Heavenletter # 2457 Sobald das Hauptinteresse deines geliebten Nahestehenden nicht mehr auf dir zu liegen kommt
Gott redete …
Ein Modus des Gebens ist Stattgeben. Es ist ein beträchtliches Geschenk, wenn du einem Anderen Freisein lässt, wenn du, auf allen Ebenen, Kontrolle los lässt. Es ist die eine Sache, die Hände wegzuhalten, und eine größere Sache, dein Herz wegzuhalten. Die Anhaftung deines Herzens kann einen Anderen zurückhalten. Der Anhaftung wachsen Tentakel.
Du sagst, du liebest. Sofern du fürwahr liebst, dann respektiere den Willen des Anderen und lasse ihn oder sie wahrhaft los. Sofern dir in romantischen Liebesbeziehungen eine Anwartschaft zu erkennen gibt, es sei Zeit, weiterzugehen, dann schenke ihm Glauben. Wenn das Leben von jemandem einmal aufging und auf dich schien, glaubst du gerne, es müsse weiterso gehen. Du bestehst darauf, dass das Leben zurückkehrt, wie es war. Du hast das Gefühl, weil du dir etwas so sehr sehnlich wünschst, habe es Wirklichkeit zu werden. In diesem Falle, Geliebte, wie inbedachtnehmend bist du da dem Anderen gegenüber? Wie bedachtsam bist du dir selber gegenüber?
Dir gehört es nicht, ein Bettler nach Liebe zu sein. Wenn ein Anderer dir viel mehr bedeutet als du ihm, wie kannst du in Anbetracht dessen dessen Wünsche ignorieren? Wie kannst du deine Wünsche vor dessen Wünschen rangieren lassen? Geliebte, wann war es bewundernswert, angehaftet zu sein? Anhaftung ist nicht Liebe. Anhaftung ist Anhaftung. Ihr liebt wirklich, sowie ihr keine Anforderungen stellt, auch keine stille vorgebrachten, der Andere bequeme sich deinem Willen. Einerlei wie würdig dein Verlangen ist, es ist von dir nicht liebevoll, die Freiheit des Anderen zu überfahren. Nimm niemanden in den Schwiitzkasten Lasse Mein Volk gehen!
Sowie es sich um Herzensaffären handelt, hängen Meine Kinder öfters an ihren Träumen, gleichsam als wären jene ihr Evangelium. Geliebte, wenn die Beachtung eines Anderen schrumpft, kundgetanermaßen oder nicht, dann musst auch du dich bewegen, und dessen freien Willen herrschen lassen. Weil es einstmals wahr war, dass ihr einander alles wart, bedeutet nicht, dass es jetzt wahr zu sein hat. Kein einziger ist verpflichtet, dich fortgesetzt zu bewundern. Du indessen bist verpflichtet, los zu lassen. Du musst Andere frei lassen. Ich möchte dies zu einem Gebot machen: Lasse Mein Volk gehen!
Selbst dann wenn du dich an der Oberfläche zurückziehst, kannst du dennoch eng an deinen Träumen, die sich auf ein anderes Menschenwesen beziehen, festhalten. Du bleibst deinen eigenen Wünschen gegenüber treu. Indem du dies tust, schätzt du die Wünsche des Anderen gering ein. Du beharrst in deinen Gedanken unaufhörlich darauf, dass die Beachtung dieser bestimmten Person zu dir zurückkehre. Du beharrst weiterhin, allem Augenschein zum Trotz, dass alles, was du zu tun habest, heiße, festzuhalten, und dass alles gut werde. Geliebte, ihr habt los zu lassen, und danach wird alles gut. Geliebte, wieso an einer verwichenen Liebe festhalten, die dich los gelassen hat? Wieso dermaßen viel Hingabe an einen Traum, der seine Blütezeit hinter sich hat? Könnt ihr das Leben nicht sein lassen? Habt ihr euch dem Strom der Gezeiten zu widersetzen?
Oft habe Ich dir zu verstehen gegeben, dir nichts aus Ausgängen zu machen. Es gibt keine erquicklichere Gelegenheit, Ausgängen keine Beachtung zu schenken, als wenn das Hauptinteresse eines Mannes oder einer Frau nicht mehr länger auf euch zu liegen kommt. Sie haben nicht zu sein, was ihr möchtet. Sie haben zu sein, was sie möchten.
Ihr sagt, ihr liebt diesen anderen Menschen mehr als das Leben selber. Es macht den Anschein, ihr liebt euren Traum mehr als das Leben selber, denn, sowie ihr liebt, lasst ihr los und gebt dem Guten des Anderen statt. Festhalten ist nicht Liebe. Festhalten ist Anhaftung. Festhalten ist ein Vergehen wider Liebe. Möchtet ihr wirklich einen Anderen kraft eures Willens an euch ketten?
Lasst das Leben geschehen. Lasst es frei. Wer sagte denn, das Leben habe sich eurem Bild von ihm zu fügen? Bejaht die Möglichkeit, dass ihr euer Bild vom Leben zu ändern habt. Was ist so schwer daran, dem Leben stattgebend zu sein? Obschon ihr euer Leben erschafft, seid ihr nicht der Boss von ihm. Versucht nicht, das Leben im Schlepptau zu halten. Fahrt das Boot des Lebens. Eventuell wolltet ihr an einem bestimmten Hafen Halt machen, aber das Schiff hält dort einfach nicht. Es hat jenen Hafen bereits passiert.

