Schlage die Freudentrommel
Gott redete …
Gib dem Glück nach. Du hast es vielleicht abgewehrt. Wenn du die Stirn runzelst oder dich beschweren oder mit dem Fuß aufstampfst, signalisierst du Glück. Anstelle des Glücks hast du „weg vom Glück“ gewählt. Du hast dich auf eine Seite gestellt. Das Glück wird dich in jedem Moment küren, in dem du es zulässt. Du kannst in diesem Augenblick glücklich sein. Es ist eine Wahl.
Vor allem, wenn du das Gefühl hast, dass das Leben dir etwas vorenthalten hat, warum solltest du es noch verschlimmern und dir das Glück versagen? Mit oder ohne das was du dir am meisten wünschst, auch du kannst glücklich sein. Du kannst sowohl glücklich als auch unglücklich werden. Wähle nicht das Unglück, und du wirst es nicht haben.
Es gibt Dinge im Leben, über die du vielleicht nicht bewusst entscheiden kannst. Vielleicht Du entscheidest dich eher nicht für ein Wetter. Du wählst vielleicht nicht, dass deine Haustür auffliegt. Du wählst eher nicht, wer an deiner Tür klopft, aber du hast die Wahl zwischen Freude und weniger Freude.
In Wirklichkeit hattest du die Wahl, die Freude abzulehnen, denn Freude ist dein Geburtsrecht. Freude ist das, was du hast, wenn du dich nicht einmischst. Aber ihr glaubt das nicht immer oder gar nicht. Vielleicht empfindest du die Entwicklung des modernen Lebens auf der Erde oder das Lebens, wie es immer war, als schmerzhaft, als ungerecht, als vereinzelnd. Zweifellos gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die gegen das Leben, wie es auf der Erde ist, sprechen. Dein Einwand wird zur Kenntnis genommen. Nun begünstige die Freude.
Auch wenn die Welt dich auf tausend Arten zu bestrafen scheint, kannst du nicht tausendmal die Freude wählen? Erlerne die Gewohnheit der Freude.
Wenn ein Auto vorbeifährt und dich mit Schlamm bespritzt, musst du dann den Schlamm auf deiner Kleidung noch verschlimmern? Nimmt das die Schlammspritzer fort? Ist die Tatsache, dass du bespritzt wurdest, nicht ein Grund mehr, sich zu freuen? Musst du dir von einem zufälligen Spritzer die Freude nehmen lassen?
Reicht es nicht aus, wenn du eine Tracht Prügel erhältst? Musst sich dann hinterher selbst auspeitschen, wenn du mit den Schultern zucken und dort weitermachen kannst, wo du vor der Standpauke aufgehört hast?
Muss die Stimmung eines anderen für die eigene Stimmung ausschlaggebend sein?
Aber wirst du zuvörderst anerkennen, dass du eine Wahl in dieser Angelegenheit hast? Vielleicht hast du gedacht, du habest keine Wahl. Vielleicht hast du gedacht, dass jemand anderes oder die Ereignisse in der Welt dein Glück oder dein Unglück bestimmen. Das ist falsch. Du kannst das tun, wenn du es möchtest, aber du musst es nicht. Die Wahl liegt bei dir. Du kannst dich jederzeit für die Freude entscheiden, wenn du willst.
Vielleicht hast du dich mit der Frustration angefreundet, sie zu einem häufigen Begleiter gemacht, sie für ehrenhaft befunden. Mache du dasselbe mit der Freude. Lasse sie herein, und behalte sie. Fütterst du sie ab und zu wie einen streunenden Hund, und du wirst feststellen, dass die Freude an deiner Seite bleiben wird.
Freude muss nicht zufällig sein. Wir sprechen hier von deinem Leben und deiner Freude. Wenn das Leben schwer ist, muss man es sich nicht noch schwerer machen. Umso mehr Grund, Freude hereinzubringen.
Ich sage, du verdienst Freude. Du verdienst sie sicherlich mehr als all die anderen Dinge, die du an ihre Stelle gesetzt hast.
Betrachte Freude nicht als leichtsinnig. Trübsal ist nicht besser als Freude. Nimm die Freude ernst, und behalte sie für dich. Freude ist ehrenwert, und du bist ihrer würdig.
Wenn ihr keine Freude habt, sendet ihr der Welt eine Botschaft der Düsternis. Schlage du stattdessen die Trommeln der Freude.
Wähle die Gewohnheit der Freude. Es ist deine Verantwortung. Springe mit Freude aus dem Bett. Gehe abends mit Freude ins Bett. Mache die Freude zu deinem rechten Arm. Mache dein Leben freudig. Sich für Freude entscheiden ist schon ein Grund zum Feiern.
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