Heavenletter # 2575 Begrüße das Leben mit offenen Armen
Gott redete …
Falls nicht ein einziger mit dir einer Auffassung sein müsste, um wie viel glücklicher wärest du dann! Was ist es denn, was dir das Gefühl einbringt, du hättest Bestätigung von anderen nötig? Beistimmung wird dir etwa das Gefühl einbringen, stark zu sein, aber schafft es, dass du richtig liegst? Die ganze Welt könnte mit dir einverstanden sein, wie aber macht dies, dass du richtig liegst? Die ganze Welt hat Dingen zugestimmt, über die sie später die zugab, sie seien nicht korrekt, und also erklärte die Welt ihre früheren Folgerungen für ungültig. Du kannst dich nicht auf die Meinungen der Welt verlassen. Heute hier und morgen dort.
Du könntest der einzige in der Welt sein, der die Dinge so sieht, wie du sie siehst, und du könntest Recht haben. Du könntest eine Million kritische Gegner haben, und auch so könntest du Recht haben. Ihr braucht kein Auspolstern, Geliebte. Auspolstern ist unbeständig. Es hat schwache Beine. Gewiss ja, lasse deine Ideen von anderen Menschen abprallen, aber verlasse dich nicht auf die guten Meinungen Anderer. Es ist das Beste, dich an das Ruder deines eigenen Herzens zu halten.
Es ist ein hohles Bedürfnis nach Bestätigung, und es gibt kein Auffüllen jener Hohlheit, Geliebte. Bestätigung reicht euch einen zeitweiligen Aufschwung zu, und danach, irregemacht, sucht ihr nach weiteren Angaben und nach noch weiteren und nach noch größeren. Sucht anstelledessen Mich.
Wie sehr ist es wirklich von Belang, ob ihr Recht habt oder nicht, so, wie darüber in der Welt gedacht wird? Das Leben zieht dessen unbenommen weiter. Du bist heute weiser als gestern. Du bist unumgänglicherweise erfahrener heute als gestern, und das macht dich fortgeschrittener.
Sobald du nicht mehr länger recht zu haben hast, wirst du keine Bestätigung nötig haben.
Selbst Irrtum bringt dich der Wahrheit näher. Ein jeder Schritt, den du nimmst, ist im Leben Vorankommen. Bejahe, dass du bereits im Leben vorangekommen bist.
Das Leben hängt nicht davon ab, wie viel du weißt, oder wie wenig du weißt. Korrektliegen ist nicht das Scharnier des Lebens.
Gehe dem Erfahren des Lebens mit offenen Armen entgegen. Ds meint, was derzeit innerhalb deiner Reichweite liegt, ist an dir, es dir zu eigen zu machen.
Sei glücklich, wenn du dazulernst. Dies ist großer Fortschritt.
Denke nicht so sehr in Begriffen von richtig oder falsch. Du bist im Leben ein Experimentator. Wir können dein Leben betrachten wie einen Fön, den du in deiner Hand hältst. Das Schwenken des Föns kühlt dich. Ob der Fön nun gefalzt ist oder flach, er funktioniert.
Geliebte, sofern ihr in der relativen Welt auf Vollkommenheit wartet, werdet ihr nicht in der Lage sein, vorwärts zu gehen. Besser, nicht Angst zu haben, Fehler zu machen. Fehler sind für euch gut. Fehler haben nicht gut zu schmecken, damit sie für euch gut sind. Süß, bitter, sauer – alles ist gut für euch. Alles ist eine Wohltat für euch. Das Leben ist eine Wohltat für euch.
Wer denn hat gesagt, es sei entsetzlich, einen Fehler zu begehen? Wenn du ein Wort nicht richtig geschrieben hinschreibst, korrigierst du es. Was ist die große Sache dabei? Wenn du die verkehrte Straße nimmst, wendest du und findest die richtige. Sind nicht Irrungen dein Führer? Kehre der gesamten Idee von Fehlerhaftem den Rücken zu, und in der Folge wirst du perfekt sein. Mit Sicherheit wirst du deine Energie geschont haben.
Ja, Wir reden soeben über Energieeinsparung, Geliebte. Setzt eure Energie ein, wo sie euch einen Rückfluss einbringt. Dies ist ein weiterer guter Grund dafür, die Vergangenheit hinter euch zu lassen. An die Vergangenheit denken, selbst an die soeben vergangene eine Minute von vorher, ist eine Verschwendung. Bemerkt, Ich sagte nicht – eine Verschwendung von Zeit, denn es gibt Zeit nicht. Ich sagte Verschwendung von Energie, Verschwendung von Denken. Ich möchte nicht sagen, Verschwendung von Leben, weil kein Leben verschwendet wird, was immer ihr auch meint.
Und, mithin bekräftige Ich euer Leben. Ich liebe euch, und Ich liebe es, dass ihr das Leben habt, und Ich lege euch dringlich nahe, euer Leben und die Gabe, welches es ist, zu lieben, die Gabe an euch, und die Gabe an die Welt. Sofern ihr meint, euer Leben sei nicht ein Geschenk an euch und an die Welt, irrt ihr euch.

