Die Kultur der Liebe
Gott redete ...
Der Unterscheidungen einbringende Geist unterbricht den Fluss der Liebe in deinem Herzen. Er möchte gerne die Liebe berufen. Er möchte ein Malpinsel sein, der Liebe malt, wo er sich dazu herablässt.
Der Geist denkt, Liebe sei ein Investment. Er denkt, Liebe sei etwas, auf das zu wetten oder das aufzugeben sei. Der Geist, gar der Bewandtnis nicht gewahr, dass Liebe ein strömender Fluss ist, dämmt ihn nichtsdestotrotz auf. Er versperrt Liebe. Der Liebe ist zugedacht, überall unterwegs zu sein, wo sie gehen möchte, und es ist ihr angelegen, überallhin zu gehen. Der Geist ist dieser Wahrheit gegenüber ignorant. Der fehlgehende Geist glaubt an das Herz nicht.
Deine Augen sind angelegt, auf jedem und allem mit Liebe niederzugehen. Es ist nicht so, dass du Liebe weggibst. Du gibst sie bloß. Du lässt sie sein. Du lässt sie herausstrahlen.
Es ist nicht so, dass du die Liebe bittest, zu kommen, denn Liebe ist unaufgefordert. Dein Herz ist bereits voll von ihr. Falls der Geist nicht all den Gedanken Unterschlupf gewährte, wie er es tut, wäre der Fluss der Liebe von deinem Herzen her unbeschränkt. Es käme nicht zu Ausbrüchen von Liebe, solange deinem Herzen stattgegeben wäre, frei zu sein und ohne Verstopfung zu strömen. Es käme niemals zum Entferntsein von der Liebe. Entferntsein von der Liebe würde als die Unmöglichkeit selber bekannt sein.
Der Geist misst die Liebe in deinem Herzen mit einem Lineal ab. So viel, so weit, nicht weiter. Der Geist verstöpselt das Herz. Er schneidet es ab. Er ist wie Scheren.
Sich selber überlassen, würde dein Herz einfach lieben. Es befände sich in seinem simplen Zustand der Liebe. Es hätte nicht hervorzuquellen. Es würde schlicht fließen und fließen, gemäß seiner natürlichen Neigung.
Eine Glühbirne sucht sich nicht aus, wer oder was ihr Licht empfangen wird. Das Licht heißt alle willkommen. Und so steht es mit der Liebe. Liebe ist kein Bemühen, denn so sie Mühe wäre, wäre sie nicht Liebe. Die Anstrengung hat auf nicht-lieben gelegen. Nicht-lieben macht Mühe. Deswegen ist es dir unbehaglich zumute, wenn du den natürlichen Fluss der Liebe in deinem angeschlagenen Herzen unterdrückst.
Du hast dein Herz gezüchtigt. Du hast deine Liebe im Voraus abgepackt und sie zugewiesen. Wie bei einem Fast Food Restaurant hast du einen Preis auf ihr festgesetzt und sie bloß serviert, nachdem sie bezahlt worden ist.
Sowie Liebe fließt, ist sie frisch. Liebe startet nicht und stoppt nicht. Sie strömt. Dein Herz war nie vorgesehen, verschlossen zu sein. Verschließe dein Herz, und du wirst bitter. Dein Herz wird schal. Gib zu, du hast es allzu lange als Geisel genommen. Du hast es gedämpft, aus Gründen, die nicht mehr länger verlangsamen und aufhalten.
Aber dein Herz der Liebe wird zügig zurückfedern. Es hat seinen rechtmäßigen Platz im Universum reserviert. Es wird hervortreten und die Richtung weisen. Es wird leuchten wie eine Laterne, und dein Licht wird sich überallhin vergießen. Dein Herz wird der dämmernden Sonne gleich sein. Es wird über der Rundung deines Geistes aufgehen. Es wird aufsteigen und das Leben befunkeln, so wie es dafür angelegt ist.
Wieso hebe Ich die Kultur deines Herzens mehr hervor als alles andere? Wieso komme Ich immer wieder auf es zurück? Geliebte, was sonst gibt es zu betonen? Was sonst muss herausgebracht werden? Bestimmt, es gibt keine Notwendigkeit, dass Ich euch Unterweisungen erteile, wie euer Herz zu verkrampfen geht. Ihr braucht Anleitungen, wie davon abzulassen ist, euer Herz zu verkrampfen.
Mithin sage Ich: Öffne dein Herz. Ich sage: Öffne es weit. Ich sage: Öffne dein Herz für alle Welt zum Ersichtlichsein. Öffne es, so wie der Himmel sich auftut. Öffne es, so wie eine schöne Blume aufgeht. Entblöße dein Herz der Sonne.
Dein Herz ist ein Kleinkind, und doch ist es sehr alt. Es ist erprobt und getreu. Es ist beherzt. Lasse dein Herz seine Liebe in die Welt hinaus beamen. Lasse dein Herz das Glücklichsein an sich haben, wofür es gemacht
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-kultur-der-liebe.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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