Im Namen des Lebens
Gott redete …
Es hat keinen Wert, eine Wertungsliste für dein Leben zu führen. Wenn du dein Leben nach einer Skala anhand eines weitabgeschieden weilenden Standards beurteilst, wirst du zu der Feststellung gelangen, dass es unzureichend ist. Du kannst keinen Vorzug finden, ohne dass der Schatten eines Fehlers dabei mitschwingt.
Was ist das für eine Eile, euer Leben verbessern zu mögen? Könnt ihr das Glück nicht dort finden, wo es bereits liegt? Kannst du nicht jeden Moment genießen, wie er dir serviert wird? Hast du dir dein Leben herauszupicken und auszusuchen? Musst du dein Leben in die Pflicht nehmen und es schelten?
Vielleicht betrachtest du das irdische Leben derzeit als eine lebenslange Strafe, eine Überlebensfrist, die du abzusitzen hast. Du brauchst dich dem Leben nicht zu widersetzen, dich nicht vor ihm zu verstecken und es nicht mit zusammengebissenen Zähnen zu ertragen. Ihr müsst einfach weitersegeln. Das Schiff, auf dem ihr euch befindet, bewegt sich ganz sicher vorwärts und nimmt euch mit.
Sage die Stürme nicht vorher. Rüste dich nicht für sie. Du kannst dich nur für sie rüsten, indem du die Gefahr kodierst. Deine Gedanken legen Minen auf den Weg.
Das Leben läuft manchmal so, wie du es magst, und manchmal nicht. Die Frage ist nicht, wie sehr dein Leben deinem Willen folgt. Die Frage ist: Was ist optimal, wie du dich im Leben engagierst?
Ist es nicht besser, sich mit dem Leben anzufreunden, als es sich zum Feind zu machen? Du hast eine ewige Beziehung zum Leben und eine vorübergehende zum Leben auf der Erde. Dieses Leben auf der Erde ist nicht die Hauptstütze deiner Existenz. Es ist nicht die ganze Geschichte, denn dein Leben hat eine ungeheure Bedeutung. Du ruderst durch den Lauf deines Lebens. Rudere mit Leichtigkeit.
Wenn du schon in Kategorien wie gut oder schlecht denken musst, dann denke in Kategorien wie gut. Was bringt es dir, dein Leben als schwierig, rückständig oder untauglich zu bezeichnen? Die Definition deines Lebens ist die, die du machst. Denke weder an Triumphe noch an Niederlagen. Wenn du sagst, dass du das Beste aus deinem Leben machst, dann ist das ein Zeichen dafür, dass dein Leben ein trauriger Zustand ist. Segne stattdessen dein Leben.
Was wäre, wenn dein Leben ein glorreiches Leben wäre? Was wäre, wenn du genau auf dem richtigen Weg bist, und die, die in deiner Nähe rudern, ebenfalls auf dem richtigen Weg sind? Was ist, wenn du beim Rudern alles hinter dir lässt? Nichts staut sich auf und nichts lenkt ab.
Seht euch eure Arme an, die rudern. Wie stark sie sind, wie schön sie die Ruder gleiten lassen! Wie herrlich bist du, der Ruderer deines Bootes, der nie zurückschaut, der stets dem Meer als erfrischende neue Wellen begegnet!
Damit das Leben ein Kampf ist, hat es etwas zu geben, gegen das man sich wehren, wider das man sich behaupten kann. Beginne jetzt damit, dich nicht über dein Leben zu beklagen. Schotte es nicht ab und stecke es nicht weg. Du bist mittendrin. Liebe es.
Du ruderst dein Boot, und die hohe See trägt dich, wohin sie will. Ist das ein Streitpunkt? Solltest du dem Wind sagen, aus welcher Richtung er wehen soll und wann? Solltest du den Sternen ihren Platz am Himmel zuweisen? Willst du das Leben umgehen, oder gemeinsam mit ihm segeln?
Achte darauf, wie du das Schiff deines Lebens nennst. Nenne es nicht Gefahr oder Schmerz. Wenn dein Leben Gefahr und Schmerz an sich hat, hat es überdies Schönheit und Freude. Male den Namen "Erfüllung" auf das Schiff deines Lebens.
Ihr könnt euch nicht alles aussuchen, was in eurem Leben geschieht, aber ihr wählt den Namen, mit dem ihr es bezeichnet.
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