Was vermag Gott mehr zu sagen?

God said:

Lasse Mich in den Vordergrund deines Lebens rücken. Es gibt keine bessere Gesellschaft als Mich. Durch dick und dünn bin Ich bei dir. Falls du möchtest, dass Ich still hinter dir her ziehe, mache Ich das. Wenn du Mich wortreich haben möchtest, flüstere Ich dir ins Ohr. Ich bin dir das, was du ebenfalls möchtest, dass Ich es bin. Einerlei, Ich bin dein Freund. Einen anderen wie Mich gibt es nicht.

Dass Ich deinem Vorhaben einen Gefallen tue, bedeutet nicht, dass Ich verformbar bin. Ich bin nicht bestechlich. Ich ziehe nicht den einen vor dem anderen vor. Ich liebe alle. Ich, der Ich Macht selbst bin, bin hilflos, sobald es um Liebe geht. Nichts kann mich abhalten.

Es gibt nichts, was du tun kannst, um zu beweisen, dass Ich dich nicht liebe. Es gibt nichts, was dir widerfahren kann, was Meine Liebe widerlegt. Versuche es, so gut du es kannst, Meine Liebe zu bezweifeln, Meine Liebe wird durch deine Aberkennung Meiner hindurch strömen, ebenso wenig verschaffst du dir durch deine Billigung bei Mir Punkte. Ich, der Ich derart persönlich bin, schneide eine breite Bahn. Du wirst die Dinge auf die eine Weise sehen. Ziemlich sicher tust du das, und Ich sehe es anders. Wir können sagen, dass Ich vom Berggipfel aus alles sehe, alles weiß und alles liebe.

Aus deinem Vertieftsein in der Welt heraus siehst du es auf die eine Weise, unterdessen Ich es verschieden sehe. Was du als Tragödie erblickst, sehe Ich anders. Ich habe die lange Sicht, und du die Nahaufnahme. Du schätzt Nahaufnahmen, einerlei wie sehr sie deinem Herzen Schmerzen bereiten. Du siehst Verlust, und Ich sehe Wahrheit. In Wahrheit gibt es kein Abhandenkommen. Physiker haben Kenntnis darüber.

Aber, ach, leider, hast du einfach zu glauben, dass Ich weiß, worüber Ich rede. Du anerkennst noch nicht, dass du kurzsichtig bist. Mit der Brille, die du aufhast, kannst du das Übergreifende schlicht nicht sehen, wie sich das Übergreifende ausmacht. Du siehst Tod, unterdessen es Tod nicht gibt. Du glaubst bis zum geht nicht mehr an deine Illusionen. „Aber, Gott, aber Gott“, sagst du. Es gibt dabei keine Aber, ihr Lieben. Ihr und Ich sind Eins, und Ich bin hier, um zu verweilen. Das bedeutet, du bist es ebenfalls. Ewigkeit und Unendlichkeit sind.

In deiner Sicht befindet sich alles in einem Missverhältnis. Deine Sicht ist verwunden. Meine Sicht ist tadellos. Deiner Sicht mangelt, was dein Herz tief unten weiß. Mein Herz ist bereits stracks im Zentrum des deinen, und dennoch rennst du um den Rand herum. In Wahrheit ist dein Herz dauerhaft. Gebrochene Herzen gibt es nicht. Es gibt keine Ursache für Herzeleid. Du gibst es Spielzeugmessern aus Gummi statt, dein Herz zu zerschneiden. Darauf beläuft sich Leiden.

Leiden ist nicht edel. Es ist nichts wert. Es ist nicht reell. Oh, ja, es scheint sehr real. Es scheint das Realste von allem. Gleichwohl, Leiden ist eine erfundene Sache. Es gibt keinen Grund zu leiden. An ihm gibt es keinen Sinn. Leiden ist schmerzhaft, und dennoch hängst du dich ihm an. Du glaubst an Ursache und Wirkung. Du glaubst, dass A das B zur Folge haben muss. Du glaubst, dass es unvermeidlich ist, dass du leidest. Und demnach leidest du. Du räumst es dem Erdenleben ein, dein Rückgrat zu sein, und es ist nicht dazu imstande. Ein geliebter Mensch stirbt, und du wehrst dich dagegen. Du bist dir sicher, das hätte nicht geschehen sollen, und wiederum war dies, in den Bezügen der Erde, allezeit so. Die Erhabenen verlassen die Erde, und deine großen Lieben verlassen die Erde. Sei nicht traurig, weder über sie noch über dich. Was wahr ist, geht niemals ab.

Was unrichtig ist, war niemals. Anhaftung ist ein Verlustgeschäft. In der äußeren Welt bleibt nichts das gleiche. In Wahrheit gibt es nichts, was sich wandelt. Liebe ist, Leben ist, und sie sind Ewig, und was mehr vermag Ich zu sagen?

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on