Lockere dein Herz gleichwie ein Mann seine Krawatte lockert

God said:

Gott redete …

Ein jedes Wort von Mir dreht sich um die Welt. Ich, der Schöpfer der Welt, finde durch euch Meinen Nachhall. Engel sind Meine Botschafter, und ihr ebenso. Durch euch wird Mein Herz ausgesät. Ihr seid die hinauslangende Reichweite Meines Herzens. Ihr seid die Route, die es einschlägt. Ihr seid machtvoller, als ihr sehen könnt. Mit Macht geht Verantwortung einher. Ihr seid dafür, was sich in der Welt begibt, machtvoller, als ihr gewahrt. Seid für die Erhebung der Welt zuständig. So wie sich euer Bewusstsein erhebt, zieht ihr die Welt hoch. Dies ist die Bedeutung von: „So wie du vermeinst, so säst du ein.“ [engl.: „As ye think, so ye sow“). Zieht die Welt in die Höhe.

Seht ihre Schönheit und die Schönheit des Menschengeschlechts. Nehmt dies zu eurem Hauptaugenmerk und nicht die bedauerlichen Irrtümer. Ihr vermannigfacht was man als gut bezeichnet, indem ihr Gutem Kenntnis schenkt. Auf diese Weise entwickelt ihr die Welt. Steht für die Erde ein, die Ich erschuf. Schwört ihr nicht ab. Weist die Welt auf das Gute ihrer Wege hin. Zieht in der Welt eine gute Frucht heran. Eine gute Frucht zeitigt einen guten Ertrag. Ihr seid definitiv nicht hier auf der Erde, um auf die Irrtümer ihrer Gepflogenheiten hinzuweisen.

Ihr seid nicht blind, demnach benötigt ihr kein Vergrößerungsglas in die Richtung dessen, was unerwünscht ist. Sobald ihr eure Beachtung darauf richtet, was nicht gewollt ist, verschlimmert ihr es. Auf diesem Wege erwächst das Konzept des Gegnerischen. Seid allen ein Freund, und ihr scheint Licht auf die Welt. Die Welt ist, so wie ihr sie wahrnehmt.

Niemand verleugnet das Vorkommen dessen, was verkehrt ist, wie ungehalten ihr freilich angesichts von Unrechtem werdet. „Das kann er nicht tun. Sie kann das nicht tun. Sie können das nicht tun und damit durchkommen.“ Und auf diese Weise legt ihr die Idee des 'Wie du mir so ich dir' vor, und damit haltet ihr die Idee des Gegnerischen aufrecht. Feindsein ist eine Idee. Verkehrtsein ist eine Idee. Seid umsichtig, was für Ideen ihr begünstigt. Liebe bildet ein Ganzes. Bewerten erschafft Bürgerkrieg. Bewerten setzt sich zur Wehr. Liebe trägt einen Weg des Sehens an, welcher die Welt verwandelt.

Sofern du eine Situation ändern möchtest, bewerkstelligt dies nicht Zwang. Zwang mag ja dein Empfinden von Selbstgerechtigkeit verfechten, dennoch ist er kein Sieg. Gewalt ist auf jemandem herumstampfen, mit dem du nicht einer Auffassung bist. Es steigert die Anfeindung. Menschen dazu bringen, sich ihrer eigenen Wahrnehmung zuwider für besiegt zu erklären, ist ganz und gar kein Erfolg. Es ist Einschüchtern. Erzwingen ist eine Form des Drangsalierens. Auf welche Weise wird ein Unrecht durch ein Unrecht zurechtgerückt?

Es gibt einen förderlicheren Weg, und nach und nach wirst du ihn einsetzen. Anstelle von vermehrter Aufrüstung, entschärfe, wen du als Feind siehst. Entwaffne dich selber. Grabe deinem sogenannten Gegner das Wasser unter den Füßen ab, indem du dem zuhörst, was er sagt und was er fühlt. Du wirst herausbekommen, dass ihm seinem Empfinden nach ebenso viel Unrecht angetan wurde, wie es deinem Empfinden nach dir angetan wurde. Was dir einleuchtend ist, ist ihm nicht einleuchtend gewesen, ebenso, was dem Gegenüber augenscheinlich ist, ist dir nicht augenscheinlich gewesen.

Du sollst dir selber gegenüber nicht nachgeordnet sein, indem du einem Anderen zuhörst. Du hast einen Anlass, den du auseinander legst, und der Andere hat einen Anlass, den er auseinander legt. Komme von der Idee von Beweggründen weg. Komme zu den Herzen zurück. Einerlei, was für einen Sinn dir eine Sache ergeben mag, es ist das Herz, welches zählt. Die Welt wird nicht durch den Geistesverstand betrieben. Wir reden hier von gesundem Menschenverstand. Wir reden von Abrüstung. Ziehe dem, was du als einen Feind ansiehst, den Boden unter den Füßen weg, indem du zuhörst, was er zu sagen hat. Tatsache ist, dass ein gemeinsamer Grund existiert. Beseitige die Grube, die sich zwischen euch erstreckt, indem du sie überquerst. Stelle dich neben denjenigen, gegen den du dich zur Wehr setzt, indem du zuhörst, indem du dir selber stattgibst, nicht dermaßen standhaft zu sein, wie du es etwa gewesen bist.

Es gibt Etliche, die euch nicht zuhören lassen, da sie mit euch nicht reden möchten. Dann lauscht auf den stillen Ebenen im Inneren. Das Gegenüber kann dir tatsächlich Leid angetan haben, und er behandelt dich noch mehr ungerecht, indem er nicht mit dir redet. Er denkt an sich und nicht an die Welt.

Letztlich lautet die Frage nicht, wo ein Anderer ist. Letztlich heißt es, wo du bist. Du musst dein Herz entkrampfen, in etwa dem vergleichbar wie ein Mann eine Krawatte lockert. Die Krawatte eines anderen Menschen würgt dich nicht ab. Das Herz eines Anderen verschließt das deine nicht. Halte dein Herz in die Höhe und halte es offen. Du hast Zuständigkeit über dein eigenes Herz. Passe bei ihm auf. Auf diese Weise bist du für die Welt zuständig.

Translated by: theophil

 

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