Schlacke in Gold

God said:

Gewalten sind eine Sache. Bewusstsein eine andere. Gewalten erstrecken sich über ein enges Feld. Bewusstsein ist weit. Gewalten sind nicht gefragt. Bewusstsein wird aufgesucht. Bewusstsein gilt es, um seiner selbst gesucht zu werden, nicht um etwas, was es dir bringen wird. Du bist nicht auf größeres Bewusstsein aus, damit du eine Art Interpret wirst. Du bist nicht auf größeres Bewusstsein aus, damit du in der Welt ein Star, oder eine Autorität oder ein Zauberer mit Wundern wirst. Suche größeres Bewusstsein, damit du den Stern erkennen wirst, der du bereits bist. Aus dem Licht der Sterne kommst du her. Aus dem Licht der Sterne kehrst du zurück. Was möchtest du zwischenzeitlich tun und wem wird es von Nutzen sein?

Dein Motiv ist nicht, spektakulär zu werden. Dein Motiv ist nicht, über Anderen zu stehen. Dein Motiv ist nicht, Eindruck zu machen. Dein Motiv ist nicht, Meisterschaft zu erringen.

Es ist nicht so, dass du dich von der Meisterschaft wegwendest. Du möchtest sie als eine Gabe von Gott entgegennehmen. Du möchtest zur Kenntnis nehmen, dass die Macht nicht dein ist. Du möchtest spielend mit ihr fertig werden. Du möchtest keine große Sache aus ihr machen. Du hast wichtigere Dinge, dich ihnen zuzuwenden.

Falls du über Wasser gehst, wird es sein, um jemanden zu retten.

Falls du Essen vermehrst, wird es sein, um den Hungrigen zu essen zu geben.

Falls du die Meere teilst, wird es sein, damit Menschen durch sie hindurch gehen können.

Falls du eine Menge Geld verdienst, dann bewerkstellige es so, dass du das Leben für Andere besser machen kannst, vielleicht sogar für die Welt.

Die Arena des Lebens ist zu erhaben, um dich allzu sehr auf dich selbst zu konzentrieren. Erweitere deinen Horizont. Gib deine Vorstellungen von Macht und Kontrolle auf, und lehne dich zum Geben hin. Falls du darauf aus bist, herauszuragen, dann sei darauf aus, in deiner Macht des Gebens spektakulär zu sein. Begehre, zu dienen.

Sei deines Zweckes eingedenk und denke daran, warum du das, was du tust, tust. Das Warum ist deine Absicht und dein Motiv. Warum seid ihr hier, Geliebte? Wo führen eure Fußstapfen hin?

Ihr seid nicht hier, um euch selbst zu dienen. Falls ihr Teller voll Leben aufhäuft, dann lasst das zum Nutzen der gesamten Menschheit sein. Ihr braucht nicht an der ersten Stelle der Reihe zu stehen. Ihr braucht nicht auf einem Thron zu sitzen. Ihr braucht nicht bewundert zu werden. Ihr braucht zu dienen, so wie ihr dienen könnt. Es ist eine hohe Sache, ein Diener Gottes zu sein. Falls du das Wort "Diener" nicht magst, dann sei ein Agent Gottes. Sei, was Ich ausgerufen habe, dass du es bist. Sei, was du bist, ein Kind Gottes, der Diener Gottes, und, durch Gott, der Diener der Menschheit.

Pflanze Bäume, und du dienst. Wische den Boden, und du dienst. Fahre ein Auto, und du dienst. Steuere ein Flugzeug, und du dienst. Betreibe eine Firma, und du dienst. Behalte im Sinn, Wem du dienst und weswegen. Behalte im Sinn, was du hörig bist. Erfolg und guter Ruf sind für sich selbst nicht viel wert, nicht einmal dir viel wert, allerdings können dein Erfolg und deine Berühmtheit Mir sehr wohl dienlich sein. Das ist der Beweggrund, sie zu haben.

Stimmt es nicht, dass du manchmal abgelenkt wirst? Die eine oder andere Spielerei erscheint am Horizont, und du denkst, es handle sich um eine Deckskante aus Messing, bloß um herauszufinden, dass es sich, sobald du dort anlangst, um überhaupt nichts handelt. Ebendas stellen Mächte und Gewalten dar, auf die du versessen bist. Sie sind überhaupt nichts. Wieso Schlacke auswählen, die angemalt ist, um wie Gold auszusehen, während du Gold haben kannst, und während du die ganze Zeit die Macht innehast, Schlacke in Gold zu verwandeln?

Du hast die Macht, einen Garten zu pflanzen. Du hast die Macht, Liebe zu säen. Du hast die Macht, Krieg in Frieden zu kehren. Du hast die Macht, zu lieben. Kein Bedarf, auf einen Hinterzimmertrick aus zu sein.

Translated by: theophil

 

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