Sei nicht abgelenkt

God said:

Sieh es dir an - sobald du dich ärgerlich fühlst, egal wie gerechtfertigt die Sache ist, hast du den Ärger gewählt. Du hast ihn begünstigt. Du sagst, du möchtest Frieden, wer allerdings ist es, der den Ärger gewählt hat? Hat dich jemand gezwungen?

Du hast das Gefühl, dass Rechte von dir verletzt worden sind. Und gleichwohl, während du dich ärgerlich fühlst, hast du dein Recht auf Frieden aufgegeben.

Wenn du als zu gering eingeschätzt wurdest und wenn die Meinung eines Anderen über sich selbst wichtigtuerisch zur Schau gestellt wird, wirst du zu einem Stier, der ein rotes Tuch sieht. Anders ausgedrückt - du siehst nichts mehr.

Niemand hat mehr Rechte als du. Einerlei, was für eine übernommene Position eines Anderen im Leben sich ausweist, einerlei, wo Jener dich in seiner Wertschätzung positioniert, er hat nicht das Sagen über dich. Wenn du ärgerlich wirst, so musst du denken, dass er das Sagen hat. Wenn du dir eine Beleidigung zuziehst, hattest du dir etwas zugebilligt, was nicht an dir ist, es dir zuzubilligen. Dein Wert ist nicht verhandelbar. Kein einziger macht deinen Wert mehr oder weniger, ausgenommen du, unterdessen du deren Einschätzung von dir ihm abnimmst. Du, der du dich derart vehement mit seiner Veranschlagung nicht einverstanden erklärst, stehst ganz offensichtlich in gutem Einvernehmen damit, dass dessen Bemessung etwas bedeute, und demnach fichtst du sie an.

Wenn du etwas für übel nimmst, wenn du dich in jemandes Wertschätzung herabgesetzt fühlst, wenn es deinem Herzen weh tut, muss es so sein, dass du einem Anderen mehr zuhörst als Mir. Du glaubst, was sie über dich sagen, und du glaubst nicht, was Ich sage, oder du vergisst allesamt, was Ich sage. Du glaubst an deren Wahrnehmung, andernfalls würdest du sie nicht bekämpfen.

Kein anderer Mensch hat eine Oberherrschaft über dein Bewusstsein. Kein Anderer hat die Autorität, zu entscheiden, wer du für sie bist. Es mag danach aussehen, dass sie dich herumkommandieren, indes enthüllen sie ihre eigene Schwäche.

Jemand, der einen Anderen herabwürdigt, schätzt sich selbst nicht genug. Infolgedessen stößt er einen Anderen hinunter, um sich selbst zu rechtfertigen und sich selbst hochzuheben. Letztlich ist der Wert, den ein Anderer auf dich legt, der Wert, den er auf sich selbst legt.

Wenn jemand bei einem Handelsgeschäft etwas Fehlerhaftes findet, ist es oft so, dass er es zu einem niedrigeren Preis kaufen möchte. Wenn dich jemand herabsetzt, handelt es sich um Schnäppchenjäger. Sie wollen dir deinen Wert nicht bezahlen. Du allerdings hast nicht ihr Angebot zu akzeptieren. Du hast dich nicht auf das Gebot eines Anderen hin wegzugeben.

Nun ist in der Welt für jeden die Zeit da, großzügig zu sein. Zahle gut für das, was du erhältst. Zahle gut in Münze. Zahle gut in Beachtung. Zahle gut in Wertschätzung. Du bist welchen Betrag auch immer wert, der dir an Kosten entsteht, um freigiebig zu sein. Du bist dafür bestimmt, ein Geber zu sein, nicht ein Nehmer. Ganz bestimmt bist du nicht dafür bestimmt, etwas für übel zu nehmen.

Sobald dir gegenüber jemand nicht großherzig war, sei jenem gegenüber im Verständnis großherzig.

Es mag durchaus sein, jemand hortet seine Liebe, doch bedeutet das nicht, dass du das auch sollst.

Sieh dich selbst als eine Hefe, und hilf Anderen aufzugehen. Sie haben vergessen, wer sie sind. Sie haben ihren Ort in der Welt vergessen. Ihr Ort in der Welt ist nicht der gleiche, wie es vielleicht ihre Position in der Welt sein mag.

Du hast etwas Bedeutsames in der Welt zu tun, und niemandes Fehlbetragen soll dich ablenken. Du befindest dich auf einer Mission der Liebe, und es ist nicht an dir, dass du einen Anderen dich zu dem Empfinden bringen lässt, dich als weniger zu fühlen, als du bist. Niemand hat das Recht, dir etwas zu entziehen. Infolgedessen hast du nicht das Recht, einen Anderen bei dir in der Angelegenheit, wofür du hier bist, etwas abziehen zu lassen.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on