Wo bist du entsprungen?
Die Sterne scheinen auf dich herunter, und du schaust zu den Sternen hoch. Deine Augen folgen den Sternen, und die Sterne gehen dir hinterher. Du und die Sterne sind für einander berufen. Ihr seid für einander bestimmt. Die Sterne folgen dir, und du folgst den Sternen. Die drei Weisen aus dem Morgenland folgten den Sternen, und die Sterne führten sie zu einer heiligen Geburt, heilig, weil das kleine Kind zum Mann erblühte. Er war nicht jemand, über den man hätte sagen können: „Was hätte er doch sein können.“ Er wurde zu dem, was er hätte sein können. Er wurde zu einem hellen Licht, auf das die Sterne hinsahen, und er erhellte die Welt, schier weil er war.
Das müsst ihr gleichfalls. Heftet euer Herz an die Sterne, und ihr werdet Wunder vollbringen. Du bist ein Wunder. Du bist hier, um die Erde und all jene zu segnen, die mit dir gemeinsam die Erde bewohnen. Mit jedem Schritt, den du nimmst, soll die Erde, auf der du wandelst, gesegnet sein. Da ist geradewegs ein Band zwischen dir und den Sternen. Die Sterne ziehen dich, und du, so als wärest du den Sternen angeschirrt, ziehst sie. Du schaust zu den Sternen hoch, und die Sterne schauen zu dir hoch. Sie scheinen auf dich, so wie du auf sie strahlst. Alles in allem ist das wechselseitig, oder etwa nicht? Die Sterne spenden so zuverlässig, wie sie abbekommen, und du entfachst die Sterne, du wirbst um sie.
Es ist, als wärest du eine Tambourmajorin. Auf der Spitze deines Stabes befinden sich die Sterne, die du herumwirbelst, und du drehst sie reibungslos im Kreis. Du und die Sterne haben ihre eigene Sprache. Ihr wirbelt beide im Raum, am Rotieren, am Rotieren, unterdessen ihr euch hin und her in Verbindung bringt. Ihr führt einander. Sterne am Himmel und Sterne auf Erden, die Sterne und du.
Dies ist eine Liebesaffäre. Eine höchste Liebe. Die Sterne zupfen dich von der Erde. Ein Abtausch von Licht findet statt. Und du zupfst die Sterne. Mit dem lichten Licht zwischen euch, da werden die Irdischen Sterne zu Himmlischen Sternen, und aus welchem Gesichtspunkt her ist es zu erkennen, welche welche sind, unterdessen das Licht derart hell hervorscheint? Die Sterne wärmen euer Herz, und sie flimmern. Ihr habt mit den Sternen eine Unendlichkeit, und alldieweil ist es kein einwegiger Verkehr. Keineswegs. Alles hat allerorten einen Einfluss, und ihr beeinflusst die Sterne. Ihr seid ebenso wichtig wie die Sterne. Sie sind nicht für nichts da.
Die Sterne spiegeln Mein Licht wider, und ihr reflektiert Mein Licht. Mein Licht wird widergespiegelt, und du und die Sterne und der Rest der Galaxien reflektieren Mich. Etwas anderes gibt es nicht zum Widerspiegeln.
Demnach bin Ich, in deiner Widerspiegelung, auf Erden widergespiegelt. Wessen Licht ist dasjenige der Sonne, wenn nicht das Meinige? Und wessen Licht ist das eure, wenn nicht das Meine? Mein Licht gehört zu allen, und ihr, die ihr an der Schwelle Meines Lichtes steht, seid die Versprüher Meines Lichts.
Scheine, o schöne Seele, scheine weiter.
Du bist ebenfalls der Erntemond. Und du bist der Tau, der niedergeht, oder steigt er aus der Mitte der Erde auf, um die Tagesbettdecke der Erde zu befeuchten?
Woher bist du entsprungen, wenn nicht aus Meinem Herzen?
Woher rührten die Sterne, wenn nicht aus Meinem Herzen?
Und woher entstammte alles, wenn nicht aus Meinem Herzen?
Und woher bist du entsprungen, und wohin gehst du, wenn nicht zu Meinem Herzen?
Wohin sonst kann man laufen, außer zu Meinem Herzen? Was sonst ist zu finden, außer Mein Herz? Wonach seht ihr euch um, wenn nicht nach Meinem Herzen? Und Mein Herz wohnt in dem euren, und ihr wohnt in dem Meinen, mithin sind der Prinz und die Prinzessin vereint, und die Sterne blinken voller Freude bei der Hochzeit der Herzen und Sterne und der allerlei Schöpfung.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wo-bist-du-entsprungen.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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