden Dinge, die dich zu übernehmen scheinen. Jetzt, jetzt überholst du sie. Du bist nicht angelegt, im Leben gemäß deiner Stimmungen herauf und herunter zu wippen.
Betrachte Stimmungen wie Fremde, die sich bei dir einstellen. Sie sind bloß Besucher. Du brauchst dein Leben nicht ihnen gemäß zu leben. Halte deinen Augenmerk darauf, was du dir sehnlich wünschst, und Stimmungen werden auf der Strecke bleiben. Auch Stimmungen kommen kraft dem Grunde, wie deine Gedanken gewesen waren.
Es mag dir danach aussehen, Stimmungen würden bei dir einfach so mal hereinschneien, vielleicht Aasgeiern gleich, allein, sie sind insgesamt nichts als Stimmungen. Und sie sind vorüberziehende Dinge. Lasse sie vorbeiziehen. Du kannst dir deine Stimmung, entgegen deinem Dafürhalten, aussuchen. Du suchst sie dir in Wirklichkeit aus. Dein aufgelaufenes Denken traf eine Wahl für dich. Bezweifelst du, was Ich soeben sage?
Du meinst, eine düstere Stimmung werde sich ändern, weil gute Nachrichten hereinkommen. Du meinst, eine glückliche Stimmung werde sich ändern, weil düstere Neuigkeiten hereinkommen. Eines Tages werden nicht uneinheitliche Neuigkeiten das Steuerruder sein, welches dein Leben steuert. Du wirst auf Kurs bleiben, ungeachtet vorüberziehender Nachrichten. Du wirst stimmungslos sein. Du wirst ausgeglichen sein. Du wirst Einssein sein, in Freuden oder in Sorge.
Sowie eine Stimmung von minderem denn Glücklichsein dich zu ereilen scheint, dann finde etwas, über dem du glücklich bist. Schlage die richtige Saite an. Spiele einen höheren Ton. Sofern du dich in einer Flaute befindest, komme aus ihr heraus. In Wahrheit verschaffen dich deine Gedanken dorthin. Sie hielten dich dort. Und jetzt werden ebenfalls deine Gedanken dich freilassen.
Sofern du auf der Spur bist, Gedanken zu denken und zu haben, dann entscheide dich, welche du denken möchtest. Bedenke, was du soeben denkst.
Gedanken sind schier Gedanken. Du kannst Gedanken haben wie Stechmücken, und du kannst
Gedanken wie Schmetterlingsflügel haben. Der Gedankenablauf ist der gleiche. Mücken freilich sind dir lästig und ziehen dich herunter. Schmetterlinge erfreuen dich und erheben dich. Lasse Gedanken sich dabei betreiben, womit du dich gerne befasst sehen möchtest. Wie simpel!
Deine Gedanken sind wie deine Nase. Die Nase tritt der Welt mit Fassung entgegen. Deine Nase geht als erstes, und du folgst der Richtung deiner Nase. Du kannst deine Nase in eine andere Richtung bewegen. Nicht anders, du kannst deine Gedanken wechseln.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-richtung-deiner-gedanken.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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