Eines Anderen Sicht
HEAVENLETTER # 1205 – 25.2.2004 – Another’s View of the World
Eines Anderen Sicht der Welt
Gott redete …
Du bist jemand, der Widerstand nicht willkommen heißt, wenn er auf du zukommt. Ganz gleich, wer ihn leistet, du magst ihn nicht. Und so ist es nun an dir selbst, widerstandslos zu werden. Wenn jemand etwas sagt, was dir nicht gefällt, oder etwas von dir verlangt, was du als unhöflich oder gar unverschämt empfindest, dann lehne deinen Widerstand ab, denn Widerstand ist wie ein Damm, der das zurückhält, was du nicht magst. Warum solltest du also Widerstand leisten, wenn du das, was dich stört, nicht behalten möchtest?
Was du nicht ablehnst, fließt an dir vorbei. Vielleicht stellst du gar fest, dass du widerständiger warst, als die andere Partei unverfroren war. Vielleicht hast du dich nur dem widersetzt, was nicht deine Idee war. Du hättest Platz dafür schaffen können. Wer hat daraus eine große Sache gemacht? Du oder der andere?
Was für ein Novum, dem man nicht widerstehen kann! Nur weil etwas nicht in deinem ursprünglichen Plan gestanden hat, heißt das, dass es nicht sein darf?
Wenn man sich daran erinnert, dass alles in Ordnung ist, was ist dann so schwer daran, die Sichtweise eines anderen Menschen zu akzeptieren? Wird nicht so vieles im menschlichen Leben zu einem Duell, obschon es gar nicht nötig ist? Warum solltest du dich mit Menschen duellieren, die hier da sind, um dir zu dienen?
Setze dich für das ein, was wichtig ist. Aber wenn etwas nicht wirklich wichtig ist, warum darauf bestehen? Vergewissere dich, dass du deinen Weg nicht nur um des Weges willen haben möchtest. Das ist keineswegs dasselbe, wie wenn du dich von anderen auf die Füße treten lässt. Es geht einfach darum, dass du nicht zulässt, dass du unelegante Barrieren errichtest, die niemandem dienen.
Manchmal hast du die Gewohnheit an dir, Nein zu sagen. Entwickle die Gewohnheit, Ja zu sagen. Beobachte, wie freudig das Ja über deine Lippen kommt. Sieh, wie verschlossen das Nein ist. Nein ist unnachgiebig. Das Ja ist fließend. Ja lässt zu. Ja ist eine Umarmung. Nein ist ein Schubser.
Manchmal hast du unter Nr. automatisch gehandelt. Sei diskreter.
Erinnert euch daran, dass eine menschliche Seele vor euch gekommen ist und etwas vorgeschlagen oder von euch verlangt hat. Müsst ihr von Verärgerung her kommen, wenn ihr die von Gott gegebene Gelegenheit habt, euch darüber zu erheben?
Was für eine gottgegebene Gelegenheit für dich, von einem großen Ort des Seins her zu kommen! Was für eine gottgegebene Gelegenheit für dich, aus der Gnade her zu kommen! Was für eine gottgegebene Gelegenheit für dich, neue Wege kennen zu lernen, mit dem Leben umzugehen und es vor deinen Augen zu verändern! Warum solltest du alte Wege wählen, wenn es weniger widerständige Wege gibt?
Vielleicht denkst du, es sei schwer, Widerstand loszulassen, aber es ist der Widerstand, der schwer ist. Per Definition ist Widerstand schwer. Es erfordert große Entschlossenheit, dem Leben, wie es kommt, sich zu widersetzen.
Meine Kinder, die sich allzu oft widersetzen, müssen denken, dass sie von einem höheren Platz her als andere kommen. Habt ihr nicht etwa gedacht, ihr wäret hoch und mächtig? Jetzt wisst ihr, dass ihr auf der Erde steht, genau wie der Mensch vor euch. Manchmal irrt er sich, und manchmal du nicht anders. In Bezug auf das Leben, egal wie es steht, fange ausgeglichen an. Gehe von der Möglichkeit aus, dass du ein wenig rücken und Platz für die Sichtweise eines anderen machen kannst. Wenn du dich auf die Sichtweise eines anderen einlässt, wirst vielleicht deine eigene erweitern.
Lasse in deinem Bewusstsein die Möglichkeit zu, dass jemand mindestens genauso viel weiß wie du. Vielleicht ist sein Weg genauso gut wie der deine. Und warum ist es dir überhaupt so wichtig, dass sich dein Wille durchsetzt? Was steht auf dem Spiel? Überhaupt nichts. Ein kleines Ego vielleicht, ein kleines Ego, das sowieso verscheucht zu werden hat.
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