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Heavenletter # 2487 Ein Zauberer des Lebens

Gott redete …

Du bist schön, herrlich, brillant, und nach wie vor hast du Schuhe zu putzen, Verschüttetes aufzuwischen, das Bett zu machen. Du kannst die kreativste Person in der Welt sein, und auch so hast du Krümel aufzulesen, deine Füße abzutreten, Müll herauszutragen. Es spielt keine Rolle, wer du bist, ebenso wenig was du tust. Du hast dich nach wie vor des Weltlichen anzunehmen. Sowie es sich auf die repetitiven, scheinbar ungöttlichen Dinge beläuft, die du zu tun hast, geziemt es dir, sie im Dienst an Mir zu tun. Dies ist Gottes Huld, Geliebte. Andernfalls wirst du sehen, wie du gelangweilt, widerständig, nachtragend, grollend bist. Indessen, im Dienst an Mir, wird ein simpler Akt in einen großartigen Akt des Dienstes umgestaltet. Eine untergeordnete Handlung wird in Gold verwandelt. Die größte Sache ist die, dass du transformiert wirst. Du wischst nicht einfach bloß den Boden. Du wischst den Boden für Mich. Beim Boden-Wischen auf deinen Händen und Füßen erweist du Gott Ehre.

Die untergeordnetste Handlung kehrt sich in einen Blumenstrauß, und damit wirst du zu einem Zauberer des Lebens.

Selbst wenn du ein ordinierter Geistlicher Gottes bist, hast du nach wie vor Dinge zu tragen, das eine und andere zu bohnern, deine Haare zu kämmen, einem Kind über den Kopf zu streicheln. Sind diese Dinge im Dienst an Mir geringer als eine große Predigt vor einer Menge, die in tausende geht?

Du kommst soeben zu der Stelle, kommst zu dem Punkt, wo ein jedes Wort von dir, eine jede Handlung von dir sich in Hingabe an Mich verwandelt. Es ist, als sei deine Dankbarkeit für das Leben derart groß, dass alles, was du tust, ein Akt der Freude ist. Es ist dir nicht einmal mehr von Belang, was die Handlung ist. Die Freude ist die gleiche. Sofern deine Aufgabe eher geistlos ist oder sofern sie eine Menge Gedanken benötigt, deine Freude wird die gleiche sein. Es ist vielleicht nicht eine bewusste Entscheidung, dass du dein Leben Mir geweiht hast, allerdings wirst du eines Tages um dich blicken und sehen, dass du das getan hast. Vielleicht ist es dir ganz und gar nicht bewusst und plötzlich siehst du, wozu dein Leben geworden ist, und du bist zum Staunen gebracht, wie leicht es ist, eine jede Minute deines Lebens zu einer Ehrung für Mich zu machen.

Du wirst dich wundern, wie du jemals anders das Leben verbrachtest. Du wirst dich vor Lachen schütteln, wenn du dir vor Augen führst, was du einstmals dein Leben gewidmet hast und worüber du dermaßen ernst warst. Jetzt bist du nicht dermaßen ernst. Jetzt versuchst du nicht, Dinge zu leisten. Jetzt gibt es keine Ursache, etwas zu versuchen. Irgendwo auf der Strecke geriet dein Leben zum Dienst an Gott, und zum Dienst an Gott ausnahmslos. Nicht als eine großartige Sache, sondern als ein Weg, sozusagen ganz einfach, ja in der Tat, in dem Garten Eden zu sein, und sozusagen die Pflanzen und andere wachsenden Dinge unmittelbar in Gottes Präsenz feucht zu halten. Oder du pflegst eventuell die Blumen und hast eine große Freude daran, sie anderen Menschen in die Hände zu geben, aus keinem anderen Grund als aus dem, dass dies hier für dich zu tun ist, und dass es nun einmal so ist, dass du dein Vergnügen daran hast, das zu tun. Die Freude liegt in dem Dienst, und demzufolge ist Freude in der Handlung das gegebene, selbst wenn es eine Handlung für sich genommen ist, die du nicht gerne tust. Es ist einfach so, dass du es gerne hast, für Mich etwas zu tun.

Du wirst nicht bezahlt, für Mich etwas zu tun. Du erhältst keine Ehre, weil du das tust, und dennoch bist du erfüllt mit einer geheimen Freude, vielleicht mit einer Freude, welche nur zwischen dir und Mir bekannt ist, denn, in deinem Dienst an Mir und an der Welt bin Ich natürlich dein Helfershelfer. Ich bin unmittelbar bei dir, fülle dir das Gefäß, mit dem du die Pflanzen feucht hältst, halte alles für dich bereit, helfe dir beim Aufstehen, helfe dir in deinem Dienst an Mir, ja gar beim Richtung Weisen.