Wie Musik
Gott redete ...
Wiewohl das Leben, wie es in der Welt gelebt wird, aus Entdeckungen gemacht ist, bringen euch Fragen und Antworten nicht sehr weit. Sie werden zu einer Schleife. Nicht dass es etwas Unbotmäßiges wäre, Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Sie haben zu müssen, ist unpassend. Antworten zu bekommen zu haben ist dasjenige, was unerwünscht ist.
Ihr habt eine große Neigung in Richtung Fragen und Antworten, und das ist euer Intellekt, der im Spiel ist, er schnüffelt nach Informationen und Schlussfolgerungen herum.
Sache ist: das Leben ist dafür bestimmt, es zu leben, nicht, es infrage zu stellen, nicht, es zu lösen. Bevor du das Gefühl hast, du habest etwas zu lösen, musst du denken, es existiere ein Problem.
Was wäre, wenn es keine Probleme gibt? Denken, es gebe Probleme, ist ein Problem, denkst du nicht?
Probleme sind wie Windmühlen, gegen die du ankämpfst. Sobald du ein Problem siehst, denkst du, es gibt etwas, was du zu tun habest, um ihm entgegenzuwirken. Was du zu tun hast, ist vielleicht lachen oder lächeln oder Buh sagen.
Das Leben ist wie ein Toffee-Ziehen. Du ziehst daran so lange, bis es auseinander bricht. Und dann greifst du zu einem weiteren Stück, um an ihm zu ziehen. Was ist so schwer daran? Und du kannst, selbstverständlich kannst du das, die ganze Zeit an ihm herumnaschen, warum nicht?
Das Leben wird dir in jedem Augenblick ausgehändigt. Das Leben ist dir gegeben, um es aufzuwenden, nach deiner Wahl. Es ist deine Zuteilung. Eine großherzige Zuteilung.
Vielleicht liegt deine Zuteilung nicht in denjenigen Münzen vor, die du vorziehst. Nichtsdestotrotz, es liegt an dir, sie auszugeben. Sei mit ihr kein Geizhals. Gehe mit ihr nicht bummeln. Verwende sie zur Zufriedenheit deines Herzens. Verschwende dich selbst mit ihr.
Es bist du, was du im Leben entdeckst. Du findest die ganze Zeit mehr über dich selbst heraus. Ich rede nicht über jene Sachen an der Oberfläche. Ich rede über deine vertraute Kenntnis mit dem Herzen deiner selbst.
Im Leben machst du Spaziergänge mit dir selbst. Davon handelt das Ausmaß von ihm. Du redest mit dir selbst. Du sagst dir selbst Dinge. Du rufst aus. Du trägst vor. Du bist der Erzähler und du bist der Zuhörer. Du argumentierst mit dir hin und her.
Du kletterst einen Berg von dir selbst hinauf. Du schwimmst in dem Meer von dir selbst. Und es bist du, der aus dem Meer heraus kommt, und es bist du, der auf der Bergspitze ankommt, und es bist du, der jodelt, und du, der das Jodeln hört.
Was für eine Fantasie dieses Leben doch ist! Und wie fantastisch es ist! Ich hätte es so gerne, dass ihr das wisst. Öfters haltet ihr das Leben für eine Drangsal. Besser, ihr denkt es euch als einen Ozeanriesen, als ein gleichmäßiges Schiff, auf dem ihr fahrt. Ihr seid nicht ohne Mittel.
Alle Mittel und aller Sinn sind inwendig in euch enthalten. Ihr braucht nicht zu wissen, worin sie bestehen. Ihr braucht sie einfach zu benutzen. Springt.
Wenn ihr euch hoch oben befindet, sagt man zu euch, nicht hinunter zu schauen. Ich sage euch, immerfort nach oben zu schauen, und ihr werdet eine große Höhe erreichen.
Wo immer ihr seid, Ich sage euch, nach oben zu schauen. Es gibt im Grunde genommen nichts, wohin man sonst schauen kann. Ihr wurdet dafür geschaffen, um nach oben zu schauen. Nach oben schauen verbringt alle eure Zellen an Ort und Stelle. Nach oben schauen ist eine Geste, die ihr zum Leben hin zeigt.
Ihr denkt, das Leben zieht euch hinunter, jedoch, hoch oder hinunter, es liegt an euch. Was ihr aus dem Leben macht, liegt an euch.
Wieso freilich soviel aus dem Leben machen? Wieso es so übersichtlich aufteilen? Wieso es nicht einfach leben, komme was da wolle? Was kommen mag, ist die Erfüllung aller eurer Träume. Das ist das was kommen mag. Frustration, Aufschieben und Zusammenzählen habt ihr genügend gehabt. Versucht es jetzt mit leben.
Tretet in den Strom des Lebens ein. Schwimmt in ihm. Macht es zur Freude. Ihr habt die Freude nicht zu stehlen. Freude ist dafür bestimmt, die eure zu sein. Sie ist auf bittende Anfrage hin euer.
Da, Ich habe eine Frage beantwortet. Deine Frage hieß: "Gott, wofür bin ich hier? Wenn man alles in Betracht nimmt, was tue ich hier, und was soll ich tun?"
Die Antwort lautet, Freude machen, dir selbst und Anderen Freude machen. Gäbe es eine Pflicht, so wäre deine Pflicht Freude.
In Hinsicht auf das Leben gibt es keine andere Frage, und es gibt keine andere Antwort.
Du bist der Macher von Freude.
Ich habe dich dazu gewählt, Freude zu vergrößern.
Ich habe dir gesagt, überall Freude herauszuwinden und sie in deinem Wirbelstrom zu hinterlassen.
Wie Musik, so summe Freude. Summe Freude.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wie-musik.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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