Heavenletter # 2456 Nähre dein Herz
Gott redete …
Komme heute von einem Platz des Friedens her. Komme ohne inneren Aufruhr aus. Für alles ist gesorgt. Alles ist gut. Wie auch das Leben aussehen mag, es ist der Fall, dass alles gut ist. Es gibt nichts, um davon durcheinander gebracht zu sein. Dein innerer Aufruhr ist wie den Motor deines Autos unnütz laufenlassen. Du kommst damit nirgendwohin. Du verbrauchst einfach Energie. Du wirst mit Gedanken beladen, und deine Gedanken dampfen unnütz auf.
Aller Aufruhr ist innen. Einerlei was sich draußen abspielt, es ist dein eigener innerer Aufruhr, welcher dich bestürmt.
Es gibt keinen Aufruhr ohne deine Erkennung was ihn angeht. Du findest einen substantiellen Grund, freilich existierte innerer Aufruhr, bevor ein guter Beweggrund aufgekommen ist. Innerer Aufruhr ist wie ein Magnet. Er findet Ursachen. Er ist niemals in Verlegenheit, einen unwiderstehlichen Grund aufzusuchen, denn innerer Aufruhr weitet sich selber aus. Er ist ein entgegenkommender Gastgeber, ja gar ein liebenswürdiger Gastgeber, obschon dir eine selbige Gesellschaft nicht lieb ist. Anstatt Unruhe zu kultivieren, kultiviere eine innere Umwelt des Friedens. Deine innere Umwelt wird sich selber hinaus in die Welt widerspiegeln und bei ihr Zugriff finden. Du warst der Auffassung, die Welt verursache dir Missbehagen, indessen hast du es der Welt unbehaglich gemacht. Bringe stattdessen der Welt Nutzen ein.
Genug auf Dornen geschlafen. Rolle rüber auf eine Matratze aus Rosenblütenblättern. Koste die Rosen, und lasse Dornen liegen, wo sie liegen.
Wir kommen aber und abermals darauf zurück, die Vergangenheit alleine für sich zu lassen. Sie hat dich nicht ausgiebiger nötig denn du sie nötig hast. Erwache heute und schüttle dir die Vergangenheit von den Schultern. Du hast über die Vergangenheit genug gegrübelt. Du wachst heute zu einem neuen Tag auf. Das Gestern rutschte über den Horizont, und lasse es jetzt von deinem Geist fortschlüpfen. Das Wachsen aus der Vergangenheit heraus ist dir. Das Geschenk ist übergeben worden. Behalte nun nicht mehr länger die Umpackungen der Vergangenheit, denn du verhedderst dich in ihnen. Einerlei in was für Ängstlichkeit die länger oder kürzer her seiende Vergangenheit eingehüllt war, es gilt dir nicht, sie aufzubewahren.
Was für eine Unruhe hättest du an dir, wenn du nicht ständig auf etwas aus der Vergangenheit herumreiten würdest? Du könntest mit ja der Anschauung überkommen, es geht heute auf der Welt genug Durcheinander vor sich, um den heutigen Tag zu befeuern. Habe Ich dir nicht gesagt, du würdest immer eine Ursache finden können?
Was nun dies angeht, Geliebte, ihr könnt immerzu Friede finden. Er existiert inwendig in euch. Existiere Ich bei euch? Mit Sicherheit seid ihr nicht der Meinung, Ich sei Aufruhr. Ich, Der Ich Liebe bin, bin ebenso Friede. Beides, Meine Liebe und Mein Friede, übersteigen alle Vernunft. Du wirst nicht Friede und Liebe finden durch Durchlesen der Nachrichten.
Falls du wüsstest, dass du, jedes Mal wenn du schlimme Nachrichten liest oder an sie denkst, sie auf den Luftwellen deiner Gedanken telegraphierst, würdest du zweimal denken. Falls du wüsstest, dass jeder friedfertige und liebevoller Gedanke deinerseits sich ebenfalls auf den Ätherwellen aussendet, würdest du dich dann nicht für friedfertiges Gedankengut entscheiden mögen?
Du hast davon gehört, Beklagen tue nicht gut, und jetzt sage Ich dir das gleiche. Lasse all die Beschwerden und Verletzungen in der Welt los, und bombardiere sie mit Gedanken, die lindernden Balsamen gleich sind. Hege die Welt. Nörgle nicht mehr über sie oder über irgendetwas herum.
Erfreue dich an der Welt. Besinge ihre frohe Nachrichten. Habe acht, was du dir anschaust. Deine Augen können hinblicken, wohin sie wollen. Deine Gedanken nicht anders.
Verköstige dein Herz mit Licht. Wende ihm nicht Düsternis zu. Gib ihm Aufschwung. Warte nicht darauf, dass es dir Aufschwung schenkt. Komme ihm zuvor. Lege den Ton deines Herzens fest. Setze ihn fest abends, bevor du zu Bett gehst, so wie bei einem Wecker. Nun stellst du einen Wecker, einen, der dich zu funkelnder Freude und erwünschten Gedanken aufweckt. Keine unerwünschten Gedanken mehr. Heil den Gedanken, welche Friede bringen, und just so, so strahlst du sie zur Welt aus. Eventuell hast du auf die Welt gewartet, dass sie sich wandelt, und es ist dir klar, die Welt wartet auf dich.

