Reiche deine Gaben flugs weiter
Gott redete …
Ach, Geliebte, ihr habt die Neigung an euch, das eine oder andere, was ihr gesagt habt, zu bereuen, ebenso Worte, die euch nicht einmal in den Sinn gekommen sind sie zu sagen. Und, falls ihr denn an sie gedacht hättet, habt ihr den Ausgabetermin verpasst.
Vielleicht hat der Mensch, dem ihr gerne die Worte gesagt haben möchtet, die Erde mittlerweile verlassen. Jetzt könnt ihr nur euch selber zuflüstern, während die Sonne untergeht, und ihr fragt euch, wo denn die Tage der vergangenen Zeiten hin sind.
Womöglich habt ihr seinerzeit euer Herz überspielt. Was ist besser, oder was schlimmer, von vornherein an eine Art Handeln gar nicht gedacht zu haben, oder, das gleiche traurige Lied aber und abermals ohne Einhalt abzuspielen?
Nicht ausgesprochene Worte hängen über euch, wie Gesetze, an die ihr euch niemals werdet halten können. Wenn ihr doch bloß einen Stempel hättet, mit dem ihr BEZAHLT auf euer Herz stempeln könntet und dann fertig damit. … Bloß, das habt ihr nicht, und ihr wisst einfach ebenfalls nicht, wie von diesen nicht niedergeschriebenen Schulden fortzukommen ist. Wie kommt ihr jemals von unter ihnen weg?
„Zu spät dran, zu spät“, krächzt der Rabe.
Kein anderer als du jagt hinter dir her. Du bist der schwergewichtige Schuldeintreiber, der in deinem Briefkasten Rechnungen hinterlässt. Du bist derjenige, der unentwegt an deiner Tür klopft. Du bist der einzige, der es zu beenden hat, dein Herz mit Schulden zu füllen.
Glaube Mir, ein für alle Mal, Schulden Eintreiben ist nicht Mein Aufgabenfeld. Ich schüttle Schulden ab. Und das gleiche hast du zu tun.
Anfangend jetzt im Augenblick - lobe dich für all das Gute, was du sagst und was du tust. Geliebte, tut Mir einen Gefallen und lasst die Vergangenheit los, mit der ihr auf euch eindrescht. Was bedeutet Vergangenheit loslassen eurem Dafürhalten nach?
Setzt euch aufrecht hin und sagt: „Fein“ zu euch selber. Und sagt es wieder und wieder, so lange, bis ihr es dem Glauben schenkt.
Seien existiert. All das, was sich euch schwer anfühlt, ist ohnedies eingebildet und imaginär. Sich an die Wand genagelt fühlen ist nichts mehr als eine Seifenoper, der ihr zuseht und die ihr im Hintergrund anlasst.
Des weiteren, worum geht es, wenn ihr euch verspätet dran fühlt? Leistet Euren Geliebten Angehörigen, den verstorbenen oder denjenigen, die am Leben sind, genau jetzt im Augenblick vernehmlich oder per Schreiben Abbitte. Tut das. Seid durch damit. Lasst euch vom Haken. Seid frei.
In den Bezügen der Welt ist es recht unwahrscheinlich, dass ihr das erledigt bekommt, was ihr getan habt oder gewesen seid. So wie die Dinge stehen, könnt ihr kaum mit den E-Mails mithalten. Nachfragen an euch sind die Menge. Während Ich soeben zu euch spreche, schaue Ich euch tief in die Augen. Schaut in die Meinen und seht euch selber so, wie Ich euch sehe.
Geliebte, genügt just jetzt im Augenblick euren Anforderungen. Ihr seid nicht so la la. Ihr seid gut. Akzeptiert die Tatsache, nicht ein Heiliger zu sein, und lasst es gut genug sein, dass ihr der Beste seid, der ihr sein könnt inmitten dieses weit-langenden Lebens.
Ihr habt nicht alle Rennen zu gewinnen. Das ist fair genug. Bleibt davon weg, euch allzu viele Anforderungen an euch selber zu stellen.
Es ist wirklich in Ordnung, zu 50 % perfekt zu sein. 50 % bedeutet nicht, dass ihr euch häutet und euch loswerdet.
Was erlangt zu werden hat, ist, mit oder ohne dein Vorauswissen, erlangt. Du bist für das zuständig, wofür du verantwortlich bist.
In einem anderen Sinne ist natürlich jeder für jeden für alles zuständig, wiewohl, jeder hat früher oder später ebenfalls seine oder ihre Vergangenheit von den Einschränkungen der Welt zu befreien.
Beim nächsten Mal, wann du in diesem Leben die Gelegenheit hast, jemandem zu sagen: „Was kann ich für dich tun?“, da lege los und stelle die Frage mal da mal dort, und antworte desgleichen unversehens mal da mal dort mit „Ja“, und reiche deine Gaben flugs weiter.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/reiche-deine-gaben-flugs-weiter.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

