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Heavenletter # 2474 Mit Ärger umgehen

Gott redete …

Es mag ja größere oder mindere Intensität von Ärger geben, dennoch ist Ärger Ärger. Etwas bringt dein Blut zum Kochen. Selbst wenn du durchaus weißt, dass Ärger nichts taugt, hast du ihn nach wie vor. Als erstes ist das Aufgebrachtsein da, und danach entblößt jenes seine Zähne und wird stracks zu Ärger. Die Chancen stehen gut, dass er durch eine Beziehung oder durch eine Art Kommunikationsbarriere verursacht zu sein scheint. Du hast nicht das Gefühl, gehört zu werden. Ob nun die augenscheinliche Ursache ein unempfindlicher Repräsentant des Kundendienstes ist, oder deine Ehefrau, oder ein Beschäftigter, ein Verkehrsstau, oder eine stumpfsinnige Bürokratie, du fühlst dich vereitelt, gleichsam als liefest du gegen eine Wand. Du weißt nicht, wie du es schaffst, gehört zu werden. In jenen Zeiträumen vergesst ihr euch selber, Geliebte.

Sei es nun, ihr spürt einfach den rasenden Ärger in eurer Physiologie, oder sei es, ihr beißt die Zähne zusammen und ballt eure Faust und bleibt stehen, oder sei es, ihr explodiert - der Schaden hat sich begeben. Es gibt keinen Ärger ohne Schaden. An der langen Leine oder los gelassen, euer Empfinden von Ärger ist in die Umgebung hinaus gegangen. Eine Botschaft ist versandt worden. Es ist eine Botschaft, die besagt, Krieg sei begründet. Es spielt keine Rolle, ob es ein Krieg ist bloß zwischen dir und einem anderen Individuum – es ist auch so Krieg.

Und du wirst meinen, es gebe einen rechtmäßigen Grund für deinen reinen Ärger. Der letztliche Grund ist der, dass du dich nicht selber hinlänglich liebst. Die Situation wird zu einer föderativen Sache, weil du nicht gehört wirst, und, weil du demzufolge, deiner Deutung nach, nicht wertgeschätzt wirst. Weil du dich selber nicht wertschätzt, hast du es noch nicht beigebracht bekommen, mit den Achseln zu zucken und das Feuer des Ärgers zu löschen. Rede mit dir selber in einer anderen Manier, bevor der Ärger anhebt. Verschaffe dir selber Gründe, nicht durch Ärger eingenommen zu sein, anstelle all der Begründungen für Ärger.

Natürlich, du möchtest es nicht gerne, dich zornig zu fühlen. Niemals wolltest du das gerne.

Sowie du Liebe spürst und dich geliebt fühlst, denkst du, jemand habe veranlasst, dass du Liebe spürst. Jemand oder etwas rührte die Liebe, welche immerzu dein ist. Nicht anders beim Ärger. Er war stets inwendig in euch am Warten, hervorzubersten, Geliebte. Ihr seid die Quelle eures eigenen Ärgers.

Der Ärger hat mit Überwachung zu tun. Er packt euch an der Gurgel und bringt das Biest in euch heraus. Ich sagte Biest, nicht Bestes. Ihr werdet zu einem hochfahrenden Boss des Lebens, da ihr um eure wahre Macht nicht wisst, und da ihr euch hilflos fühlt und mithin Ärger empfindet.

Denkt nicht, Ich würde an der Stelle allzu sehr vereinfachen. Sofern ihr genug lieben wird, würdet ihr nicht die Nachfrage, zu reagieren, empfinden.

Ich weiß, es ist in der Welt eine Menge darüber gesagt worden, wie ihr euren Ärger zum Ausdruck bringen müsstet. Hier aber liegt der Hund begraben:

Einerlei, was für eine nette Person du bist, egal, wie du dich selber gewöhnlich betreibst, wenn du ärgerlich wirst, schickst du dich an, dich in einer rabaukenmäßigen Weise zu betreiben. Du fühlst dich gedrungen zu überwachen. Du bist dabei, etwas zum Passieren zu bringen. Du bist dabei, Dinge zu ändern. Du wirst egoistisch, und daher schreist du auf. Auf die eine oder andere Weise möchtest du den scheinbaren Grund deines Ärgers zusammenhauen. Schikanieren war niemals ehrenwert, Geliebte. Sagen, was du empfindest, das ist eine Sache, drangsalieren eine andere. Ärger gibt dir nicht das Recht, ein anderes Menschenwesen zu drangsalieren.

Sobald du spürst, wie du zornig wirst und wie du dich berechtigt für deinen Ärger erachtest, halte unverzüglich ein. Sage: „Brr.“

Wenn dich Ärger überrennt, finde einen Weg, ohne ihn auszukommen, einen Weg, welcher weder dir noch einen anderen Menschen weh tut. Schlage Nägel ein, renne zwei Kilometer, spiele Squash. Schreibe einen scheußlichen Brief, falls du das musst, und zerreiße ihn. Finde einen Weg, der für dich funktioniert. Verschaffe dir einen Plan für dann, wenn du zornig wirst. Bekomme den Ärger aus deinem System so rasch wie möglich heraus, ohne dein Mütchen an denjenigen um dich herum auszulassen.

Du hast deinen Ärger nicht abzulassen. Du hast ohne ihn auszukommen.

Es ist für dich niemals rechtens, jemanden anzubrüllen oder anzuschreien. Ja, natürlich, du möchtest gerne küssen und dich versöhnen. Gibt nun einen Kuss und versöhne dich, und lasse das Herumbrüllen aus.