Welten innerhalb von Welten

God said:

Sobald ihr euch etwas Schwierigem gegenüberseht, nehmt ihr öfters einen Atemzug. Gedenkt jetzt, innerhalb dieses Atemzugs, Meiner, denn Ich bin der Tilger aller Schwierigkeiten. Ich bin nicht der Schöpfer von ihnen. Ich habe euch erschaffen. Ich habe euch auf eure Reisen angesetzt. Ich habe euch in eine Bewegung versetzt, die man als Nicht-Zeit und als Nicht-Raum bezeichnen könnte. Einzig im physischen Gefilde, in das ihr euch einklinkt, existiert die Möglichkeit von Hindernis und Frustration. Einzig in der Dichtigkeit. Was existiert da, worüber die Seele stolpern kann?

Falls es das Physische nicht gäbe, würde euch alles gefallen. Ihr wärt mit allem zufrieden, weil ihr es sähet, wie es ist. Ihr wärt nicht durch die Falten und Drapierungen der körperlichen Welt zum Narren gehalten. Falls ihr mehr das Seien als den Körper sähet, was könnte euch dann wohl missfallen. Wie sollte euer Herz nicht voller Glück herumhüpfen und rund um die Welt fliegen mögen? Demnach, während ihr in einem physischen Körper existiert, und Jene rund um euch ebenfalls, könnt ihr euch selbst entsinnen, dass ihr eine Seele seid, und dass die scheinbaren Anderen ebenfalls Seelen sind. Sobald ihr das tut, wird die physische Ebene ebenso kostbar wie die Seelenebene. Ihr mögt der Auffassung sein, dass ihr das Physische zurzeit verehrt, Tatsache aber ist, dass ihr es meistens nicht wertschätzt. Es ist das Physische, was euch frustriert. Ihr möchtet es gerne wegkicken. Es kommt euch in den Weg. Falls ihr das Physische so sehr liebtet, wie ihr es eurer Auffassung nach tut, könntet ihr nicht zu jenen Sperrungen gelangen, wie es bei euch der Fall ist. Blockierungen würden verschwinden, sofern eure Aufmerksamkeit nicht mehr auf ihnen läge. Sobald eure Aufmerksamkeit auf keinem Hindernis liegt, gäbe es dafür kein Wort. Es hätte keinen Namen. Ihr würdet das Konzept in eurem Geist nicht ausbilden.

Ihr seid der Auffassung, ohne den Körper sein sei etwas Wundervolles, und ja, das ist es. Hier nun, was ihr euch ins Gedächtnis zurückzurufen habt: Im Physischen sein ist ebenfalls wundervoll. Die Spitze des Eisbergs hat ihre eigene Schönheit. Da ist der Kontrast zwischen dem weißen Eisberg und dem blauen Himmel. Die Abwechslung des physischen Lebens ist sein eigener Entdeckungs-Kanal.

Das Leben im Physischen ist wie im Wasser schwimmen. Es ist den Sprung wagen. Es ist eintauchen und mit einem Fisch oder einer Perle hochkommen. Es ist eintauchen und aus dem Himmlischen heraustauchen. Das Physische bietet euch großartige Gelegenheiten zum Entdecken. Es öffnet euch eine Schatztruhe. Die physische Dimension ist in Schönheit verschnürt, Geliebte. Ihr seid auf der Erde nicht ohne das Himmlische. Ihr habt im Physischen durchaus einen anständigen kurzen Eindruck von ihm. Die Sterne und der Mond und andere schöne Dinge sind Gemahnungen daran, wo ihr wart und wohin ihr geht. Sie sind Erinnerungsstützen an die Wahrheit. Die physische Welt ist eine physische Beschreibung dessen, was nicht abgeschildert werden kann, was vielmehr nur auf der Erde gelebt zu werden vermag.

Ihr lebt in einer wundersamen Welt. Ist nicht euer Mund am Gaffen angesichts der Wunder der Welt, wie sie euch heimsuchen? Ist dies kein Abenteuer, in das ihr verwickelt seid? Seid ihr nicht jeden Tag Columbus, der auf der Suche nach neuem Land ist? Segelt ihr nicht über die Meere? Lasst ihr nicht euer vertrautes Land hinter euch, um die andere Seite der Welt aufzufinden? Segelt ihr jetzt nicht zu entfernten Ländern, um herauszufinden, dass die Welt nicht flach ist und dass es keinen Absprungort gibt, vielmehr stets mehr und mehr? Und sobald ihr das entdeckt habt, kommt ihr dann nicht dahinter, dass es ebenfalls Welten innerhalb von Welten gibt, und dass ihr eine von ihnen seid?

Translated by: theophil

 

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