ufeinem Floß
Gott redete …
Wir sind heute Morgen gemeinsam aufgewacht und beginnen unseren Tag gemeinsam. Der Kreislauf des Lebens, in dem Wir leben, öffnet sich ständig, wie das Ziehen eines Bandes von einer vollen Spule. Unser gemeinsames Leben kommt immer wieder, Wellen um Wellen, die immer höher werden.
Was für eine großartige Sache, dieses Leben, das sich ständig bewegt! Es gibt wirklich keine Ruhezeit. Es gibt zwar Ruhe, aber auch in der Ruhe ist das Leben in Bewegung. Es gibt keinen freien Tag, denn ihr befindet euch im Strom des Lebens.t
Wenn ihr das Gefühl habt, einen freien Tag einlegen zu müssen, habt ihr vielleicht zu viel oder zu genau gearbeitet.
Wenn man sich einen Tag freinimmt, geht man es ruhig an. Man entspannt sich. Du machst eine Pause von der Anstrengung. So wie du dich an einem freien Tag entspannst, so mögest du dem Leben jeden Tag begegnen, als eine leichte Sache, als eine einfache Sache ohne zu viele Anforderungen.
Du hast geglaubt, das Leben habe hart zu sein, und so schwimmst du stromaufwärts. Ändere dein Denken. Betrachte das Leben als ein Floß, auf dem du treibst, dabei, mit den Fingern am Plätschern und dich an den Sehenswürdigkeiten erfreuen, die sich dir bieten. Auf einem Floß bist du nicht gebunden. Auf einem Floß erwartest du, dass du an den Ufern vorbeisegelst, von einem zum anderen.
Wenn du auf einem Floß auf dem Fluss bist, muss nichts passieren. Du fährst einfach auf dem Wasser weiter, egal, welche Szene du gerade passierst. Du musst nicht schnell fahren. Du musst auch nicht langsam fahren. Was auch immer das Tempo ist, es ist genau richtig und in Ordnung für dich.
Du liegst auf dem Rücken und schaust in den blauen Himmel und zu den weißen Wolken hinauf. Die Wolken ziehen vorbei, und du auch. Du und die Wolken tauschen ein freundliches Hallo und einen heiteren Abschiedswink aus. Dieses Vorbeiziehen ist kein großes Ereignis.
Und wenn die Sonne um die Kurve zu gehen scheint, erscheinen voluminöse Sterne und der Mond, der schöne Mond, denn die Sonne schickt dem Mond ihr Sonnenlicht, so dass du dich immer an die Sonne erinnern wirst.
Denke nicht, dass du auf dem Floß des Lebens dahintreibst. In Wahrheit gibt es nur eine Richtung, in die du gehen kannst. Selbst in einem Motorboot würdest du dein Ziel nicht schneller erreichen, und würdest aufgrund der Geschwindigkeit und der Belastung durch den Motor weniger genießen.
Ja, wähle ein Floß. Es besteht keine Eile.
Sei entspannt. Auch wenn es stürmt, kannst du gelassen sein. Du weißt, dass alle Stürme enden. Es sind schließlich nur Stürme. Ob Wind oder Regen, du fährst mit deinem Floß auf dem Fluss.
Wie einfach kann das Leben sein, wenn man es nicht peitscht! Das Leben im Rausch ist nicht mehr Leben als das Leben in der Flaute.
Ich bin nicht mehr und nicht weniger bei dir, weder in der Stille noch im Sturm. Wähle die Ruhe, auch im Sturm. Stürme sind von Natur aus kurzlebig. Ein Sturm wird sein Werk vollenden, und du wirst ihn sowieso nach und nach hinter dir lassen.
Schenke den kleinen Darbietungen im Leben nicht so viel Glauben. Sie sind nur Schauwerte. Du dem gegenüber bist der Bewegende im Leben, und so gehst du weiter und genießt deine Floßfahrt.
Warum sollte man es nicht genießen? Was ist das Vergnügen, es nicht zu genießen? Was ist der Gewinn, und was ist der Sinn? Warum solltest du etwas anderes als Freude für dich behalten? Aus welchem Grund solltest du etwas aufbewahren mögen, das weniger als Freude ist?
Das Floß ist leicht, und du kannst nur so und so viel mitnehmen. Es gibt viel Platz für dich und Mich und für Freude. Macht Platz für die Freude und lehnt euch zurück.
Permanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/ufeinem-floss.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

