Das unbewehrte Herz

God said:

Ich liebe alle wie Mich Selbst. Ich weiß, alle sind Ich Selbst. Was wäre, wenn du das tätest? Was wäre, sofern alle Meine Geliebten auch deine Geliebten wären? Was wäre, sofern du das lebtest? Was würdest du einbüßen? Was würdest du erzielen? Siehst du, wie anwendungsorientiert Ich bin? Wie viel deiner Energie wird für Billigung oder Missbilligung aufgewendet?

Du schiebst und ziehst Menschen in dein Herz hinein und hinaus. Du schiebst sie fort, weil sie nicht das tun, was sie deines Erachtens tun sollten. Du ziehst sie herein, sobald sie deinen Standards entsprechen. Eine Zeit lang. Wenn jemand, den du ausgebootet hast, dir zu Gunsten kommt, lässt du ihn wieder in dein Herz hinein bis zum nächsten Mal, wann er aus deiner Gnade herausfällt. Du denkst, es sei dessen Verhalten, was dein Herz beherrscht, aber es ist dein Geist.

Öffne die Tore deines Herzens und lasse sie offen. Wieso kannst du nicht jedermann gleich lieben? Was, denkst du, würde es dich kosten? Du würdest derart viel Energie und derart viel Liebe erhalten. Du kannst damit umgehen. Du kannst mehr Liebe und mehr Energie sehr wohl beherbergen.

Dein Geist ist es, der die Einmischung ausführt. Siehst du das jetzt? Dein Geist ist wie ein Muskel, der dein Herz öffnet und schließt. Der Meistermuskel, der Geist, hat es gerne, Befehle zu erteilen, selbst obwohl er nicht weiß, was er tut. Er kapiert Gedanken und hält sie für heilig. Der Geist ändert seinen Geist. Das alles geht per Zufall. Muss dieser irrende Geist dich derart stark beeinflussen?

Der Geist hat dich programmiert. Knöpfe werden gedrückt, und wie Luftschlangen kommen bestimmte Gedanken herunter. Der Geist ist aufs Geratewohl. Einerlei, wie unerbittlich ein Gedanke ist, er ist ein Wanderer. Er kommt von irgendwo her und er geht irgendwo hin. Es ist seine Natur, heimlich auszuziehen. Sofern ein Gedanke bleibt, dann deswegen, weil du ihn gehalten hast.

Gedanken gehen in den Geist hinein und aus dem Geist heraus, und du hältst dich an ihnen fest. An wie vielen Gedanken kannst du dich festhalten? Wie viele Korridore kann dein Geist hinunter gehen? Wie viele Zellen, die von dem Korridor abgehen, kann dein Geist finden und verwahren? Wie viele kann er verschließen? Was für eine fruchtlose Aufgabe doch der Geist sich selbst gestellt hat!

Denke bitte nicht, dass du Mir gegenüber den Geist zu verteidigen habest. Ich liebe deinen Geist ebenso. Ich habe ihn dorthin verbracht. Aber Ich habe ihn nicht dorthin bestellt, um dein Herz zu lenken. Dein Geist soll deinem Herz, und damit der Wohlfahrt der Menschheit dienen. Der Mensch, der vor dir steht, ist die Menschheit. Du hast Windstöße an Gedanken, und du tanzt auf ihre Weise.

Indes ist dein Geist nicht heilig.

Dein Geist hat Fantasien und nennt sie Realität. Dein Geist ist der Träumer. Dein Herz kennt die Wahrheit.

Dein Herz ist nicht Pampe. Der Geist ist Pampe. Aber dein Geist hat es dir anders gesagt.

Der Geist trägt eine schöne Uniform und führt die Parade der Gedanken an, die du dir voller Bewunderung ansiehst.

Möchtest du deine Beurteilungen gehen lassen? Alle Urteile sind bloß Gedanken. Deine Billigung ist nichts weniger eine Beurteilung als deine Missbilligung, bloß, du billigst die Billigung mehr, als du das mit der Missbilligung tust - in der Theorie -, unterdessen du deine Missbilligungen mit aller Macht verteidigst.

Jegliches Urteilen ist eine Abwehr. Jegliches Urteilen ist Verleugnung der Wahrheit. Du bist eilends dabei, zu urteilen, damit du dich selbst an einer höheren Stelle halten kannst. Du würdest nicht urteilen, sobald du wahrhaft um die noble Höhe, auf der du stehst, wüsstest.

Entwehre dein Herz. Lasse dessen Trommelschlag rollen.

Translated by: theophil

 

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