Leuchttürme der See

God said:

Musst du dir immer über etwas Sorgen machen?

Wenn die Dinge gut sind, machst du dir dann Sorgen, ob sie so bleiben werden, oder wie bald sie sich verwandeln werden und wie verloren du dich danach fühlen wirst? Zögerst du vielleicht, dein Leben, so wie es ist, für gut zu befinden, weil du dir Bilder darüber machst, wie die Wohltaten nach und nach demoliert werden?

Das Leben wird sich ändern. Ist es indes nicht möglich, dass dir bei dem Wandel, anstatt dass dir etwas weggenommen wird, etwas Wundervolles hinzugefügt wird? Falls du diesen Gedanken über den zahlreichen anderen Gedanken, die du innehast, innehalten würdest, würdest du dann vielleicht mehr Kleinode erschaffen? Kostbarkeiten haben keine Ende.

Wieso musst du es so sehen, dass eine reiche Goldmine zur Neige geht? Wieso muss sie im Staub oder in Kohle auslaufen? Glaubst du wirklich, dass das eine Regel des Lebens darstellt?

Da ist das Leben, und da bist du. Sei nicht mit dem Leben beladen. Das Leben ist nicht der Erschaffer von dir. Du hältst das Leben in deinem Griff. Es hält dich nicht im Griff.

Du bist kein gebrechliches Boot, was in den Meeren des Lebens hin und her geworfen wird. Du bist ein Schiff, was sich durch die Wellen des Ozeans Bahn bricht. Einerlei, Wellenhoch oder Wellentief, du strömst durch sie hindurch. Du hängst nicht von den Wellen ab. Der Ozean ist immer da, und du wirst immer auf ihm segeln.

Dir ist kein Ende gesetzt.

Du bist eine beherzte Seele, scheinbar ins Leben geschmissen, scheinbar auf dessen Gnade. Du stehst aber auf deiner Gnade. Du hast damit anzufangen, auf dich selbst zu wetten.

Ich bin dein Mastbaum, und Ich bin dein Kompass, und Ich bin deine Karte. Sie alle sind tief in dich tätowiert. Du kannst nicht verschollen gehen. Du denkst das zwar, jedoch deswegen, weil du die Peripherie ausspähst und das Zentrum vergisst. Was außerhalb von dir ist, ist nicht bedeutsamer als du. Und das, was innen dein ist, kann nicht entfernt werden.

Du bist nicht gemäß dessen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt rund um dich herum vor sich geht, weder mehr noch weniger. Du kannst nicht mehr sein, als du bist, und du kannst nicht weniger sein. Jedoch kannst du deinen Wert nicht so richtig zur Kenntnis genommen haben, in diesem Falle hast du es bestimmt nötig, einen höheren Wert auf dich festzusetzen und dich nahe jenem aufzuhalten.

Halte dich selbst an einer guten Stelle. Die Welt mag nicht verlässlich sein, aber du bist es.

Dick und dünn rührt von der Welt, nicht von dir. Dein Messwert ist davon unberührt. Das Maß, was die Welt von dir nimmt, ist lückenhaft. Es ergibt kein echtes Bild.

Dein Gefühl für den Selbstwert ist der Schlüssel zu deinem Leben. Doch denke nicht, wir reden hier von Ansehen oder Ego. Ansehen und Ego reichen nicht an das heran, was du bist.

Die Welt hält dich nicht unten. Du hältst dich selbst unten. Du weißt nicht einmal, was oben und was unten ist, so sehr hast du dich durch die Propaganda der Welt stutzen lassen. Glaubst du wirklich, Kleider machen Leute? Einen Augenblick lang tun sie das in der Welt, aber, oh, falls du im Leben von einem schieren Schneider abhängig zu sein hättest, wie schwankend wäre dann doch das Leben.

Im Leben ist es nötig, deine Blicke über die Welt hinüber zu heben. Die Welt, so wie sie einem bekannt ist, hilft dir nicht immer, hoch zu schauen.

Die Menschen in der Welt helfen dir indes, zu erkennen, wer du bist, aber auch von ihnen gilt es, nicht abhängig zu sein. Sie sind Bojen im Ozean, und sie sind für dich da, jedoch nicht, um dich an ihnen fest zu klammern. Sie sind kleine Leuchttürme, die dir Signale geben und dir auf deiner Reise alles Gute wünschen.

Und genauso bist du ein Leuchtturm für Andere.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on