Das Feld des Friedens
Gott redete ...
Friede überwiegt Beunruhigung, aber du hast Beunruhigung Frieden überwiegen lassen. Sofern Friede ein Acker wäre, wie kann eine Mohnblume oder ein Gras, welches dort wächst, das Feld beunruhigen? Sie sind einfach da, währenddessen das Feld allen unterliegt. Dein Geist ist von dem Feld des Friedens weggeschlendert. Er hat sich an jeder Brise, die weht, angedockt. Du hast jeden leichten Wind dein Empfinden des Friedens anrempeln lassen. Friede ist naturgemäße Hinterlassenschaft; Beunruhigung nicht. Vielleicht hast du irrtümlicherweise gemeint, dass du auf der Erde bist, um von dem, was passiert, übermannt zu werden.
Falls das Feld mit Gras überwachsen ist, gehst du auch so durch es hindurch. Was immer auf dem Feld wächst, es ist das Feld unter deinen Füßen. Es ist das Feld, was allen Stütze ist. Musst du jedem Kräuseln des Grases, das da am Wachsen ist, so viel Beachtung schenken? Muss dich jeder Stein oder jeder Zweig unter den Füßen zum Stolpern bringen? Musst du eher durch Unannehmlichkeiten geblendet sein denn durch innere Ruhe?
Möchtest du, möchtest du ein für alle Mal bei deiner Wahl dem Förderlichen vor dem Beunruhigtsein den Vorzug geben? Was für ein Vorteil ist es je gewesen, einem vorüberziehenden Ding stattzugeben, dein Gefühl des Wohlbefindens zu erschüttern?
Wandle mit dem Liebreiz Gottes und wisse, dass du mit dem Liebreiz Gottes wandelst. Gunst erweise Ich dir. Habe die Gunst, die Meinige entgegenzunehmen.
Du bist ein Langläufer. Kein Sprinter. Du läufst beim Rennen an Bäumen und Zäunen vorbei, aber sie bilden keine Einmischung, außer du hast beschieden, sie seien dir im Weg. Selbstverständlich haben sie das Recht, hier zu sein, ebenso so sehr wie du. Sind nicht Bäume und Zäune entlang des Weges Marker, wie weit du gereist bist? Erlangst du nicht hinzu? Hast du nicht eine ganz ordentliche Distanz zurückgelegt, und bist du nicht gewachsen? Spende dir lieber Beifall als Beunruhigtsein.
Du bist im Leben Teilnehmer. Was kannst du mehr sein? Du brauchst nicht bei jeder Wette zu gewinnen. Wie witzlos wäre das! Aber du bist dauernd in dem Rennen. Du bist ein Kandidat. Andere Läufer laufen dir hinterher. Anderen folgst du. Worin besteht der Unterschied? Du bist auf dem gleichen Parcours, und du läufst in die gleiche Richtung.
Beim Lauf durch das Leben sichtest du den Weg. Das reicht aus. Und du lässt dich von Höchlicherem anziehen. Du rückst immer nach oben vor. Egal was du für eine Kehre nimmst, du läufst aufwärts. Du steigst empor. Und nun steigst du höher. Nun überspringst du Beunruhigungen. Was haben sie wirklich mit dir zu tun? Sie sind weder die Fabrizierung von dir, noch das Zunichtemachen von dir. Sie sind eben da. Ohne dich sind sie überhaupt nichts. Du vertraust ihnen an, zu sein, was sie sind.
Falls in deinem Leben irgendetwas dazwischenkommt, hast du das zu sein. Das, wie du die Dinge anschaust, erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Deine Wahrnehmung ist der Schlüssel.
So du wahrnimmst, das Leben sei ein Kampf, wirst du dich tatsächlich abmühen. Sofern du denkst, du habest dich mit dem Leben in einen Ringkampf zu begeben, wirst du dazu viele Gelegenheiten bekommen. Falls du das Leben als einen See wahrnimmst, den du durchschwimmst, wirst du es durchschwimmen. Falls du wahrnimmst, dass es auf dem Wege Kostbarkeiten gibt, wirst du ein Auge nach ihnen offenhalten. Du wirst sie nicht an dir vorübergehen lassen.
Der heutige Tag ist angefüllt mit Schätzen. Vielleicht sind gar etliche der Beunruhigungen ärmlich verpackte Kostbarkeiten, aber eben dennoch Kostbarkeiten. Wie möchtest du das wissen, solange du nicht öffnest, was vor dir liegt? Vielleicht liegt ein Goldklumpen zu deinen Füßen, und du kickst ihn fort, in der Meinung, es sei bloß ein weiterer Stein.
Falls es dir zu schwer fällt, was sich zuträgt, zu segnen, kannst du nicht auch so dich selber segnen? Du bist zu einer Reise aufgebrochen, und du setzt sie fort. Wenn du müde bist, setze dich und ruhe dich eine Weile aus. Und danach greifst du dich auf, und gehst weiter. Du weißt nicht, was hinter der Ecke liegt. Du weißt nicht, was du heute auf deinem Gang durch das Feld des Friedens finden wirst.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/das-feld-des-friedens.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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