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Heavenletter # 2571 Seht den Regenbogen

Gott redete …

Nicht mehr länger werdet ihr ego-zentriert sein. Sofern ihr negative Gedanken oder Emotionen habt, werdet ihr bemerken, sie sind vorübergehende Gedanken oder Emotionen. Sie werden überhaupt keine Plage sein, dem gleich, wie wenn ihr im Herbst einen Baum seht, dann seid ihr nicht aufgebracht, dass seine Blätter herunterfallen. Ihr habt nicht das Gefühl, dass Bäume immer in voller Frühjahrsblüte zu stehen haben.

Ego-Gedanken und -Emotionen werden dir wie ein Kratzer sein, den du an deinem Finger bemerkst. Du merkst ihn und dann denkst du nicht mehr viel an ihn. Er wird dich nicht quälen. Es wird in Ordnung so sein, ihn zu haben. Er wird nicht von Belang sein. Er wird wie ein Papierfetzen sein, der vom Wind weggeweht wird. Schlicht etwas, was einen Moment lang in deinem Gesichtsfeld ist.

Du begreifst es, dass Liebe, so wie Wir sie kennen, keine Emotion ist. Emotionen sind geringfügige Dinge. Liebe ist groß.

Deine Emotionen sind konditioniert wie Pawlow’s Hund. Nichts mehr als das. Etwas spielt sich ab, und dein Geist hat beschieden, dass eine gewisse Eingehensweise deinerseits nötig ist,. Die Erwiderung hat einen Namen, so etwa Wut oder Eifersucht. Sie wurde in dein System einprogrammiert.

Sowie du zum Licht hin wächst, wirst du eine andere Erwiderung auf Irritationen an dir haben als jetzt. Du wirst nicht an irgend eine Eingehensart gebunden sein. Du wirst im Grunde gar nicht behelligt sein, selbst wenn du eine Belästigung bemerkst. Du wirst nicht all den Widerhall an dir haben, an den du dich gewöhnt hast. Du wirst sozusagen nicht die Truppen einbestellen.

Du wirst nicht zurückzuschlagen haben. Du wirst gar nichts zu bekämpfen haben. Du wirst nichts sehen, es zu bekämpfen. Wenn du nicht kämpfst, verschwindet dein eingebildeter Gegner. Er kann in deinem Licht nicht existieren. Sofern du nicht gegen ihn angehst, kann er sich nicht mit dir schlagen. Du wärest für ihn kein Spaß. Er würde ohne deine Mitwirkung ja gar nicht einmal existieren. Du würdest nicht mit Leidenschaft reagieren. Er würde nicht reagieren.

Oh, Geliebte, ihr werdet eine dermaßen gute Zeit haben einzig dank des Fakts, dass eure Blicke höher angesetzt sind. Wenn euer Blick auf dem Regenbogen zu liegen kommt, ist er auf dem Regenbogen. Er ist nicht auf anderen Dingen. Wenn eure Sicht so glücklich auf dem Regenbogen liegt, wieso solltet ihr dann um einer Ablenkung halber irgendwo anders hinsehen mögen? Deine Sicht würde nicht nach hinten gerichtet sein. Wer wird gerne schmollende Emotionen anschauen mögen, während er einen Regenbogen anschauen kann - während er einen Regenbogen anschaut? Wer vermag seine Augen von einem Regenbogen wegzunehmen? Weswegen sollte das irgendwer tun mögen?

Wenn ihr oben auf dem Berggipfel seid, könnt ihr weit ausgedehnten Raum sehen. Ihr seht euch nicht jedes Detail oder Hemmnis an. Wenn ihr oben auf dem Gipfel der Existenz seid, weswegen solltet ihr euch dort Hemmnisse ansehen mögen, die euch eure Freude verderben? Tatsache ist, aus der Höhe, in der ihr steht, könnt ihr die unerfreulichen Ameisen und Stechmücken nicht sehen. Sie existieren für euch nicht. Außer Sicht, außer Sinn.

Sobald ihr mit euren Gedanken unermessliche Weite erzeugt, werdet ihr nicht einmal daran denken, Kleinlichkeit zu erschaffen. Wenn ihr im vollen Spektrum des Lichts steht, bittet ihr nicht um Dunkelheit. Ihr wisst nicht einmal mehr, was Dunkelheit ist, weswegen also solltet ihr euch darüber Gedanken machen mögen? Ihr würdet mit Sicherheit nicht Dunkelheit aus dem Licht herauswringen mögen.

Es gibt kein Zurückgehen, Geliebte. Ihr könnt nicht zu einem geringeren Bewusstseinsstand zurückkehren. Ihr würdet euch nicht dafür entscheiden. Ihr möchtet nicht zu den alten Denkweisen zurückgehen. Sobald ihr in das Licht kommt, lasst ihr das alte Gepäck hinter euch. Ihr könnt es nicht mitnehmen und zur selben Zeit in dem Licht vorankommen. Gepäck kann euch bloß zurückhalten, und mithin entscheidet ihr euch fürs Freisein, und wählt Klarheit der Zweckstellung, niemals altes Gedankengut. Alte Gedanken fahren auf einem Motorrad in der Wüste davon, ein wenig Staub hinterlassend. Du, der Fahrer, denkst nie daran, zurückzuschauen, noch auch hast du den Wunsch dazu. Du hältst deine Augen nach vorne gerichtet, stracks nach vorne.