Näher an Gottes Wille
Gott redete …
Dein Bestreben nach größerem Gewahrsein der Nähe zu Mir versetzt dich in einen Schnellgang. Augenblicklich geht mit deinem Bestreben, Mir näher zu werden, eine Tönung der Trennung ab. Dein Bestreben nach Nähe erschafft unverzüglich ein minderes Empfinden der Getrenntheit. Es bleibt nichts anderes übrig, was zu passieren hat, mit der Ausnahme deines wachsenden Gewahrseins. Das ist das Tätigkeitsfeld, in dem du beschäftigt bist. Du bist ein Bewirtschafter von Gewahrsein.
Dein Bestreben nach mehr von Mir ist dein Bestreben nach Einssein, nach Einssein, das deinem Empfinden nach von dir weg gehalten worden war oder von dem du dich fortgehalten hast. Dein Bestreben, dass dein Wille und der Meine Eins sein mögen. Du möchtest diese dich quälende Verschmolzenheit des Einsseins, das zu wollen und dessen volles Gewahrsein innezuhaben du bestimmt bist.
Bist du dir dessen gewahr, dass je größer dein Bestreben nach Mir ist, umso größer dein Bestreben ist, zu dienen? Und was, denkst du, ist Mir dienen anderes als Meinen Willen erkennen?
"Willen" ist ein interessantes Wort mit zahlreichen Bedeutungen, was damit gesagt ist, ist vielfältig. Willen ist nicht diese anstrengungsvolle Sache, wie du das gedacht hast. Freilich läuft alles auf Unser Einssein zu, nach der du lechzt, Einssein des Einsseins.
In der Zwischenzeit, während du versuchst, das herauszubekommen, was Mein Wille für dich ist, widmest du dich einer größeren Freundlichkeit gegenüber jeder Seele auf der Erde, die deinige mit eingeschlossen.
Du machst in deinem Herzen für Andere mehr Raum. Du lässt sie, wie sie sind, und du bietest eine Beigabe zu ihrem Leben dar, dieses Wundervolle von dir, denn Akzeptanz von dir ist in der Tat etwas Wundervolles. Es ist etwas Wundervolles, einen Anderen mit deiner Akzeptanz zu segnen.
Du wirst dich nicht mehr länger über das Fehlbetragen eines Anderen verächtlich äußern. Du wirst nicht mehr länger auf ein anderes Menschenwesen hinunter schauen. Anstatt Verworfenheit zu sehen, wirst du Aberkennen im Blick haben, und nach dorthin einen Segen bringen. Du wirst die Welt mit deinen Gedanken steuern. Du wirst ein Empfinden der Möglichkeit erschaffen. Du wirst inspirieren. Auf diese Weise wirst du ein Menschenwesen führen, und auf diese Weise wirst du die Welt führen.
Du wirst ehrlicher sein als je zuvor. Du wirst Träumen über alles da und dort nachjagen. Denn was sind Träume anderes als die Wahrheit, die vor dir herunter baumelt?
Du wirst dich nicht in den normalen Handel des Lebens ergeben. Du wirst nicht in der Lage sein, dich mit etwas durchzubringen, was nicht zum Wohlbefinden aller ist. Du wirst erkennen, dass du in der Lage bist, dich mit allem durchzubringen, was für das Wohlbefinden ist, das deine inklusive.
Mittels deines Bestrebens nach einem größeren Empfinden von Nähe hast du deinen Kompass eingestellt. Und nun folgst du ihm. Du hast deine Wahl bestimmt. Deine Wahl lautet größere Nähe bei Mir. Mit weniger kannst du dich nicht zufrieden geben. Und diese größere Nähe kannst du nicht versäumen. Ich wollte nie, dass sie dir versagt wird. Es ist Mein Wille, dass du sie hast.
Bis du allerdings in das unvergessliche Einssein mit Mir hinein verschmilzt, verschmelze in das Einssein mit allen auf der Erde. Wisse, dass alle, auf die du blickst, du selbst sind. Die Sterne sind du selbst. Die blühenden Bäume. Alle Schönheit ist inwendig in dir enthalten. Du bist mit allem von ihr verschmolzen.
Bis dato warst du ein Wanderer auf der Erde. Nun wirst du dein Zuhause hier auf der Erde festmachen, weil du die Welt für jeden anderen gelindert hast, für jene in deiner Nähe, und für jene in der angenommenen Distanz von dir. Du folgst Meinem Willen, und bald wirst du ihm noch näher folgen.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/naeher-an-gottes-wille.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

