Wahrheit oder äußeres Erscheinungsbild
Es ist besser, den Menschen von der Tiefe her anzusehen als von der Oberfläche her. Es ist besser, zu wissen, was du siehst. Es ist besser, einen Diamanten zu sehen und zu wissen, dass es ein Diamant ist und nicht bloß Glas. Nicht, dass es dem Diamanten etwas ausmacht. Solange er weiß, dass er ein Diamant ist, und weiß, dass Ich seinen Wert kenne, was schert er sich dann darum, was ein Anderer denkt?
Eine Rose hat kein größeres Selbstwertempfinden als ein Löwenzahn. Ein Löwenzahn weiß, dass er wunderbar ist. Kein Gedanke daran, dass er es nicht ist. Er vergleicht sich nicht, nicht einmal mit sich selbst. Er ist nicht am einen Tag besser als an einem anderen. Ein Hund denkt niemals daran, er sei weniger als Hund sein. Ihn verlangt es nicht, eine Katze zu sein. Es ist nicht so, dass er seine Begrenzungen kennt. Er sieht keine Begrenzungen. Seine Größe, seine äußere Erscheinung, sein Stammbaum, all das bedeutet ihm nichts. Er sieht Menschen, wie er sich selbst sieht. Keine der äußeren Verhaltensweisen machen ihm etwas aus. Kleidung, Reichtum, Reinlichkeit haben keinen Wert. Schier die Essenz der Person vor ihm zählt.
Ihr bringt über die Liebe in Erfahrung, was es bedeutet, ohne Urteilen aufseiten des Geistes mit dem Herzen zu lieben. Ihr lernt Selbst-Liebe, Meine Geliebten.
Woimmer ihr euch auch befindet, unter welchen Umständen auch immer, unter welchem Reichtum oder Nicht-Reichtum, was immer eure Neigungen sind, ihr seid Gottes Liebe auf der Erde, und ihr sollt nicht bestürzt sein angesichts dessen, was irgendwer oder was alle denken. Du bist der Wisser.
Selbst dann, wenn du ungerecht behandelt wirst, weißt du immer noch, wer du bist, und du überredest dich nicht zur anderen Seite hin.
Wenn du deinen Selbstwert nicht kennst, bist du wie ein Mensch in einem fremden Land ohne einen Pass. Du huschst umher, auf der Suche nach einer Identität, im Bemühen, dem Geschnapptwerden zu entkommen. Du schaust dich immerzu nach einer Art von Verifikation für dich selbst um.
Sobald die Billigung der Welt zu dem Ausmaß von dir wird, versuchst du das zu sein, was deines Erachtens die Welt möchte, und du vergisst, wer du bist, und auf diese Weise läufst du von dir selbst weg. Du wirst zu einem Blender, so, als wäre jede Art Fassade mehr wert als du.
Was du bist, ist unberührt. Du stehst bei Mir. Du stehst nicht alleine. Lasse die Winde wehen, und immer noch stehst du bei Mir. Nichts erschüttert die Unumgehbarkeit Unseres Einsseins. Dein Gewahrsein allerdings hat es erschüttert.
Deswegen ist es dein Gewahrsein, woran Ich Mich wende. Du warst nicht wachsam demgegenüber, wie die Welt dich wahrgenommen hat, unterdessen es das, was du zu tun hast, darstellt, gewahr zu sein, wie Ich dich wahrnehme, und fortan deine Sicht mit der Meinigen zu verschmelzen.
Die Welt sieht Requisiten.
Lasse keine Einwirkungen der Einschätzung der Welt auf deine Wertschätzung zu. Wer du bist, und was die Welt denkt, sind zwei gänzlich verschiedene Dinge. Indes hast du es nicht nötig, dich in die Sicht der Welt einzukaufen. Sie ist eng. Und du wirst durchaus in ihre Parameter nicht hineinpassen. Möchtest du das wirklich? Sobald du den Beifall der Welt hast, was hast du dann? Genieße es, wenn du die Billigung der Welt hast, und wisse, du bist weitaus mehr als jedes Lob für dich.
Du bist im Grunde ein unschuldiger Schaulustiger, und die Welt zieht dich herein, lässt dich dort und erteilt dir einen Namen gemäß dessen, wo du eben mal angelandet bist.
Nunmehr hast du dich zu erinnern, woher du kommst. Du hast von hoch oben deinen Anfang genommen, und du und die Welt haben dir selbst ein Ansehen und eine Gutschrift verweigert. Schreibe dich nunmehr dir selbst gut.
Du bist die Göttlichkeit Gottes verkleidet in einem Menschlichen Körper.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wahrheit-oder-aeusseres-erscheinungsbild.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

