Heavenletter # 2467 Aus Gottes Verlangen heraus - das formvollendete Universum
Gott redete …
Ein Sonnensystem ist da. Es ist ein System. Es ist nicht wahllos. Ihr könnt auf das Sonnensystem bauen, denn Ich richtete es ein. Ich erschuf überdies euer System, euer Nervensystem, den Kreislauf und all jene Systeme. Ich dachte indessen keines jener Systeme durch. Mich verlangte es nach ihnen. Ich hatte sie als Vorhaben vor. Es ist, als hätte ich einen Eimer voller Sterne in den Himmel hinaufgeworfen, und all die Sterne, wie von alleine, seien in die richtige Anordnung hineingefallen. Es war kein Fallen, wie es so mag.
Aus Meinem Verlangen hervor erhob sich das formvollendete Universum mit euch in ihm drin. Das gesamte Universum fußt auf einem Verlangen, auf Meinem Verlangen. Ich begehrte ein Universum, und fortan ergab sich alles von selbst. Es war das Herz von Mir, welches das Verlangen hatte, und Mein Verlangen wurde erfüllt.
Auf diese Weise geraten Begehren erfüllt. Analyse erfüllt nicht eure Verlangen, außer, euer Verlangen heißt, zu analysieren.
Der Geist befasst sich nicht mit sehnlichen Verlangen. Er rennt herum und versucht, sich aus den Dingen einen Reim zu machen. Er ist in etwa wie ein Kundschafter, der sich nach draußen begibt, um sich ein Bild von der Lage des Landes zu verschaffen und um Gefährdungen zu entdecken oder ähnliches. Es ist das Herz, welches Verlangen hat, das unschuldige Herz.
Es ist, als ob Ich eines Tages zu Mir Selbst gesagt hätte: „Ich möchte gern ein Universum.“
Daraufhin entsprang das Universum aus Meinem einen Lied der Liebe. Mein Lied sang sich selber in Blüte. Mein Gesang brach hervor, und das Universum barst hervor, just so, wie der Gesang selber aus Meiner Kehle hervorgebrochen ist. Aus Meinem Verlangen und aus der Freude an Meinem Gesang erhob sich das Universum, üppig, voller Freude, vollauf in der Lage, sich selber wiederaufzustocken.
Ich war und Ich bin reine Liebe. Meine reine Liebe strahlte alsdann aus, so wie sie es jetzt tut. Es liegt dort kein Unterschied vor. Ich hatte den Wunsch, dass Meine Liebe ein Objekt hat. Ich wollte Meine Liebe in Aktion sehen. Ich wollte, dass der eine einzige Vers wohlklingend ist, und also sang Ich ein Lied des Wohlklanges. Ich hatte nicht das Empfinden, Ich würde irgendetwas aufspalten. Ich war nicht dabei, Meine Liebe kleiner zu machen. Ich wollte einfach Bildnisse von ihr. Ihr habt zu wissen, dass die Welt, so wie Ich sie erschaffen habe, in aller Gänze die Vollheit der Schönheit der Liebe gewesen ist. Es gab nichts sonst, außer Liebe aufs Schönste. Und von dem Ausbruch freudevoller Farben wurdet ihr geboren.
Ich gab den schönen Menschenwesen, die Ich erschuf, den freien Willen. Ich gab den Menschen auf der Erde die Gelegenheit, aus sich selber heraus Gedanken zu haben. In voller Freiheit übergab Ich euch jene großartige Gelegenheit. Ich werde weiterhin Verlangen haben, derweil ihr weiterhin freilaufend zu sein an euch habt. Ich gab euch nicht zu viel Freiheit. Ich gab euch schier Freiheit. Ihr seid immerzu frei gewesen, zu denken, was ihr möchtet. Ich möchte euch gerne Mut zusprechen, beim Denken nicht zu überziehen. Diese Möglichkeit, dass ihr zu viel denkt, besteht immerzu. Und jetzt erlernt ihr, weniger zu denken und demzufolge mehr zu merken und zu erkennen.
Vielleicht hast du nunmehr genug Fragen gestellt über die Existenz und das Leben auf der Erde. Du bist ein Reisender, der auf eine Kreuzung stößt und wissen möchte, wie er hierhergekommen ist und welche Straße er nunmehr nehmen solle. Er möchte die gesamte Mechanik davon kennenlernen und im Voraus versichert sein, dass er die letztgültige Wahl trifft. Da sind gepflasterte Straßen, aus denen er sich welche aussuchen kann. Da sind durch viele Füße ausgetretene Pfade. Und da ist das Gras, welches noch nicht begangen worden ist. Es existiert eine dermaßen große Freiheit der Wahl. An der Stelle ist es womöglich besser, die Augen zu schließen, sich dreimal herumzudrehen und schlicht dorthin zu gehen, wohin ihr geleitet seid. Ihr seid bestimmt, voranzugehen.

