Falls du wüsstest wie lieben ist

God said:

Falls du wüsstest, wie lieben ist, würdest du es dann nicht tun? Würdest du nicht jede Sache und jedes Seinswesen in der Welt segnen, falls du wüsstest, wie lieben ist? Was würde dich in Schrecken versetzen, falls du wüsstest, wie lieben ist, und, falls du wüsstest, dass du es weißt, und dass du darum weißt, in ihr tüchtig zu sein?

Liebe kommt sowohl in den kleinen wie in den großen Dingen ins Spiel. Liebe ist nicht dieses kolossale Drama, als das du sie gedacht haben magst. Liebe ist, woher du gekommen bist. Nunmehr ist die Zeit für dich da, die Liebe zu kennen, die du bist, und dir hernach stattzugeben, sie zu sein.

Liebe ist nicht jemand anderes, und Liebe ist nicht Umstände. Umstände mögen deine Liebe herausziehen oder sie zurück schieben, allerdings kann Liebe nicht eingedämmt werden. Die Gezeiten der Liebe sind mächtig, und sie sind die deinen. Du bist die Liebe, die die Welt sucht.

Deine Liebe schlägt zu Buche. Selbst wenn du irgendwo in einem kleinen Zimmer lebst und niemals rausgingst, zählt deine Liebe. Selbst wenn es in dem kleinen Zimmer kein Fenster gäbe, wo du auch bist, ist Liebe. Deine eigene Liebe kann unentdeckt sein. Mit Bestimmtheit bist du nicht hinter sie gekommen, oder, falls du das getan hast, du hast sie nicht wertgeschätzt.

Sobald du liebst, überredest du dich nicht selbst zu Verärgerungen. Du verleugnest keine Schikane. Du schreitest schier über sie hinweg, so, wie du das bei einer Pfütze tun würdest. Du starrst die Pfütze nicht an. Du befiehlst ihr nicht, weg zu gehen. Du schreitest schier über sie hinweg oder gehst um sie herum.

In Bezug auf dein Leben ist die gegenüberliegende Seite der Pfütze Liebe. Überquere die Pfütze. Sie hat die Macht nicht innezuhaben, deine Liebe zum Haspeln zu bringen. Du gehst einfach auf die Liebe zu. Das ist dein Ansinnen. Du gibst den Pfützen der Ärgernisse keinen Blick nach hinten. Du bist über sie hinweg gegangen.

Lasse heute deine Absicht sein, dass du von der Liebe her kommst. Nicht von der Klugheit, nicht vom Ego, nicht von der Verzweiflung, nicht von etwas anderem als von der Liebe. Du hast jetzt dieses Ansinnen. Nimm das wie ein Hemd, was du dir anziehst. Du hast es nur ein Mal am Tag anzuziehen, und dann ist es an, und es sorgt für sich selbst. Du hast dich nicht daran zu erinnern, dass du dein Hemd anhast. Es bleibt von alleine angezogen.

Habe somit heute das Ansinnen, alles, was auftritt, in Liebe aufzulösen. Du hast genug Liebe, um dies für die Welt zu tun. Die Welt weiß, sie hat etwas nötig, und sie wartet darauf. Du wartest nicht damit, es zu geben. Wo du einen Mangel an Liebe vorfindest, wird ein kurzer Blick von dir jenen leeren Raum füllen. Es gibt niemanden oder nichts auf der Erde, was nicht mehr von deiner Liebe möchte. Liebe ist unparteilich. Sie vermengt sich. Deine Liebe ist erwünscht, hinwiederum ist deine bestimmte Liebe ausladend weit, und in einem gewissen Sinne hat sie mit dir nichts zu tun. Sie entströmt dir, doch ist sie Meine Liebe, die du weiterreichst. Es gibt im Grunde genommen keine Verschiedenartigkeit in der Liebe. Liebe ist Liebe, was sich auch immer als Instrument von ihr ausweist, und was auch immer ihr Stil ist.

Liebe ist wie reines Bergwasser. Wohin sie auch fließt, es ist die gleiche Liebe.
Deine Liebe anerkennt das Einssein.

Deine Liebe hat kein Akt der Liebe zu sein. Liebe möchte aus dir heraus strahlen. Sie möchte empfunden werden. Sie möchte in Empfang genommen werden. Du kannst in aller Stille Liebe geben, und sie wird vernommen. Derjenige, der sie vernimmt, mag sie als einen Gesang von weither hören, als einen Gesang von weiß nicht woher. Die Sache ist, einerlei wie schwächlich, Derjenige hört sie.

Das Lied der Liebe, das du singst, ist Mein Lied. Du hast es als Erstes von Mir gehört. Du hast die Melodie der Liebe mit Mir entlang getragen. Zunächst hast du sie gesummt, und schließlich bist du in Gesang ausgebrochen. Ich höre dich jetzt singen.

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on