Wie eine Buchseite

God said:

Gott redete ...

Was sagst du dazu? Lasst Uns durch das Heute gehen und diesen heutigen Tag genießen. Lasst Uns durch das Heute schlendern. Lasst Uns dem Tag gegenüber gütig sein. Lasst es Uns ihm nicht anmuten, dass er widerrufen wird. Weswegen, ja, lasst Uns mit dem Heute spielend fertig werden.

Heute wirst du weder vor Freude herausschreien, noch wirst du grummeln. Wie wäre es, Heute als das zu nehmen, was es ist. Du wirst es nicht zu etwas machen, ausgenommen zu dem, was es ist. Es ist ein Tag, der herankam, um uns einen Besuch abzustatten. Er wird früh genug aufbrechen.

Das Heute ist wie eine Seite in einem Buch, allerdings, im Buch des Heute könnt ihr jede Seite bloß einmal umwenden. Ihr könnt sie nicht neu beschreiben. Ihr könnt ihr weder etwas hinzufügen, noch etwas von ihr wegnehmen. Heute ist das, was ist, und morgen ist es fortgegangen. Lasst Uns dem Tag über den Rücken streicheln, während er noch hier ist.

Heute ist wie eine Ecke, um die du gehst. Das Heute hat Dargebote für dich. Du kannst dir nicht im Voraus sicher sein, was es bei sich hat. Manchmal hängt es von der Ecke ab, um die du gehst, und manchmal hängt es von überhaupt nichts ab. Der Tag macht einfach seine eigene Sache. Mögest du doch die Launen eines Tages nicht mehr länger persönlich nehmen, wirst du das?

Du mögest das Heute weder anflehen noch es abkanzeln. Du mögest nichts von ihm einfordern. Du wirst mit ihm entlanggehen. "Okay, Tag, falls es das ist, was du möchtest."

Etliche Tage streuen euch Rosenblätter auf den Weg. Etliche Tage weisen sich als holprige Fahrt aus. Alle Tage sind etwas Vorübergehendes. Sie sind Wolken, die durch den Wind hin und her geblasen werden, oder sie sind wie Strahlen der scheinenden Sonne. Unbesehen dessen, Tage sind nichts anderes als Tage. Sie sind im Eigentlichen nicht eure Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Sie sind schlicht eine Bühne, auf der ihr geht. Das ist alles, was sie sind.

Und doch heftet ihr eure Hoffnungen auf ihnen an, oder ihr bereitet ihnen eine schwere Zeit. Geliebte, Tage tun euch nichts. Tage sind einfach die Durchgänge, die sie sind. Einige sind weit, und einige eng. Manche geht ihr einfach durch. Durch manche quetscht ihr euch hindurch, dennoch ist ein Tag schier ein Tag. Ein Tag ist so unschuldig wie ihr.

Der eine Tag wärmt euch auf. Ein anderer lässt euch frösteln. Also gut, Geliebte, wärmt euren Tag, oder kühlt ihn herunter. Geht eine Partnerschaft mit ihm ein. Helft dem Heute seine Freuden tragen.

Du bist durch einen jeden Tag gekommen.

Und wenn deine Tage zuende sind, wirst du schlicht deine Anhänglichkeit von den Tagen zur Ewigkeit hin transferieren. Das ist kein schlechter Handel. Das ist gut so. Der Handel, den du da eingehst, ist so gut wie Gold.

Du hast einen Kontrakt. Er ist nicht einseitig. Er ist fair. Tage hatten dich, und du hattest Tage. Du musst zugeben, es ist eine Art Liebesgeschichte zwischen dir und den Tagen. Selbstverständlich sind Tage ein wenig leidenschaftsloser als du. Sie haben mehr Gleichmut an sich als du. Nichts bringt einen Tag in Schwierigkeiten. Ein Tag tut einfach das, was Tage tun. Er braucht sich selbst auf, und hat nichts dagegen. Er rechnet nicht stets mit dir, dass du ihn belieferst, dennoch beliefert er dich immerfort. Ob er dich nun in eine Limousine oder in einen Eselskarren verbringt, er nimmt dich, und du gehst mit ihm. Unter Beklagen gehst du mit ihm. Unter Freuden gehst du mit ihm. Genauso gut könntest du kooperieren. Du kannst verstört werden bei alldem, was du möchtest. Dein Tag wird nicht verstört. Er hat zu viel mit dem Pflügen zu tun, als dass er Zeit hätte, mit dir in den Boxring zu steigen. Es ist nicht so, dass der Tag dich außer Acht lässt. Er holt dich einfach ab und nimmt dich mit sich.

Dein Tag ist wie ein stiller Partner. Er unterstützt dich in allem, was du auch von ihm denken wirst.

Der Tag weiß, wohin er geht, und du hast, ob bereit oder nicht, mit ihm entlang zu gehen, bis er zuende ist. Geliebte, heute scheint die Sonne auf euch.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on