Wenn Sterne nicht gesehen werden
Gott redete …
Manchmal hast du das Gefühl, dass die unterirdischen Bereiche in dir dunkel sind. Du spürst, dass tief in dir ein Unzufriedener verborgen ist, der die Herzen angreift, auch dein eigenes, ganz besonders dein eigenes. Du hast das Gefühl, dass du dich der Welt auf eine Weise präsentierst, die über die Respektlosigkeit in deinem Herzen hinwegtäuscht. Wenn du dich der Welt gut präsentierst, befürchtest du, dass es nicht echt ist. Du spürst, dass die Hindernisse, die dich von der Liebe abhalten, real sind. Manchmal hast du das Gefühl, dass nur das Hässliche in dir echt ist und das Schöne nicht.
Was du da als die dunklen Tiefen von dir siehst, ist nicht tief. Die Dunkelheit, die du ab und an erlebst, kann nur auf einer Schicht der Oberfläche existieren. Du kannst nicht in die Tiefe gehen, denn die Tiefen in euch sind Licht. Kratze unter der Oberfläche der Unzufriedenheit, und du wirst Gold finden. Ärger, Abscheu, Verzweiflung sind nur oberflächlich. Bedenkt niemals, dass sie euch nahe sind. Das Negative ist eine äußere Hülle, die ihr abziehen könnt wie ein Abziehbild.
Das Gute daran ist, dass du dich nach der Wirklichkeit sehnst. Du möchtest Güte und Barmherzigkeit, und ihr möchtet gut und barmherzig sein. Ihr möchtet gerne die negativen Dinge aus eurem Leben streichen. Ihr wisst, dass sie nicht zu euch gehören, genauso wenig wie eine Kapuzenmütze, die ihr nicht tragen wollt.
Wenn du das Gefühl hast, in Negativität zu versinken, findest du auch in der Negativität das Gute. Gewiss, Negativität ist nicht angenehm. Aber das Unbequeme zeigt dir eine andere Richtung, und so wird sogar das Negative zu einem Freund, der aufrichtig ist und dich aufrichtet. Aber du hast diesen Freund nicht zu behalten.
Geliebte, akzeptiert ein für alle Mal, dass die Negativität ein Schmarotzer ist, ein Trittbrettfahrer, der sich an euch festhält. Ihr könnt von ihr weggehen. Ihr müsst nicht bei ihr bleiben. Gestalte dir dein Bild von dir selbst neu, und die Negativität wird sich nicht festsetzen. Negative Gedanken werden davonfliegen, denn sie können nicht in einer Umgebung verbleiben, die sich über sie erhebt.
Die Neutralität steht über der Negativität. Wenn du unvoreingenommen bist, siehst du die Dinge so, wie sie sind. Wenn du die Dinge so siehst, wie sie sind - ein Ereignis, eine vorübergehende Erscheinung -, lässt du sie vorübergehen. Eine Unvollkommenheit hier und eine Unvollkommenheit dort beschäftigt deinen Geist nicht. Dein Geist kann sich mit anderen Dingen beschäftigen.
Ich sage dir nicht, dass du Positivität erzeugen sollst. Ich sage dir, dass du neutral sein sollst. Du musst nicht über die Schönheit schwärmen, um die Negativität aufzulösen. Mache dir die Negativität einfach nicht zu eigen. sie ist ohnehin nur ein Eindringling.
Wenn dich Negativität überfällt, nicke ihr zu und verlasse sie. Erkenne sie, wie du eine leichte Erkältung bemerkst. Ob man sich darum kümmert oder nicht, eine Erkältung und Negativität werden verschwinden. Wenn die Negativität sowieso verschwindet, warum sollte man sich dann mit ihr beschäftigen?
Negativität mag dir groß erscheinen, aber sie ist gering. Gib du ihr nicht mehr Bedeutung als ihr zusteht. Eigentlich gebührt ihr gar nichts. Ihr müsst die Negativität nicht so hoch einschätzen, wie ihr es tut. Die Negativität mag prahlen, aber das macht sie nicht wichtig.
Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Negativität.
Hier, in diesem Heavenletter, habe Ich der Negativität Glauben mal geschenkt, so, als ob sie wichtig wäre. Entschuldigt Mich. Ich wollte etwas klarstellen.
Jetzt, wo das klar ist, können Wir unsere Aufmerksamkeit auf den Himmel richten. Schaue in den Nachthimmel und sieh, wie die Sterne in völliger Freude funkeln. Selbst tagsüber, wenn die Sonne hell scheint und die Sterne nicht zu sehen sind, sind sie dennoch da und leuchten. Alles ist da. Alles ist hier.
Ich bin hier und du bist hier, und Wir gehören zusammen. Wir sind schön und wahr. Sogar in der Dunkelheit leuchten die Sterne. Selbst in der Dunkelheit bist du Licht.
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