Heavenletter # 2466 Sowie dir Liebe Freude bringt
Gott redete …
Wisse, dass dies, einerlei wie viel und wie tief du liebst, nebst der Liebe, die Ich für dich habe, ein winziges bisschen ist. Ich sage dies nicht, um die Liebe, die du für Mich oder irgendwen hast, zu minimieren. Ich sage dies, sodass du eine Ahnung hast, wie groß Meine Liebe ist, und dies schließt Meine Liebe für dich mit ein. Du kannst deine Arme nicht weit genug ausbreiten, um auch nur ein winziges Prozent Meiner Liebe für dich zu umfangen, Meine Liebe ist endlos, unermesslich und ewig. Meine wahre Liebe ist du, und all die Liebe, die Ich zeuge, ist dein, derweil du auf der Erde bist, in deinem gegenwärtigen Zustand, ist deine größte Liebe, die du gibst, nach wie vor beschränkt. Deine Liebe ist immer noch bedingt. Oder lasse es Mich anders sagen. Deine Liebe bringt dir nicht dauernd Freude. Meine Liebe und Meine Freude sind unzertrennlich. Die deine, deine vorgebliche Liebe, kann auseinander brechen.
Du verlässt dich auf Liebe, dass sie auf eine bestimmte Weise ist, denn du fürchtest den Verlust von ihr. Weil du angewiesen bist, forderst du ein, und damit blockierst du Liebe. Liebe hat auf ihre eigene Melodie zu tanzen, und dennoch, Meine geliebten Kinder sehen sich selber als bedürftig, in der Welt mehr und mehr Liebe zu empfangen, und also versuchen sie, Liebe zu kontrollieren, versuchen sie, ihr gemäß ihrem Bild von ihr ein Aussehen zu geben. Liebe geht nicht fehl, dennoch meint ihr das, sobald sie euren Vorgaben nicht nachkommt.
Die einzige Liebe, mit der ihr euch fürwahr zu befassen braucht, ist die Liebe in eurem eigenen Herzen. Das ist die Liebe, derer ihr bedürft. Was euch Andere an Liebe geben, ist nicht bestimmt, eure Substanz zu sein. Ich weiß, darüber seid ihr euch im Klaren, und doch stellt ihr euch, mit eurem irregemachten Herzen, die Frage:
„Aber, Gott, was wäre denn, wenn es so für mich richtig wäre? Was wäre, wenn ich mich auf die Liebe Anderer für mich stütze, auf deren Herzeigen von Liebe, und darauf, dass ich sie entgegennehme? Ich möchte unabhängig sein davon, was Andere tun oder nicht tun, und gleichwohl, sobald ich keinen Beleg von deren Liebe für mich erkenne, fühle ich mich beraubt. Es ist in Wahrheit so, als ob mein Glücklichsein von dem Gewogensein eines Anderen für mich und von deren wiederholter Darbietung ihrer Zuneigung abhängig ist.
Gott, während ich all dies zur Sprache bringe, weiß ich zudem, dass, einerlei wie viel jene, die ich liebe (in dem Maße, wie ich zum Lieben in der Lage bin), mir geben, sie nicht imstande sind, mir genug zu geben, um meinen Durst zu stillen. Was einst mein Herz erregte, ist jetzt nicht hinreichend. Und so verwüste ich die Liebe mit meinem unstillbaren Verlangen nach ihr. Es ist fast so, als ob ich nicht an Liebe glaube, und dementsprechend benötige ich mehr und mehr Nachweis von ihr.
Ich wollte, es sei anders. Ich möchte nicht um der Liebe halber leiden. Ich möchte, dass freudige Liebe von meinem Herzen herausströmt. Ich möchte an das Herz eines anderen Menschen nicht Anforderungen stellen. Ich möchte sie freistellen von meiner Anhaftung, und immer noch klammere ich mich, und immer noch fordere ich deren Herzeigen von Liebe ein, als sei deren Liebe als meine Nahrung ausgewiesen. Wie auch immer, sie können mir nicht genug geben.
Ich weiß nicht wie Lieben ist, sofern ich mich nicht zurückgeliebt fühle, so wie ich mich gerne zurückgeliebt fühlen möchte. Womöglich stammt meine Traurigkeit nicht von dem Gedanken an eine endende Liebe her, sondern von meiner Furcht, dass die Liebe nicht begonnen hat und dass ich sie niemals kennenlernen werde. Ich verspüre Deine Liebe zutiefst, und doch, auch so lechze ich nach mehr von den Menschen um mich herum.“
Geliebte, Geliebter, schicke dich an, für wahr zu halten, dass du geliebt und dass du der Liebe wert bist. Bejahe, dass du geliebt bist selbst in den Räumen der Stille. Öffne dein Herz, und verschließe es, einerlei was, niemals wieder. Falls du nicht mit dem Gefühl befasst bist, angegriffen zu sein, wird dein Herz stets offen bleiben, und es wird in Liebe verschmelzen, so lange, bis du nichts anderes mehr kennst als das weiche Verschmolzensein der Liebe in deinem eigenen Herzen, und das, Geliebte, ist die Liebe in eurem eigenen Herzen, der ihr entgegenschmachtet, denn dann vereint sich euer Herz ganz aufgetan mit dem Meinigen.

