Licht, so schön wie du
Gott redete …
Was soll es denn sein? Worüber sollen Wir heute reden? Sollen Wir einfach einen Spaziergang machen? Uns an den Händen halten und heute im Park herumwandern? Was auch immer, lasst Unsere Herzen voll sein mit der Fülle der Liebe, so Unsere Herzen näher aneinander geraten, so lange, bis Wir, siehe da, Nähe Selber sind, und bis Wir alle Grenzziehungen passiert haben, sogenannte Grenzen, welche niemals existierten, außer in dem Sinn der Menschheit, und an denen streng festgehalten wurde. Grenzen sind bloß Ideen.
Gleichwohl sind euch alle diese Grenzziehungen überhändigt worden. Ihr habt sie nicht hergestellt. Euch wurde bedeutet, sie wären da, und ihr wurdet unterwiesen, nicht durch Türen zu gehen und nicht dorthin zu laufen, wohin ihr angewiesen wurdet, euch nicht hinzubegeben.
Zu euch wurde Nein-nein gesagt, und demzufolge war Nein-nein. Worin die große Gefahr bestand – das wurde euch nicht deutlich übermittelt. Zu glauben, Gefahr sei da, war ausreichend. Ihr befürchtetet ein In-Ungnade-Fallen oder ein in schlimme Missstände-Fallen der einen oder anderen Art, sofern ihr euch zu eurem Wahren Selbst vorwagtet.
Was in aller Welt ist dermaßen halsbrecherisch an wer ihr wahrhaft seid? Welcher Vorteil liegt darin, eine Trickaufnahme von euch selbst herzustellen, so, als wäre So-Tun-Als-Ob euer Anheftschild, so, als gewährte euch Vortäuschen eine sichere Passage, so, als gehöre es euch, euch so zu porträtieren, wie euch die Welt dazu anzuweisen scheint, welches schier minder als die Wahrheit von euch sein kann. Ihr fühltet euch verpflichtet, eine Bleistiftskizze von euch herzustellen. Ein heiliges Porträt von euch würde mehr Wahres an sich tragen, als dieses vermeintliche Porträt von euch, welches behauptet, ihr wärt Körper und wärt Probleme, und dies sei alles, was sein könne, dies sei alles, was das Leben ist und was das Leben möglich sei zu sein. Ein Hurra auf den Status Quo, lässt die Welt rundum verlauten.
Ein fahles Bildnis von euch wurde euch überstellt. Was kann dieses fahle Bild bloß anderes sein als eine Denunzierung von euch? Ihr zahlt einen hohen Preis dafür, für dieses verkehrte Bildnis von euch.
Habt keine Götter vor Mir. Ihr werdet gut und gerne das Gottes-Trugbild vor Mir rangieren lassen gehabt haben. Ihr bezahlt ein Vermögen, euch gering einzuschätzen. Gewiss, findet Vergnügen an Moden und an allerhand Stilrichtungen. Kauft euch bloß nicht in sie als das Ausmaß des Allmächtigen Gottes ein.
Bezeugt nichts Verkehrtes. Legt kein falsch Zeugnis ab.
Ihr seid ein mächtiges Wunder, welches sich vor Wundern scheut. Ihr setzt eure Bewertungsziffern auf einem jeden Gebiet herunter, außer bei den Narrheiten. Ihr macht aus Größe eine nichtige Sache.
Nun, kommt und geht mit Mir und lasst Mich euch Schätze zeigen, derweil Wir gemütlich entlang gehen. Seht die Blumen. Ehrfurcht einflößend. Nicht minder denn ihr. Seht das Wasser und die Enten, die darauf schwimmen und Kräuseln hervorbringen.
Seht die Gestade des Himmels und den Puderquast der Wolken. Seht, wie das Sonnenlicht herunterfällt und den Schimmer des Lichts zurückwirft, das so schön ist wie ihr.
Lausche auf das Singen der Vögel. Sieh die Blätter am Baum, so sie sich im Verlaufe der Tage, randvoll der Pracht, festhalten. Spüre die Brise, wie sie sich an dich schmiegt. Sieh den Auftritt, den die Natur für dich vorhält, und sei es schier als ein Schattentanz. Welches Lametta ist imstande, dermaßen strahlend zu funkeln?
Du bist der Großartigste auf Erden, ja, schier du. Wer sonst hat denn rosige Wangen und Grübchen und Lachfältchen, als Meine Kinder? Wer hat die Umstände um sich, die ihr um euch habt, und die Einbildung und Phantasie, welche aus euren Augen heraus glänzen und die ihr für wahr haltet? Wer hat solch eine unschuldige Ahnungslosigkeit wie ihr? Wer gleitet den Berg hinunter, und wer geht im Osten auf, außer ihr?
Was ist eurer Auffassung nach das Leben, wenn denn nicht eine wohlbestellte Gelegenheit für euch, eure Stimme in Gebrauch zu nehmen und mit euren Händen zu klatschen? Das Leben - voller Eintönigkeit? Nicht was euer Leben angeht. Leben ist eine Myriade an Mirakeln. Du bist ein Wunder, welches errötet und spricht: „Ach was, nein.“
Du durchliest deine Zeilen oberflächlich mit monotoner Stimme, unterdessen du die Mirakel in deiner Hand hältst, du, der du vor dir selber zurückschreckst. Du bist Meine Rosen und Meine Weintrauben. Ich machte dich. Ich zeichnete dich, und jetzt ziehe Ich dich zu Mir her, sodass du Meine Weisen singst und Meinen Tanz tanzt. Wom, singt dein Herz. Tap tap, tanzen deine Füße, und die Welt dreht sich im Kreis. Du bist eine mächtige Kraft der Natur. Du bist die Hitparade, und du bist dir darüber nicht im Klaren. Traurig läuft das Rad des Lebens im Kreis, bis du aufwachst, um das Wagnis, das Authentische Du zu sein, anzugehen.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/licht-so-schoen-wie-du.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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