Impulse des Herzens

God said:

In den kleinen Handlungen wirst du Größe ausfindig machen. In einem erhabenen Augenblick ein Held sein ist leichter, als jeden Tag ein Held sein. Manchmal scheint es heldenhaft zu sein, mit einem geliebten Angehörigen geduldig zu sein. Manchmal scheint es heldenhaft zu sein, in dein Auto zu steigen und Besorgungen zu erledigen. Manchmal scheint es heldenhaft zu sein, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen.

Das fühlt sich so an, weil du am Ringen bist, im Empfinden, du habest eine große Anstrengung zu erbringen. Auf diese Weise bist du heroisch.

Während ein Held seine kühne Tat vollbringt, ist er nicht am Kämpfen. Er denkt nicht einmal. Ein Anlass zum Helfen präsentiert sich selbst, und bevor er es weiß, ist er am Helfen. Es ist fast so, als hätte er keine Wahl. Eine Lage war zugegen, und er war zugegen, und er ging ins Zentrum davon hinein und rettete ein Leben, tat eine gute Tat, redete von der Leber weg, trug den Tag dahin, alldas ohne einen Gedanken an irgendwas, mit der Ausnahme daran, was zuhanden war. Es war fast automatisch. Es ist etwas Natürliches, wagemutig zu sein, sobald dich das Leben heranzieht, es zu sein.

Falls du nicht an Minderes gedacht hast, würdest du nicht die Anspannung spüren, die du öfters spürst. Du würdest überhaupt keine spüren, denn du würdest den Impulsen des Herzens nachgehen.

Mitunter hast du einen Impuls, eine gute Tat zu tun, und du zögerst, weil du denkst, sie könnte nicht gut entgegen genommen werden, oder dass du als töricht angesehen werden könntest. Was ist Meinen Kindern widerfahren, dass sie einen Impuls, eine gute Tat zu tun, zergliedern möchten?

Das Kind, was aus dem Gras einen Löwenzahn herauszieht, um ihn seiner Mutter hinzureichen, denkt nicht daran, dass die Mutter ihn vielleicht nicht mag oder es ihm verargen werde. Alles, was es weiß, ist, dass es geben möchte. Und einen Löwenzahn, jenen möchte das Kind geben.

Was hast du zu geben?

Falls du Zeit hast, gib sie. Falls du Hilfe hast, gib sie. Falls du Geld zu geben hast, gib es. Selbst falls du nichts zum Geben hast, gib trotzdem, sodass du dich besser fühlst, Denke nicht mehr länger, dass du nicht ausreichend hast. Gib. Was du gibst, wird sich selbst vervielfältigen.

Die Arithmetik, die du heranziehst, ist fehlerhaft. Du meinst, dass einen Gegenstand subtrahieren dich mit weniger zurücklässt. Wenn du einen Samen in den Boden gelegt hast, ja, das stimmt, dann hast du weniger Samen in der Hand, aber der Same in der Erde ist dir ebenfalls zueigen, und ein einzelner Same kann fünfundzwanzig Zucchini hervorbringen! Ist das Subtraktion?

Du bist am Erlernen, zu multiplizieren. Im Eigentlichen hast du Vervielfältigen nicht zu erlernen. Alles, was du zu tun lernen hast, ist, mit Freude zu geben.

Verleugne dich selbst nicht, um zu geben. Gib nicht mehr weg, als du weggeben möchtest, lerne indes, der Freude wegen, die Geben zureicht, mehr geben zu mögen. Falls du keine Freude vom etwas Geben in Empfang nimmst, gibst du sie nicht. In diesem Falle wäre es ohnehin kein Geben.

Wenn du wirklich gibst, machst du in deinem Herzen Platz. Geben ist wie die Hefe, die das Brot anschwellen lässt. Ein wenig Hefe geht weit. Wir setzen eurem Herzen Treibmittel zu, Geliebte. Euer Geist ist einzig deswegen weit fortgeschritten, weil ihm Vorrang eingeräumt worden ist. Setze nun die Fortentwicklung deines Herzens an die erste Stelle. Lerne dein Herz an, und du wirst erkennen, Wessen Herz du in deinem Busen trägst, du wirst erkennen, wieso es dir überreicht worden ist, und was du mit ihm tun musst.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on