Was unausdrückbar ist

God said:

Dass Wir – du und Ich – getrennt sind, ist die Illusion der Illusionen.

Weswegen ist die einzigartige Wirklichkeit derart illusorisch? Weswegen wird ihr misstraut? Wieso ist sie zu viel, sie zu erbitten? Warum ist es zu viel zu glauben, dass du und Ich – so als gäbe es ein separates du und ein separates Ich – Eins sind?

Auf diese Weise ist das Leben eine Partie des Lasst-Uns-So-Tun-Als-Ob. Es ist eine große Vortäuschung, dass ihr von Mir ausquartiert seid. Es ist eine horrende Vortäuschung, die euch all den Schmerz in der Welt einspielt. Ohne Gewahrsein Unseres Einsseins befindet ihr euch in Schmerz. Oder ihr rennt vom Schmerz weg.

Etliche Meiner schönen Kinder, die Nachkommen Meines Herzens und Gedankens, rufen gar aus, Ich existiere nicht. Für euch ist damit die Frage zufriedenstellend angegangen. Falls Ich nicht existiere, vermögen Wir nicht das Einssein zu sein. Und danach könnt ihr euch nicht von jenem entfernt befinden, was, eurem Argumentieren nach, nicht existiert. Für euch weist das einen gewissen Komfort auf, dass Wir nicht getrennt sind, denn, falls Ich nicht existiere, wie könnt ihr sodann von Mir getrennt sein?

Indes ist Einssein Unser Name.

Unser Einssein mag eurem bewussten Gewahrsein entgehen, jedoch könnt ihr dem Einssein nicht entgehen. Was unzertrennlich ist, kann nicht getrennt werden. Das Letztliche Eine kann nicht aufgespalten werden. Alleinig in der Einbildung kann das der Fall sein.

Insofern ist es schier ein Traum, dass du von deinem Schöpfer getrennt bist.

Es ist bloß ein Traum, dass ihr von jemandem oder etwas getrennt seid. Allerdings ist es euer fortwährender Traum. Ihr erwacht aus allen Träumen. Jetzt soeben erwacht ihr zur Wahrheit Unseres Einsseins.

Spielt mit der Idee.

Ich bin nicht nur eure Quelle, Ich bin eure Ressource. Ihr seid einfallsreich. Alles, was Ich bin, ist inwendig in euch enthalten. Es handelt sich um Meine DNA, die ihr habt.

Illusion ist aus der Illusion hervorgetreten. Die Kräuselungen der Illusion scheinen endlos. Indes hat sie eine Ende. Einzig Wahrheit ist unendlich. Ihr seid ohne Ende, selbst dann, wenn die Illusion damit zuende gekommen ist. Ich sage „du“, und Ich sage „Ich" der Gewohnheit halber. Während Ich über die Illusion rede, auf sie zeige und auf Mich hinweise, sei gewahr, dass die benutzte Sprache der Wirklichkeit nicht gleichkommt. Die Sprache selbst ist Illusion. Alles in der zeitweiligen Welt, was euch derart real ist, ist Illusion.

Ihr hämmert euch selbst mit der Illusion auf den Kopf. Und würdet gerne an ihr festhalten und sie zur Wirklichkeit machen.

Die Welt, so wie ihr sie euch denkt, ist eine Bühne, und alles auf ihr sind Kulissen. Ja, die manifeste Schöpfung ist ein Bühnenspiel. Ihr seht dem Stück zu, und spielt einen Part in ihm, und ihr klatscht und ruft Buh, und ihr rennt herum, und ihr schaut dem Stück zu. Ihr seid derart darin aufgegangen, dass ihr vergesst, dass diese Szene oder dieser Akt bald vorbei sein und dass es dann so sein wird, als sei es nie gewesen. Ja in der Tat, es war nie. Es schien nur zu sein. Es war die Erscheinlichkeit des Seiens.

Morgen wird es ein anderes Stück geben. Morgen ist ebenso eine Illusion, denn jedwede Zeit ist eine. Ewigkeit hat mit der Zeit nichts zu tun.

Zeitlosigkeit ist nicht mit Zeit befasst.

Jedoch wird, unbesehen dessen, ein neues Stück oder ein althergebrachtes vertrautes herausgebracht.

Alle Stücke sind bloß Schritte zur Stille Unseres Einsseins. Gewiss, Unser Einssein ist nicht still, denn still ist schier ein Wort. Was Wir haben, was Wir sind, ist jenseits von Stille. Dafür, was Wir sind, gibt es kein Wort. Keinen Laut, kein Bild gibt es dafür.

Einssein ist Allheit. Ihr seid Einssein. Ihr seid Mein Einssein. Ich sage „Ich“ und Ich sage „Mein“, weil es in der Welt der Sprache nicht anders geht, davon zu reden, selbst obschon „Ich“, „Mein“, „Wir“, „Unser“ es nicht zur Aussprache bringt.

Die Wörter „Seien“ und „Bewusstheit“ bringen es auch nicht heraus. Allerdings ist das alles ein Anlauf, zum Ausdruck zu bringen, was unausdrückbar ist. Und demnach drücken Wir das Ausdruckslose aus.

Translated by: theophil

 

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