Wie Größe aussehen könnte

God said:

Du hast ein altes Bild von dir selbst, vielleicht eines, was dir überkommenerweise ausgehändigt wurde.

Du weißt nicht, wozu du in der Lage bist, und du kennst nicht alles, welchem du bereits insgesamt gerecht geworden bist. Du urteilst gemäß der Welt. Du meinst, du könnest kein erleuchtetes Seinswesen sein, da du einen physischen Körper mit dir herum tragest, und du setzt dich mit deinem physischen Körper gleich. Du denkst, du könnest nicht erleuchtet sein, da du an den Fingernägeln beißt und das größte Stück Kuchen nimmst und dich nicht jede Minute liebevoll fühlst. Du denkst, du könnest nicht erleuchtet sein, da du zu herdentiermäßig und gesellig oder da du zu zurückgezogen lebend seist. Du hast eine Million Gründe, deine Erleuchtung anzuzweifeln. Du hast unzutreffende Parameter aufgestellt.

In deinem Sinn, da hast du von unten nach oben gearbeitet. Du bist von der Prämisse her gekommen, dass es viel gebe, was du zu ändern habest, bevor du erleuchtet sein könnest. Du hast eine lange Zu-Tun- und Zu-Sein-Liste, voll mit auferlegten Regelungen. Und immer und immer wieder wirst du deiner Liste nicht gerecht, und immer und immer wieder hast du das Empfinden, die Erleuchtung entferne sich weiter und weiter von dir, so, als befändest du dich in einer Tretmühle und gelangtest nirgendwohin.

Ich möchte dir gerne den Vorschlag unterbreiten, dass du von der Prämisse, dass du bereits dort bist, wo du gerne sein möchtest, den Anfang nimmst. Du bist bereits erleuchtet. Das ist eine gute Prämisse, um von dort an den Start zu gehen. Mit Sicherheit ist sie um Vieles besser, als zu denken, du werdest dort nie hingelangen. Beginne von oben nach unten. Mache dort den Anfang, wo du sein möchtest. Bereits erleuchtet – da ist alles, was du zu tun hast - das anerkennen. Diese Idee alleine wird Blöcke zum Schmelzen bringen, an denen du festgehalten hast. Sobald du auf der Bergspitze stehst, schmilzt der Schnee den Berg hinunter laufend. Er schmilzt nicht aufwärts. Beginne von obenher.

Erleuchtung ist schlicht nicht, was du meintest. Du kannst ein erleuchtetes Seinswesen sein mit Schwächen. Erleuchtet sein bedeutet nicht, dass du immer wundervoll bist. Es bedeutet nicht, dass du immer gewürdigt wirst, wenn du wundervoll bist. Inneres und äußeres Sein befinden sich womöglich nicht in einer Linie. Sie sind zwei Chausseen, und, wie Bahngleise in der Entfernung, treffen sie aufeinander. Sie werden aufeinander treffen.

Erleuchtung trägt sich im Gewahrsein zu. Einen anderen Ort gibt es nicht, wo sie stattfinden kann. Licht wird sehr wahrscheinlich beim Handeln zutage treten, indessen zeigen Handlungen nicht notwendigerweise das Licht an, das im Inneren scheint.

So lange wie du in einem Körper bist, bist du in einem Körper. In deiner mentalen Konditionierung allein liegt zugrunde, dass der physische Körper deine Erleuchtung erschwere. Es gibt nichts, nichts, was du zu tun hast, um erleuchtet zu sein. Du brauchst niemanden, um dir zu zeigen Wie. Du hast nicht so und so auszusehen. Du hast nicht dies und das zu essen. Du hast nicht unverheiratet oder nicht abstinent zu sein. Ganz bestimmt kommt Erleuchtung über deine physischen Neigungen hinausgehend zu liegen. Meinst du, etwa, wirklich, dass das, was du an Nahrung zu dir nimmst, machtvoller sei als die Strahlen des Lichtes Gottes? Denkst du wirklich, dein physischer Körper habe sich in völliger Gesundheit zu befinden, damit du erleuchtet bist? Denkst du, du habest großes mentales Können aufzuweisen, um erleuchtet zu sein? Der IQ ist ein Welt-Quotient. Ich rede über Erleuchtung. Dein E.Q. ist hoch. Er reicht bis zum Himmel.

Ich erteile dir die Befugnis, das Menschenseinswesen zu sein, das du bist. Ich habe dir nicht gesagt, jemand anderes zu sein. Ich habe dir nicht gesagt, jemanden zu imitieren. Ich habe dir nicht erzählt, etwas zu erzwingen oder vorzutäuschen. Ich habe dir gesagt, Größe zu erstreben, da sie die Wahrheit von dir darstellt. Größe ist nicht weit weg von dir. Sie ist unmittelbar inwendig in dir. Wie du auch aussehen magst, was die Welt von dir auch denken mag, sogar auch was du von dir denken magst, du bist bereits die Güldenheit, nach der du strebst. In dem Augenblick des Anbeginns der Schöpfung machte Ich dich so.

Translated by: theophil

 

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