Lasse deine Stimme vernommen werden
Wenn du etwas zu sagen hast, dann sage es, und verstecke dich nicht hinter der Anonymität. Die Anonymität ist eine Verschleierung des Ego, mit der einen Ausnahme, du schenkst anonym, das ist etwas anderes. Sobald du anonym gibst, bekräftigst du, dass alle Geschenke von Gott kommen. Hier geht es nicht um das Verleugnen der Quelle. Hier geht es darum, sie zu enthüllen.
Sobald du allerdings eine Erklärung zu machen hast, eine Meinung, einen Gesichtspunkt, einen Brief an den Herausgeber, einem Freund einen Vorschlag mitzuteilen hast, dann verbirg sie nicht. Es gibt nichts, vor dem etwas zu verstecken ist. Niemand hat gesagt, dass alles, was du sagst, vollkommen zu sein hat. Sobald du dich hinter einem Schirm der Anonymität einschließt, gibst du dir selbst gegenüber vor, dass du dafür, was du sagst, nicht verantwortlich seist, unterdessen du es selbstverständlich bist. Sofern eine Erklärung aus deinem Mund oder deinem Stift entkommt, bist du dafür verantwortlich. Es handelt sich nicht um Bescheidenheit, die dich dazu bringt, anonym zu werden.
Anonym sein ist wie vorgeben, du seist unsichtbar, unterdessen du die gesamte Lage sehen kannst und sie niemand sonst so sehen kann wie du. Anonymität ist eine Art durchtrieben sein. Es gibt nichts in dieser Welt, über das es verschlagen zu sein gilt.
Wenn du dir die Anonymität aussuchst, schwächst du dein Fundament. Anonymität ist wie eine Lüge erzählen. Lügen stärken deine Wahrnehmung von dir selbst nicht. Anonymität sagt nicht die Wahrheit. Anonymität, nicht anders wie eine Lüge, zersplittert deine Energie.
Vielleicht möchtest du gerne auf die Anonymität des Gebens zurückkommen, und fragst dich, weswegen es dabei so anders ist. Geliebte, sobald ihr anonym gebt, findet das zwischen euch und Mir statt. Sobald es sich auf Anonymität für andere Zwecke beläuft, bin Ich dabei nicht von der Partie. Anonymität, mit der Ausnahme für das Geben, beugt sich vor eurem Ego. Das Ego ist nichts Starkes. Die Wahrheit ist es. Und du bist die Wahrheit.
Sobald es zu einer Erklärung kommt und du hältst deinen Namen zurück, schenkst du dir selbst keinen Glauben. Du hältst deine Identität zurück für nichts. Darin kommt kein Zweck zu liegen, und es bekräftigt die Angst. Du möchtest die Angst nicht verbreiten. Selbst wenn du die einzige Person in der Welt bist, die sagt, was sie fühlt, hätte Ich gerne, dass du es sagst und in Anspruch nimmst.
Sage zu dir nunmehr selbst: "An dieser Stelle der Zeit und des Raumes habe ich das Empfinden von dieser besagten Art. Andere können Zweifel daran haben, was ich sage. Ich kann Zweifel daran haben, was ich sage, aber, sofern ich es sage, möchte ich es freisinnig tun und sagen, dass ich es war, der es gesagt hat. Ich bin jemand, der Andere in Stärke unterweist. Ich verberge mich nicht unter dem Kleid der Anonymität."
Der Ruf ist nichts Wichtiges, dein Name aber. Kein Blatt vor den Mund nehmen dabei, woran du glaubst, das ist wichtig. Sobald du eine Erklärung anonym abgibst, sagst du nur die Hälfte von ihr. Du gibst sie mit der einen Hand her und nimmst sie mit der anderen weg. Anonymität ist deiner nicht wert.
Anonymität ist ein Geheimnis. Es gibt nichts, demgegenüber man verschwiegen sein soll. Heimlichtuerei ist eine Form von Verleugnung. Du verleugnest dich selbst.
Anonymität wird dich dahin bringen, zu glauben, dass du mit etwas durchkommen können werdest. Es gibt nichts, mit dem bei irgendetwas durchzukommen wäre. Anonymität ist den Vorleger direkt unter dir wegziehen. Ich ermutige euch, freiweg zu reden, und eure Stimme vernommen und in den Wind geworfen werden zu lassen.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/lasse-deine-stimme-vernommen-werden.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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