Heavenletter # 2472 Wie glücklich sein
Gott redete …
Wenn ihr eure Wünsche erfüllt bekommt, seid glücklich. Wenn ihr sie nicht erfüllt bekommt, seid glücklich.
Seid unbenommen glücklich. Seid glücklich, egal was. Dies ist ein Bescheid, der an euch ist, ihn zu erteilen. Trefft die Wahl, die ihr mögt. Lasst Uns Glücklichsein anordnen. Oder ordert zum wenigsten nicht Unglücklichsein.
Bis hierher habt ihr euch erzählt, gewisse Aspekte des relativen Lebens würden euch glücklich machen, und gewisse andere Vorkommnisse nicht. Es ist unverantwortlich, den Zustand eures Glückes äußeren Ereignissen zu überlassen. Äußeren Begebenheiten gilt es nicht, den Ton für euer Leben anzugeben. Ganz gewiss bist du nicht jemand, dessen Leben ein Echo auf die Melodie eines Anderen ist. Du bist kein Ruderer auf einem Galeerenschiff, der dem Schlag des Gongs zu folgen hat.
Gewiss, es gibt Aspekte des Lebens, die du anderen vorziehst. Wer tut das nicht? Das aber bedeutet nicht, dass du ein Gefühl des Jammers zu akzeptieren hast. Ist es nicht möglich, dass du dich nicht dadurch, was sich abspielt, verheert fühlst?
Du weißt jetzt im Augenblick, dass beide, Glücksempfinden und Unglücklichsein, auf der Welt im Großen abebben. Du bleibst nicht ausgiebiger für immer wahnsinnig glücklich, als du für immer grässlich unglücklich bleibst. Wenn du was das Glück angeht von der Welt abhängig bist, einerlei auf welchem Gipfel des Glücks du dich soeben befindest, es wird sich für dich Stück um Stück absenken. Einerlei wie tief und entsetzlich eine Grube ist, in die du etwa fällst, früher oder später kletterst du auf deine Weise heraus. Du kannst unabhängig davon sein, was geschieht.
Nichts in der verhältnismäßigen Welt ist permanent. Königreiche sind es nicht. Statuen nicht. Ansehen nicht, und was ist Ruhm überhaupt? Nimm stattdessen Glücklichsein, und behalte es bei dir.
Es gibt genug Glücklichsein, um damit auszukommen. Glücklichsein, nicht anders als dein Leben, ist nicht für dich alleine. Du bist ein Ausüber deines Lebens. Dein Leben ist wie ein riesiges Serviertablett mit ausgewählten Speisen, die du denen um dich herum anbietest. Dein Leben wirkt auf jedermanns Leben ein. Mache es zu einer Demonstration von Liebe. Liebe durch dick und dünn. Liebe dein Leben. Nimm Glücksempfinden entgegen. Bejahe deinen eigenen Wert.
Geliebte, was wäre, wenn jede einzelne Person auf dem Planeten Erde, jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sich selber grundständig glücklich sein ließe für fünf Minuten? Was für Wunder würdet ihr da zu sehen bekommen? Macht morgen in eurem Herzen einen Vermerk, punkt zwölf Uhr mittags glücklich zu sein. Gebt euch fünf Minuten, um glücklich zu sein. Wenn es denn nun einmal so kommt, dass ihr unglücklich seid, ist alles, was ihr zu tun habt, das, daran zu denken, wie es sich anfühlt, glücklich zu sein, und es zu spüren. Geht weiter und fasst euch Gedanken, was euch glücklich machen würde, und seid in euren Gedanken glücklich. Diese ganze Story liegt inwendig in euren Gedanken. Gedanken sind der Schlüssel zu euren Empfindungen. EureGedanken leiten das Orchester eurer Gefühle.
Hier eine Rezeptur fürs Glücklichsein. Gedanken führen zu Gefühlen. Dies ist das Rezept.
Ihr habt bei der Geschichte eures Lebens einen erheblichen Input.
Falls jemand ein glückliches Leben führt, tat er das. Falls jemand ein unglückliches Leben führt, tat er das. Irgendwo auf der Strecke schlug er eine gewisse Straße ein. Er wählte entweder die Straße namens „Wieso nicht glücklich sein?“, oder die Straße namens „Du hast guten Grund, unglücklich zu sein.“
Du hast ein jedes Recht, glücklich zu sein, und kein Recht, unglücklich zu sein. Allzu oft hast du gemeint, es sei anders herum, dass du jeden Grund habest, unglücklich zu sein. Mache dir nichts aus Gründen. Rechtfertige nicht dein Unglücklichsein. Sofern du etwas begründen musst, dann begründe, glücklich zu sein.
Unglücklichsein hat eine Menge Ähnlichkeit mit Egoismus. Allzu viel Beachtung auf dir selber und darauf, was du brauchest und wie du dich darüber fühlst. Wenn du dich unglücklich fühlst, habe dein Aufschreien und gehe mit deinem Leben voran. Du hast den Trauergesängen und dem Echo allzu viel Beachtung gezollt. Was soll's, deinem Ego sind Dinge gegen den Strich gegangen. Was soll's, deinem Ego sind die Federn zerwühlt worden. Was soll's, dein Ego fühlt sich herabgesetzt. Genug vom Ego. Nunmehr du, Geliebte, Geliebter, jetzt gehst du voraus.

