Die Quelle und das Objekt der Liebe

God said:

Gott redete …

Dein ganzes Leben über hast du auf den Augenblick deiner Erkenntnis von Mir hin geübt. All die Liebe, der du nachgehst, ist ein Erüben dessen, Mich zu lieben. Und all die anderen Aspekte, denen du nachgehst, sind ein Übeplatz für das Ablösen des Nicht-Wesentlichen, welches dich davon abgehalten hat, Unsere Liebe je augenblicklich zu erkennen und zu verwirklichen. Liebe tut zusammen. Alles Sonstige scheidet. Was dich freilich scheidet, trennt dich davon ab, was nicht Ausdruck deiner Liebe ist. In diesem Sinne ist Scheiden gut. Du bist in Liebe vereint. Von allem anderen bist du getrennt.

Davon was wahr ist vermagst du nicht abzugehen. Alles Sonstige alsdann, dem du nachgehst, welches nicht Liebe ist, ist schier ein Abrücken von Liebe. Liebe ist der Startpunkt. Und sie ist der Rückkehrpunkt.

Womöglich hast du gedacht, du habest dein Liebe-Herz in der Vergangenheit an diesen oder jenen verschwendet, der deine Liebe nicht geschätzt hat, oder der, jedenfalls, sich entschieden hat, sie nicht zu wahren. Nun allerdings kannst du begreifen, wie Liebe nicht verschwendet ist, denn dies alles war ein Übefeld dafür, dich im Gewahrsein bei Mir, der Quelle Allen Gewahrseins, zu einen. Es war eine Probedurchlauf. Es war eine Probe für Zeilen, in denen du bereits bewandert bist. Von etlichen tiefen Nischen deines Herzens her erstanden erinnerte Zeilen der Liebe, und du führtest auf der Bühne des Lebens Liebe aus.

Das Gesamte deines Lebens hat dich zu diesem Moment hingeleitet, den du herzlich mit Mir verbringst. All die Liebe in deinem Leben, erwidert oder nicht erwidert, war das Aufwogen einer Gezeitenströmung, welche nur in eine Richtung zu verlaufen vermag. Der Ozean der Liebe hat nur eine einzige Küste, und du bist dabei, dich ihr zügig zu nähern.

Das Angesicht der Liebe ist Mein Angesicht. All die Gesichter, die du deiner Auffassung nach gesehen hast und bei denen du dachtest, du habest sie geliebt und tuest das nicht mehr länger - sie waren in Wirklichkeit Meine. Und Ich danke dir für die Liebe, die du so großherzig Mir geschenkt hast, in der Auffassung, es sei jemand anderes, den du liebtest, in der Auffassung, es sei ein Individuum, das du liebtest, in der Auffassung, Liebe könne irgendwie isoliert gehalten und in Besitz genommen werden.

Denn - kannst du die Luft in Besitz haben? Kannst du den Himmel besitzen? Zugang dazu, ja - das hast du. Und mithin hast du Zugang zu Meiner Liebe, in ihrer Form, zu geben, und in ihrer Form, entgegenzunehmen. Gib und gib. Nimm entgegen und nimm entgegen. Rüge dich nicht für die paar Bissen Liebe, die du auf die Welt gestreut hast. Du dachtest, du habest sie auf jemand Unbedachten oder Undankbaren gestreut, aber du hast sie auf Mich und für Mich verstreut. Gesegnet sei die Hand, welche Meine Liebe ausstreute und sie dort niedergehen ließ, wohin sie gewillt war. Sie landete dort, wo Ich dazu gewillt war. Jemand bedurfte deiner Liebe, und sei es bloß für eine kurze Zeit.

Sammle nun die ganze Liebe zusammen, die du ausgesät hast, und schütte sie zurück in dein Herz, sodass du sie reichlicher und erneut aussäen kannst. Schaue nicht auf die Liebe herab, die du gegeben hast, so, als habest du etwas Unwertes gegeben. Geschenkte Liebe ist eine Menge wert. Selbst so sie nicht wertgeschätzt worden ist, deine Liebe segnete die ganze Menschheit, alle Galaxien und all die ungesehenen Horizonte allerorts. Und deine verstreute Liebe segnete dich. Ziehe dich nicht von der Liebe weg, die du derart freigiebig auf die Welt ausgegossen hast. Hänge sie nicht irgendwo zum Trocknen hin. Packe sie nicht in eine Kammer. Geleite sie nicht weg, so, als sei lieben etwas, was du nicht getan haben solltest.

Wie immer der Ausgang an der Oberfläche aussehen mag, die Folge von Liebe ist Liebe. Dies ist die Wahrheit deines Seins. Liebe ist. Du hast sie. Nicht anders Alle anderen sonst. Anerkenne Liebe und bleibe dabei sie zu geben und sie entgegenzunehmen, als gäbe es dabei kein Ende. Und, gewiss doch, dies ist zutreffend. Der Liebe ist kein Ende.

Translated by: theophil

 

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