Heavenletter # 2473 Sich in Gottes Garten ergehen
Gott redete …
Das Leben tritt vor dir in Erscheinung. Da ist immer etwas oder jemand. Jemand, etwas tritt vor dir in Erscheinung. Es ist gleichsam so, als wärest du der König oder die Königin des Lebens, und als könne jede Person und jede Begebenheit, die vor dich hin kommt, verglichen werden mit einem Untertan in deinem Königreich. So wie ein König oder eine Königin gehst du mit Nachsicht mit all deinen Untertanen um. Wer auch vor dich hintritt, sei er nun reich oder arm, schön oder nicht, du bist liebenswürdig. Als ein König oder eine Königin bewegt sich deine Stimmung weder hoch noch herunter, je nach dem wer nun oder was nun gerade vor dir zu stehen kommt.
Sofern du um die Königlichkeit wüsstest, die du bist, würdest du das Leben huldreicher begrüßen, als du es vielleicht derzeit tust. Du würdest es sanftmütiger nehmen. Du würdest es akzeptieren, wie es kommt. Du fühltest dich nicht angegriffen. Was sollte einen König oder eine Königin veranlassen, ihren Gleichmut zu verlieren? Ein König oder eine Königin zieht nicht beleidigt ab. Sie sehen, was vor ihnen ist, schlicht als Part des Lebens. Das Königtum schenkt Allen Gehör, die sich vor es begeben. Als König oder Königin könntest du den Wünschen deiner Untertanen stattgeben oder ihnen nicht stattgeben. Du könntest einen Untertan oder eine Thematik mehr mögen als eine andere, und dennoch würdest du jedem von ihnen das ihm Gebührende zukommen lassen. Während ein Untertan nach dem anderen vor dir vorübergeht, würdest du nicht fortwährend an die vorherige Präsentation denken. Während deine Untertanen voranrücken, würden es deine Gedanken ebenfalls tun.
Allerlei Dinge werden vor dich hin gebracht, König und Königin der Realität. Was immer vor dir in Erscheinung tritt, du entsinnst dich deines guten Benehmens. Könige sind große Gentlemen, und Königinnen sind große Ladys. Sie dienen ihren Untertanen. Könige und Königinnen denken nicht immer an sich selber und daran, was bei ihnen gut ankommt.
Sie sind bei jeder Gelegenheit höflich. Sie dienen einem größeren Guten als sich selber. Sie haben eine Aufgabe auszuführen, nicht anders als du. Du dienst an Meiner Stelle. Du dienst dem Größeren Königreich.
Es ist so simpel. Wem dienst du, sofern nicht Mir?
Manchmal überbringt dir das Leben Sonnenschein, und manchmal Regen. Durch Sonne oder Regen – du dienst. Du murrst nicht über den Regen, während du Mir dienst, beides, Regen und Sonne, dienen dir.
Was dir auch das Leben aushändigt, es ist für dich da, um damit zu arbeiten. Das Leben ist wie die Untertanen, die vor den Königen und Königinnen erscheinen. Du weißt, dass das Leben vorangeht und dass eine jede Episode nur für eine Zeitlang vor dir stehen bleibt. Du hebst nicht deine Faust gegen den Regen, denn er dient einem Zweck, und es regnet nicht für immer. Du weißt den Sonnenschein zu schätzen, und sobald er vorübergeht, weißt du, er wird zurückkehren.
Etliche Tage sind gefälliger als andere, dennoch schüttelst du einem jeden die Hand. Vorteilhaft oder unvorteilhaft, es ist dein Tag, und dein Leben ist aus Tagen gemacht. Du sagst Hallo, und du sagst Auf Wiedersehen. Du holst nicht gegen jeden Tag aus. Du rennst nicht mittendrin in ihm weg. Du verfluchst ihn nicht. Einerlei in was für einer Verkleidung dein Tag in Erscheinung tritt, es ist dein Tag, sich um ihn zu kümmern. Der Tag ist dein Garten.
Dein Garten ändert sich. Er hat schöne Blumen und herrliches Grün. Jede Blüte dauert schier eine kurze Zeit. Und es gibt Unkräuter selbst in dem Garten der königlichen Familie. Deine Augen versteifen sich nicht auf das Unkraut. Du blickst kurz auf sie. Alldieweil, während du deinen Garten durchläufst, gewährst du deinem Herzen Nahrung. Du nimmst zu dir, was Freude erzeugt, und schenkst dem nicht viel Beachtung, was dich beschwert.
Du weißt, du kannst auf ein Mal bloß einer Sache dein Augenmerk schenken, und daher fokussierst du dich darauf, was deiner wert ist, deiner, eines Königs oder einer Königin, die sich in Gottes Garten ergehen.

