Heavenletter # 2436 In den Nischen eures Geistes
Gott redete …
Seid ihr euch im Klaren, wie gelegentlich ein Lied Eingang in euren Geist findet und so lange dableibt, wie es bleiben möchte, und wie ihr außerstande seid, es zu vertreiben? Es kann ein Lied sein von vor vielen, vielen Jahren. Euch nicht bewusst, war es am Schlafen und schwang dennoch inwendig in euch, so lange, bis es begann, sich selber hinaus zu singen. Wie machtvoll sind jene Gesänge, die euren Blutstrom betreten haben und niemals abgegangen waren.
Und so steht es mit Gedanken, die wiederkehren. Und so steht es mit einem jeden Buch, was ihr gelesen habt, mit einem jeden Film, den ihr gesehen habt, mit einer jeden Fernsehshow, die ihr euch angeschaut habt, mit einem jeden Werbespot, dem ihr zugehört, mit einer jeden Zeitung, die ihr euch kaum durchgelesen, mit einem jeden Wort und jeder Melodie, die ihr vernommen habt – alle sind vermerkt. Sie sind irgendwo in den Nischen eures Geistes zugegen.
Nehmt in Betracht, dass ihr in diesem Reservoir eures Geistes zwei Sektionen besitzt. Die eine enthält Negativität, und eine andere Freude.
Die Welt ist voll von Negativität. Ihr habt bereits genug von ihr. Der Freude gehört es wohl eher, dass man ihr nachsetzt. Das erste, was es für euch zu tun gilt, ist, euch freizusetzen davon, die Nachrichten zu hören, was derart oft grässlich und schauderhaft ist. Indem ihr euch von negativen Nachrichten freisetzt, verschafft ihr der Freude mehr Raum. Geht der Positivität nach. Rennt von Negativität weg, wie ihr das bei einem grimmigen Löwen tun würdet.
Es ist ein Leichtes, zu meinen, es spiele keine Rolle, was für einer Gewalt oder was für einem Schrecken ihr euch aussetzt, aber die Asche ist lange am Glühen. Negativität saugt sich ein und es ist schwer, sie wegzuwaschen. Sie ist ein Schmutz, wie Brombeersaft, und sie hinterlässt ihre Spuren.
Es gilt euch nicht, euch darüber Sorgen zu machen. Es gibt nichts, worüber es sich Sorgen zu machen gilt. Alle Sorgen sind von der Vergangenheit. Lasst jetzt mit ganzer Absicht die Vergangenheit fallen, und lauft an der gängigen Negativität vorüber. Ihr braucht nicht die Tür zu weiterer Negativität zu öffnen. Es ist keine kleine Angelegenheit, sie in euch aufzunehmen. Sie hinterlässt Narben in euch.
Zur selben Zeit gibt es viel, was ihr als negativ deutet, eine Bewandtnis, die ihr nicht zu tun habt. Negativität hat ein großes Gewicht bei sich. All die Einbußen, die ihr wahrnehmt, wiegen schwer auf euch. Entfernt die Auffassung von Verlust, und eine ganze Menge negatives Gewicht ist weggehoben.
Sowie sich geliebte Angehörige fortbegeben, denkt an all die Liebe und Schönheit, anstatt an den Verlust.
Das Empfinden von Negativität ist ein Gefühl. Ihr seid nicht gefühllos. Ihr seid gefühlvoll. Habt acht darauf, mit was für Gefühlen ihr euch selber befüllt.
Ist es möglich, dass ihr euch nicht auf die durch Kriege zerrissene Welt zu konzentrieren habt? Ihr gebt an, ihr würdet den Krieg eigenhändig wegschaffen, wenn ihr könntet. Ich sage euch Wie. Es geht nicht darum, euren Kopf in den Sand zu stecken, um nichts über ihn zu lesen oder zu hören zu bekommen. Sobald Gedanken an Krieg in ausreichend vielen Köpfen und Gemütern zum Verschwinden kommen und Gefühle der Wut und des Frevels nicht vorrangig sind und sich selber verringern, wie sollen dann Kriege ausgefochten werden? Was wird sie befeuern? Betretet mit eurem Geist eine Arena des Friedens, Geliebte, und ihr werdet zu dem Frieden in der Welt hinzutun.
Äußert ihr euch verächtlich über das, was Ich sage?
Negativität vermehrt sich selber. Positivität ebenfalls.
Vermehrt, was ihr gerne vermehrt sehen möchtet, und mindert, was ihr gerne vermindert sehen möchtet.
Dies ist simple Arithmetik, von der Wir soeben reden.
Tut eurem Herzen Friede hinzu. Lasst Zwietracht weg.
Kommt und lest euch bei den Trümmern eurer Gedanken auf, und betretet einen Park voller Grün und Freude, wo einzig Gedanken der Freude und keine an Gefährdungen zugegen sind. Geratet hochwertig in euren Gedanken, Geliebte.
Lasst Negativität liegen, wo sie liegt. Macht sie euch nicht zu Eigen. Sei sie nun groß oder klein, Negativität ist nach wie vor Negativität, Geliebte. Sie ist Abfall. Ihr unternehmt allerhand Anstrengungen, um Gerümpel aus euren Schränken zu beseitigen. Räumt die Schränke eures Geistes nicht übervoll. Lasst Negativität los. Ihr benötigt sie nicht. Macht euch stattdessen Freiheit zu Eigen. Lasst das Lied Meiner schönen Worte durch euch hindurch hallen.

